FCL-Ultras in der Liga im Stadion, im Europapokal nicht
Die meisten aktiven Fanszenen in der Schweiz finden sich aktuell vor den Stadiontoren wieder. Vor Saisonstart hatten die Fanszenen eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht, in der… mehr
Der Schweizer Erstligist FC Luzern realisiert momentan einen Stadionneubau. Die neue Spielstätte soll aber State of the art sein und anstatt mit Naturrasen mit Kunstrasen ausgelegt werden. Sehr zum Missfallen der Fans. Eine Protestaktion wurde verboten.
In der Schweiz möchte man medienwirksam und entschlossen gegen Gewalttäter bei Sportveranstaltungen vorgehen, doch aus Sicht vieler Fans werden Fans mit dem neuen Gesetz unter Generalverdacht gestellt. In Luzern wehren sich nun die Fans.
Der FC Luzern bestreitet am 13. Juni sein letztes Spiel im Allmend Stadion, denn die im Jahr 1934 erbaute Arena hat ausgedient. Damit die Spielstätte jedoch nicht in Vergessenheit gerät, bietet der Verein seinen Fans Steine der Stehrampe als Erinnerungsstück an.
Der FC Luzern gab am Montagabend auf seiner Webseite bekannt, dass der Verein notfalls sogar gerichtlich gegen mögliche Randalierer vorgehen werden. Speziell dreht es sich um die Ereignisse beim Pokal-Halbfinale am gegen den FC Sion.
Vergangenen Freitag wurde am Bundesplatz in der Schweizer Stadt Luzern ein Fanlokal eröffnet. Betrieben wird der Laden, der auf den Namen „Zone 5“ hört, von der Dachorganisation der aktiven Fans „United Supporters Luzern“ und bietet mehr als Getränke.
Der FC Luzern geht einen ungewöhnlichen Weg. Fortan sollen die Fans einen „Sicherheitszuschlag“ von zwei Franken pro Ticket bezahlen, damit ein Teil der Kosten, die am Rande von Spielen durch Fan-Fehlverhalten entstehen, abgedeckt ist.