Zuschauerzahlen Serie A 2013/14
Vor knapp zwei Wochen ist die italienische Serie A zu Ende gegangen. Die meisten Fans in der Saison 2013/14 lockte erneut Inter Mailand ins Stadion, dahinter folgen der SSC Neapel und AS Rom.… mehr
Am Wochenende fand im italienischen Terni ein Turnier statt, an dem nur von Fans gegründete Vereine teilnahmen. Die Fans dieser Vereine haben sich vom Serie A Fußball wegen der anhaltenden Repressionen abgewandt und suchen nun ihr Glück in den unteren Ligen, wo die Tessera del Tifosi nicht gilt.
Der SSC Neapel sicherte sich am vergangenen Wochenende im Finale gegen Juventus Turin die vierte Coppa Italia in der Vereinsgeschichte. Die „Azzurri“ setzten sich im Stadio Olimpico von Rom mit 2:0 durch. Stadionwelt zeigt Impressionen des italienischen Pokalfinals.
Im Rahmen ihrer Ermittlungen zu Fußballwett-Manipulationen hat die italienische Staatsanwaltschaft am Donnerstag drei Mitglieder von Fangruppen des AS Bari verhaftet. Den Männern wird vorgeworfen Spieler bedroht zu haben um Ergebnisse zu manipulieren.
Der italienische Fußballverband FIGCT hat Anfang März bekanntgegeben, dass die „tessera“ ab der Saison 2012/2013 der Vergangenheit angehören soll. Ab diesem Zeitpunkt soll der Ausweis durch eine neue Karte, der sogenannten „Fidelity Card“, ersetzt werden.
Am Dienstagabend gastierte Slowenien im Rahmen der Qualifikation zur Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine in Florenz. Mit einem 1-0 sicherten sich die Italiener die Teilnahme an der EM-Endrunde. Für einige Anhänger hat die Partei allerdings ein Nachspiel.
Seit der vergangenen Saison ist es italienischen Fans nur noch mit einer Fankarte möglich Spiele ihrer Mannschaft zu verfolgen. Die Faninitiative MyRoma überzeugte den AS Rom ab dieser Saison wieder Dauerkarten ohne Fankarte anzubieten, doch die Rechnung wurde ohne den Wirt gemacht.
Der italienische Innenminister Roberto Maroni hat für die kommende Spielzeit am Stiefel ehrgeizige Ziele. Bis zum Ende Saison möchte er landesweit barrierefreie Stadien einführen. Zugleich verteidigt Maroni aber die Einführung der Fankarte für die Tifosi.
Nach dem Tod von Gabriele Sandri am 11. November 2007 durch eine Polizeikugel kam es in ganz Italien zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Fans und der Exekustive. In Rom wurden sogar die Polizeikasernen angegriffen. Die Bisher ermittelten Täter sollen jetzt nochmals härter verurteilt werden.
Am vergangenem Mittwoch trafen im Dortmunder Westfalenstadion die beiden Fußballnationen Deutschland und Italien aufeinander. Die Azzuri sind für die deutschen ein unangenehmer Gegner, nicht nur auf dem Spielfeld. Auch auf den Rängen.
Stadionwelt zeigt Euch täglich die besten zeitlosen Videos aus der Fanwelt. Heute: Eine italienische Fernsehsendung zeigt auf wie gut die Siccherheitsvorkehrungen in den Stadien sind, die Innenminister Maroni lobte. Drei Stadien, drei mal den Test nicht bestanden.
Der italienische Innenminister Maroni zog am Dienstag eine erste Bilanz nach der Einführung der Fankarte in Italien. Der italienische Fußball sei jetzt erstmals in der Lage das Gewaltproblem rund um die italienischen Stadien in den Griff zu bekommen.
Bereits beim Champions League-Qualifikationsspiel zwischen Sampdoria Genua und Werder Bremen konnte man es auf den Rängen erahnen. Die Einführung der Fankarte in Italien hat große Auswirkungen und trifft landesweit auf wenig Gegenliebe bei den Tifosi.
Auch in Italien greift der Verband in den letzten Tagen wieder härter durch. Gleich gegen mehrere Vereine wurde gestern eine Geldstrafe ausgesprochen und das Duell FC Genua gegen den AC Mailand wurde am Wochenende kurzfristig ohne Zuschauer ausgetragen.
Italiens Innenministerium, allen voran Innenminister Roberto Maroni, plant offenbar einen weiteren Schritt beim Kampf gegen die Gewalt rund um italienische Stadien. Die neuesten Pläne sehen sogar ein komplettes Reiseverbot für Fans bestimmter Vereine vor.
Die italienische Spielergewerkschaft fordert ein härteres Vorgehen gegen Rassismus in den Stadien. Erst am vergangenen Sonntag gab es in Italien erneut einen Eklat, da ein Spiel trotz diskriminierenden Sprechchören von den Rängen fortgeführt wurde.
Am Wochenende ist es soweit. Die neue Saison im italienischen Fußball beginnt und mit ihr kommen auf die Fans neue Regeln zu. Um eine Mannschaft auch auswärts sehen zu können, müssen sich die Tifosi zukünftig für eine Fankarte registrieren lassen.
Nach den vergleichsweise dürftigen Besucherzahlen der italienischen Serie A in den vergangenen beiden Jahren, geht der Trend wieder etwas nach oben. In der Hinrunde der laufenden Saison fanden sich im Schnitt 24.825 Tifosi auf den Rängen wieder.
Wie Stadionwelt berichtete soll es ab der Saison 2009/10 in Italien eine Fankarte geben, mit der Tifosi angeblich nicht nur leichter ins Stadion kommen, sondern natürlich auch leicht identifiziert werden sollen. Einige Gruppen haben bereits gegen die Einführung protestiert.
Der italienische Fußballverband FIGC macht seine Ankündigung wahr, für die Auswärtsspiele der Nationalmannschaft keine Eintrittskarten mehr zu verkaufen. Beim Spiel im Oktober in der bulgarischen Hauptstadt Sofia war es zu Ausschreitungen gekommen.
Vor etwas mehr als einem Jahr kam Lazio-Fan Gabriele Sandri auf einer Raststätte zu Tode. Dieses und andere Ereignisse, beispielsweise der Tod des Polizisten Raciti beim sizilianischen Derby zwischen Palermo und Catania, zogen strenge Maßnahmen nach sich.
Nachdem sich der Anstieg der Zuschauerzahlen in der vergangenen Saison auf Aufsteiger wie Juventus Turin oder SSC Neapel zurückführen ließ, verzeichnet die Serie A für die laufende Saison Medienberichten zufolge einen erneuten Anstieg bei den Besucherzahlen.
Am Wochenende steht in der italienischen Serie A die Partie Atalanta Bergamo gegen AC Milan auf dem Spielplan. In Folge des Todes von Gabriele Sandri im November 2007 hatten Atalanta-Fans einen Spielabbruch dieser Partie erzwungen.
Der italienische Fußballverband FIGC hat nach den Ausschreitungen am Rande des WM-Qualifikationsspiels in Bulgariens Hauptstadt Sofia eine drastische Maßnahme beschlossen. Zukünftig werden keine Auswärtstickets mehr für Spiele der „Squadra Azzura“ verkauft.
Tagelang beherrschte der Auswärtsauftritt der Neapolitaner beim AS Rom am ersten Spieltag der Serie A die italienischen Medien. Von schweren Ausschreitungen am Stadion und in den Bahnhöfen war die Rede. Konkreter wurde niemand – aus gutem Grund.
Das italienische Innenministerium hat eine Liste veröffentlicht, die die verschiedenen Gruppen im Mutterland der Ultras in puncto Gefährlichkeit einstuft. Vertreten sind Gruppen aus dem Mutterland der Ultras von Liga 1 bis 3. Roma und Napoli sind ganz oben zu finden.
Entgegen anders lautender Vermutungen wird es am kommenden Wochenende zum Saisonbeginn in Italien nur eine als Risikospiel klassifizierte Partie geben. Für Rom gegen Neapel werden auch Gästefans die Möglichkeit erhalten, Eintrittskarten zu kaufen.
Die Fans von Siena und Chievo sind als die fairsten Anhänger der Serie A beziehungsweise der Serie B ausgezeichnet worden. Alljährlich werden in Italien die Fangruppen, die sich korrekt verhalten, mit dem Fairplay Pokal „Gaetano Scirea“ ausgezeichnet.
Verschiedenen Medienberichten zufolge gab es in der Saison 2007/08 im italienischen Fußball weniger Verletzte und festgenommene Fans als in den Vorjahren. Die Zahl der Verletzten sank um 9,4 Prozent. Besonders stark ging dabei der Anteil von Polizisten zurück.
Ab dem 1. März sollen Sicherheitsbeauftragte für Ordnung in den italienischen Fußball-Stadien sorgen. Die Vereine sind verpflichtet diese zu stellen, ansonsten müssen sie ihre Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen.
Beim Champions League Spiel zwischen AS Rom und Manchester United wurden fünf englische Anhänger mit Messerstichen leicht verletzt. Die andauernde Gewalt ist nur einer der Gründe dafür, dass in Italien immer weniger Fans die Spiele live im Stadion verfolgen.
Dieses Wochenende werden in der italienischen Serie A sechs Spiele ohne Gästefans stattfinden. Die Teams der Roma, von Milan, Bergamo, Sampdoria, Catania und des FC Turin müssen auswärts ohne Unterstützung ihres Anhangs auskommen.
Entgegen ersten Vorschlägen und Hypothesen hat das Beobachtungs- gremium des italienischen Innenministeriums bei seiner gestrigen Sitzung Auswärtsfahrten im italienischen Profifußball doch nicht generell untersagt, sondern lediglich weitere konkrete Verbote erlassen.
Während Italiens Unterbau, also Serie B und C, am kommenden Länderspielwochenende als „Geste, wie sie die Sportministerin gefordert hat“ aussetzen werden, wird die Serie A eine Woche später den normalen Spielbetrieb wiederaufnehmen.
Auch in der kommenden englischen Woche werden in der Serie A einige Gästesektoren geschlossen bleiben. Vom Reiseverbot betroffen sind die Fans von Torino Calcio, der AS Roma – und vielleicht wiederum die Tifosi des SSC Neapel.
Auch an den kommenden Spieltagen der Serie A werden viele Fans Italiens auf einen Stadionbesuch verzichten müssen: So muss nach einer Entscheidung des Sportgerichts der zweite Rang von Inters Curva Nord beim nächsten Heimspiel leer bleiben.
Italienischen Fußballfans, die im Umfeld eines Stadions mit Tränengas, Knallkörpern, Feuerwerkskörpern, Knüppeln und Stöcken angetroffen werden, könnte künftig eine Haftstraße zwischen sechs Monaten und drei Jahren drohen.
Gleich sechs der insgesamt zehn Begegnungen der Serie A wurden am vergangenen Wochenende mit der höchsten Sicherheitsstufe, „Risiko 4“, eingestuft. Von den damit verbunden Beschränkungen profitiert nicht zuletzt auch das Bezahlfernsehen...
Nach zwölfjähriger Erstligaabstinenz und dem tiefen Fall beider Vereine, der Sampdoria in die Zweit-, den FC Genua 93 sogar in die Drittklassigkeit führte, standen sich die beiden Clubs am vergangenen Sonntag erstmals wieder in der Serie A gegenüber.
Der 1. Spieltag der Serie A ließ erahnen, dass für die Tifosi wohl keine positive Wende zu erhoffen ist: Unangemeldete Fahnen und andere Fanutensilien bleiben verboten, bei brisanten Partien haben zumindest Gästefans keinen Zutritt.
Am ersten Spieltag der Serie A kommt es gleich zu einem brisanten Aufeinandertreffen. Der AC Milan muss zum Aufsteiger FC Genua reisen. Im Stadio Luigi Ferraris wird es aber vermutlich ausschließlich heimische Gesänge zu hören geben.
Ab der kommenden Spielzeit sollen in den italienischen Stadien teilweise bewaffnete Stewards für Sicherheit und Ordnung auf den Tribünen sorgen. Dies geht aus einem in der vergangenen Woche veröffentlichten Dekret des Innenministeriums hervor.
Im Juni trat Antje Hagel vom Fan-Projekt Offenbach eine nicht alltägliche Reise an. Auf Einladung der italienischen Partei PRC und dem "Progetto Ultra", war die Expertise einer erfahrenen Fanprojektlerin im italienischen Parlament gefragt.
Zwei große Namen des italienischen Fußballs konnten am Sonntag gemeinsam ihre Rückkehr in die Serie A feiern: Da Piacenza gegen Triest nicht gewann, genügte den Teams von FC Genoa 1893 und SSC Napoli ein torloses Unentschieden.
Knapp zwei Wochen nach Inkrafttreten des neuen Sicherheitsdekretes der italienischen Regierung zeigt sich immer deutlicher, dass der Gewalt in den Stadien damit in keiner Weise beizukommen ist. Die Kurven werden zeitgleich immer farbloser.
Ein Monat ist seit den Ausschreitungen von Catania vergangen und fast alle italienischen Stadien sind inzwischen zumindest wieder für die Dauerkartenbesitzer geöffnet. Ein Blick auf die Entwicklung in den italienischen Kurven.
Aus Protest gegen die in den letzten Wochen erlassenen Maßnahmen der italienischen Regierung riefen die Ultragruppen und Fanclubs Sampdoria Genuas zu einem Boykott des Heimspiels am vergangenen Mittwoch gegen Atalanta Bergamo auf.
Im Gespräch mit der Koordinationsstelle Fan-Projekte äußerte sich Carlo Balestri über die Fanbetreuung im Land des Weltmeisters. Der Begründer von Progetto Ultra hat die Hoffnung, dass sich vor allem bei der Präventionsarbeit etwas tun könnte.
Am Mittwochabend hat die italienische Regierung ein Dekret zur Verhinderung von Fußball-Gewalt verabschiedet. Es tritt ab sofort in Kraft. Wie erwartet werden einige Stadien bis auf weiteres nur Geisterspiele zu sehen bekommen.
Beim sizilianischen Derby zwischen Catania Calcio und US Palermo ereigneten sich am Freitagabend die schwersten Ausschreitungen im italienischen Fußball seit Jahren. Ein Polizist bekam einen Sprengkörper ins Gesicht und erlag den Verletzungen.
Zwingen Italiens gewaltbereite Tifosi den Fußball in die Knie? Luca Pancarelli, der Präsident des FIGC, droht nach den Ereignissen der letzten Woche mit einer Absage des am kommenden Wochenende anstehenden Spieltags.