Die Zukunft des Schweizer Pokalfinals
Der Schweizer Fußballverband (SFV) trug bis zum letzten Jahr das Finale des Schweizer Fußball Cups im Stade de Suisse Wankdorf in Bern aus. Seit dem Finale in diesem Jahr wechselt der… mehr
Am 16. Mai kommt es im Stade de Suisse von Bern zum Schweizer Cupfinale zwischen dem FC Luzern und dem frisch gebackenen Meister FC Basel. Beide Fanszenen planen vor dem Spiel Fanmärsche durch die Stadt. Die Polizei zeigt sich nicht erfreut von den Vorhaben.
Vor kurzem berichtete Stadionwelt darüber, dass in der benachbarten Alpenrepublik zukünftig härter gegen Störenfriede rund um Sportveranstaltungen vorgegangen werden soll. Am Wochenende wurden nun weitere Details bekannt. So sollen gängige Fanmaterialen aus den Stadien verbannt werden.
Die Swiss Football League (SFL) und alle beteiligten Vereine haben heute drei neue Maßnahmen im Kampf gegen die Gewalt rund um Fußballspiele in der Alpenrepublik verabschiedet. Straftäter sollen so noch konsequenter und schneller verfolgt werden.
Beim Klassiker zwischen den punktgleichen Erzrivalen FC Zürich und FC Basel war am 33. Spieltag eine Vorentscheidung im Titelkampf möglich. Fans und Spieler gaben alles im Kampf um den Schweizer Meistertitel, Stadionwelt dokumentiert das packende Duell. Ein Bericht von Tobias Plieninger.
Stadionwelt zeigt Euch die besten zeitlosen Videos aus der Fanwelt. Heute: Gestern Abend fand in Zürich der Klassiker zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel statt. Beide Fankurven zeigten sich gut aufgelegt und präsentierten jeweils Choreographien. Stadionwelt hat die Bilder des Abends.
Pyrotechnik ist bei Fußballfans ein beliebtes Thema. Kurven erstrahlen im Licht der Bengalos und südländischer Flair macht sich breit. Doch Pyro ist verboten. Auch in der Schweiz. Das Kantongericht St. Gallen verurteilte nun sechs Anhänger des FC Basel, die versuchten Pyro ins Stadion zu schmuggeln.
Glaubt man diversen Schweizer Medienberichten könnte sich schon bald eine legalisierte Form von Pyrotechnik in den Schweizer Stadien durchsetzen. Die SP Stadt Bern möchte mit ihrem Vorschlag landesweit ein Pilotprojekt etablieren und die Fans entkriminalisieren.
Ab der kommenden Saison will die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektion (KKJPD) ihren Einfluss in den Schweizer Stadien erhöhen. Um das zu gewährleisten, übernimmt die Polizei beginnend mit dem 1. Juli 2010 die Befehlshoheit in Stadien.
Ähnlich wie in Deutschland scheint auch in der Schweiz das Interesse, die Spiele bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika live vor Ort zu erleben, sehr gering zu sein. Bislang wurden nur etwas mehr als fünf Prozent der verfügbaren Tickets verkauft.
In der Zentralschweiz tun sich im Kampf gegen Gewalt bei Sportveranstaltungen die ersten Vereine zusammen. Der Eishockey-Club EV Zug und der Fußball-Erstligist FC Luzern werden zukünftig die Daten von vermeintlichen Gewalttätern austauschen.
Erstmalig in der Geschichte der Schweizer Axpo Super League, ASL, strömten im ersten Halbjahr mehr als eine Million Zuschauer in die zehn Super League Stadien. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung um fast 230.000 Stadionbesucher.
In der Schweiz traf sich vor Kurzen die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD), um das Vorgehen gegen Gewalttäter und Pyrotechnik bei Fußball- und Eishockeyspielen zu besprechen.
Der Kanton St. Gallen will im Kampf gegen Gewalt und Pyrotechnik bei sportlichen Großveranstaltungen in der Schweiz eine Vorreiterrolle übernehmen. In Zukunft sollen alle Gewalttäter gleich behandelt werden. In zwei Wochen wird entschieden
Ein Jahr nach der Europameisterschaft in der Schweiz scheint der Boom bei den Zuschauerzahlen nachgelassen zu haben. Zu den Spielen der am Wochenende abgeschlossenen Super League-Saison kamen deutlich weniger Besucher als im Vorjahr.
Schweizer Medienberichten zufolge sind nach den jüngsten Vorfällen beim Pokalspiel zwischen dem FC Sion und dem FC Luzern die Diskussionen um die Einführung eines so genannten Fanpasses in der Alpenrepublik wieder in vollem Gange.
Beim Spiel zwischen Young Boys Bern und dem FC Luzern Mitte November ist es zu Auseinandersetzungen zwischen dem Ordnungsdienst und Fans des FC Luzern gekommen, als Transparente mit politischen Aussagen aus dem Gästeblock entfernt wurden.
Fußballfans in der Schweiz könnte bald noch mehr Überwachung drohen, als es ohnehin bereits der Fall ist. Das Pilotprojekt „Sicherheit im Sport“, das auch bei Eishockeyfans Anwendung finden soll, soll Gewalt im Schweizer Sport eindämmen.
Heute ist die Seite „Fansicht“ online gegangen. Die Initiative wird von Anhängern einiger Schweizer Vereine mitgetragen. Wie ernst es den Machern ist, zeigt die Tatsache, dass für das Ziel langjährige Rivalitäten hinten angestellt wurden.