In der Schweiz möchte man medienwirksam und entschlossen gegen Gewalttäter bei Sportveranstaltungen vorgehen, doch aus Sicht vieler Fans werden Fans mit dem neuen Gesetz unter Generalverdacht gestellt. In Luzern wehren sich nun die Fans.
Referendum gegen Polizeiwillkür
Foto: Faszination Fankurve
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Durch den Beitritt des Kantons Luzern zum Schweizer Hooligan-Konkordat sehen die Fans des FC Luzern nicht eine Lösung des Gewaltproblems, sondern vielmehr das Aufkeimen neuer Schwierigkeiten. Das neue Gesetz sei rechtlich sehr bedenklich und anfällig für Fehler, so die Luzern-Fans weiter.
Mit dem Referendum wollen die FCL-Fans aber auch Aufklärungsarbeit betreiben, da bisher festgestellt worden sei, dass bei vielen Bürgern eine große Unwissenheit bezüglich des Hooligan-Konkordats bestünde: Viele wüssten schlichtweg nicht, wie schnell unschuldige Personen durch das neue Gesetz in Mitleidenschaft gezogen werden. So seien beispielsweise im Jahr 2008 im Kanton Luzern 49 Rayonverbote ausgesprochen worden, wovon 31 später wieder aufgehoben wurden. (Stadionwelt, 09.06.2009)
Weitere Informationen:
Homepage des Referendums




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