Stadion vom Chelsea FC bekommt Stehplätze
In England planen immer mehr Stadien den Ausbau von sogenannten Safe Standing-Bereichen und somit eine Rückkehr zu Stehplätzen. Nun zieht auch die Stamford Bridge nach und will etwa 500 Sitze… mehr
Anlässlich des gestrigen Champions League Spiels zwischen Paris SG und dem Chelsea FC kam es in einer Pariser Metrostation zu einem rassistischen Vorfall. Chelsea-Fans verweigerten einem Passagier den Zutritt zur Metro wegen seiner Hautfarbe. Zwei Mal schubsen die Fans ihn aus dem Zug.
Der Chelsea Supporters Trust setzt sich für Stehplätze an der Stamford Bridge ein. Chelsea Trainer Jose Mourinho sagte zuletzt, dass es sich bei Heimspielen so anfüllen wurde, als spiele man in einem leeren Stadion. Die Forderung nach Stehplätzen ist eine Reaktion auf die Aussagen der Trainerlegende.
Der belgische Profi Eden Hazard vom Chelsea FC sorgte im englischen Ligapokal für einen Skandal. Nachdem ein Balljunge den Ball vor den Füßen des Profis aufgenommen hatte, kam es zu einem Gerangel, in Folge dessen Hazard im Versuch den Ball zu befreien nach dem Jugendlichen trat.
Die Münchner Polizei erwartet zum Champions-League-Finale am kommenden Samstag gewaltbereite Anhänger des Chelsea FC. Obwohl britische Behörden bereits 80 Ausreiseverbote gegen Fans der Blues verhängten, hat sich die Polizei auf mögliche Ausschreitungen eingestellt.
Die Verhandlungen über den Rückverkauf der Besitzrechte an der Stamford Bridge an den Chelsea FC verlaufen stockend. Die Chelsea Pitch Owners, bisheriger Eigentümer der Spielstätte, haben dem Londoner Club diesbezüglich Bedingungen gestellt.
England war in den 70ern und 80ern der Inbegriff für Hooliganismus. Dieser Mythos wird seither auch über Bücher und Filme gepflegt. Heutzutage kommt es sehr selten zu gewalttätigen Übergriffen rund um die Stadien. Falls es passiert hagelt es hohe Strafen, wie vor wenigen Tagen gegen die Headhunter aus Chelsea.