In der Schweiz sollen personalisierte Tickets kommen
Statt eines generellen Gästefanverbots sollen in der kompletten höchsten Fußball-Liga der Schweiz zur Saison 2022/2023 nun personalisierte Eintrittskarten eingeführt werden. Dies hat die… mehr
Am kommenden Wochenende startet die Super League der Schweiz in die Saison 2021/2022. Ob die aktiven Fanszenen der Schweiz in die Stadien zurück kehren ist aktuell noch unklar. Vorm Saisonstart haben die Fanszenen der Schweiz eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht und darin Bedingungen für die Rückkehr der Fans formuliert.
Nachdem in dieser Woche im Westen von Deutschland schwere Unwetter einen immensen Schaden anrichteten und zahlreiche Menschenleben kosteten, haben Fans von verschiedenen Vereinen Hilfsaktionen ins Leben gerufen. Auch die Fans von Dynamo Dresden, Alemannia Aachen und den Sportfreunden Lotte wurden aktiv.
Die Staats- und Senatskanzleien in Deutschland haben einen Beschluss zur Zuschauerrückkehr im deutschen Profifußball gefasst. So dürfen maximal 25.000 Zuschauer zum Saisonbeginn ins Stadion – mit einer Ausnahme.
In den Niederlanden werden ab dem 30. Juni 2021 wieder Veranstaltungen mit 100-prozentiger Auslastung möglich sein. Das kündigte die niederländische Regierung an. Grundlage dafür sind Testevents mit verschiedenen Hygienekonzepten.
Vom 16. bis 18. Juni 2021 steht die nächste Innenministerkonferenz an. Auch im Vorfeld der Konferenz in Rust bringt ein Innenpolitiker erneut die Einführung von personalisierten Tickets im Fußball in die Diskussion ein. Dieses Mal ist es Sachsens Innenminister Roland Wöller. Ein Kommentar:
In der Schweiz sind die Planungen für Großveranstaltungen im Freien im vollen Gange. Die Swiss Football League hat nun konkrete Planungen für die nächste Saison bekannt gegeben, um die Rückkehr von Zuschauern zu ermöglichen.
Am gestrigen Dienstag ist in der „Football was my first love“-App ein Interview über Fankultur in der Ukraine erschienen. Zunächst geht es darin um die Ursprünge der organisierten Fankurven zu Zeiten der Sowjetunion, ehe das Thema auf die Fanszene von Chernomorets Odessa gelenkt wird.
Spielbericht
Beim Saisonfinale am Samstag in der 1. Bundesliga und der 3. Liga sowie am Sonntag in der 2. Bundesliga wurden wieder zahlreiche Fanaktionen durchgeführt. Ob in den Stadien, in denen zumindest teilweise wieder bis zu 7.500 Fans zugelassen sind oder im Umfeld der Stadien. Alle Aktionen im Überblick:
Seit letzter Woche gibt es wieder zahlreiche neue Folgen zum Thema Fankultur in der „Football was my first love“-App. Die Themen der Woche sind aktuelle Entwicklung der israelischen Fankurven, ein Interview mit dem Hopp-Hard-Herausgeber, die Falkenseer Jungs und Groundhopping in Uganda.
Unter dem Motto „Reclaim The Game“ haben Fußballfans aus ganz Europa Forderungen in elf Themengebieten veröffentlicht, mit denen sich die Anhänger nach Fehlentwicklungen im Profifußball nun das Spiel zurückholen wollen. Das System Profifußball sei kaputt, weshalb es nun repariert werden müsse.
Mehrere deutsche Clubs hoffen am kommenden Wochenende auf Unterstützung von den Rängen. Der FC Hansa Rostock möchte mit 7.500 Zuschauern den Aufstieg klar machen und auch in Kiel könnte vor Fans der Aufstieg in die 1. Bundesliga bejubelt werden.
Bevor der Aufstiegskampf in der 2. Bundesliga am morgigen Sonntag endgültig in die heiße Phase geht, kam es am heutigen Samstag sowohl in Bochum, als auch in Fürth zu Verabschiedungen der jeweiligen Mannschaften. Doch auch in anderen Städten kam es an diesem Wochenende zu Fanansammlungen.
Seit letzter Woche gibt es wieder zahlreiche neue Folgen zum Thema Fankultur in der Football was my first love-App. Ein BVB-Fan berichtet aus den 70ern, der jeweils zweite Teil der Interviews mit den Bushwhackers Düsseldorf und den Hamburg Ultras ist online und „Der Weg ist das Spiel" beschäftigt sich mit grenzwertigen Fangesängen.
Die Rückkehr der Zuschauer und Zuschauerinnen in der englischen Premier League rückt immer näher. Ab dem 17. Mai 2021 sind wieder bis zu 10.000 Fans in den Stadien zugelassen. Welcher Club darf für wie viele Zuschauer die Pforten öffnen?
Die Kollegen von STADIONWELT haben gemeinsam mit Data Intelligence Partner SLC Management bereits zum dritten Mal die Einstellung von Fans zum Thema Zuschauerrückkehr untersucht. Die Verlaufsstudie zeigt: Viele Fans wollen zurück ins Stadion, wenn auch weiterhin unter gewissen Bedingungen.
Pünktlich zum Saisonendspurt der englischen Premier League, macht die Liga den Weg für eine Rückkehr von Fans in die Stadien frei. Eine begrenzte Anzahl von Zuschauern wird zum Abschluss der laufenden Saison wieder erlaubt sein.
Auch an diesem Wochenende kam es im Umfeld der Stadien des deutschen Profifußballs wieder zu der ein oder anderen Ansammlung von Heim- oder Gästefans. Den Anfang machte am Freitagabend die Fanszene von Holstein Kiel, die sich zum Nordduell gegen den FC St. Pauli am Holstein-Stadion einfand.
Ab dem 19. Mai 2021 sind Zuschauer und Zuschauerinnen bei Veranstaltungen in Österreich wieder zugelassen – das verkündete die österreichische Bundesregierung. Dafür gibt es einige Auflagen und die Besucherzahlen sind genau definiert.
Buchautor Dirk T. berichtet darüber, wie sich die Kultur der Hooligans in Bremen ausbreitete und anschließend entwickelte. Zudem gaben die Macher des ehemaligen Flaschenpost-Fanzines vom FC Hansa Rostock ein Interview und die Geschichte der Torcidas in Brasielen wird erzählt.
In einer gemeinsamen Stellungnahme haben die deutschen Fanorganisationen Bündnis aktiver Fußballfans“ (BAFF), Bundesbehindertenfanarbeitsgemeinschaft (BBAG), Netzwerk Frauen im Fußball (F_in), FC PlayFair!, Queer Football Fanclubs (QFF), ProFans, Unser Fußball, Unsere Kurve und Zukunft Profifußball Forderungen aufgestellt.
Football Supporters Europe (FSE) und Fangruppen von Vereinen, die einen Vertreter im Vorstand der European Club Association (ECA) haben, wenden sich mit einem offenen Brief an den ECA-Vorsitzenden Andrea Agnelli. Die Fans kritisieren darin Reformpläne für die Champions Leauge.
Unter dem Titel „Meinungsfreiheit im Fußball-Stadion“ hat die Sportschau einen Beitrag veröffentlicht, in dem der Frage nachgegangen wurde, wie weit persönliche Beleidigungen auf den Stadionrängen gehen dürfen. Die Gesänge gegen TSG Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp werden ebenso thematisiert, wie Plakate gegen einen AfD-Politiker.
Durch Modellprojekte in den jeweiligen Bundesländern könnten bald in weiteren Bundesliga- und 3. Liga-Stadion Fans zurückkehren. Dynamo Dresden, Borussia Mönchengladbach und der SC Paderborn hoffen auf eine Fanrückkehr im Rahmen von Pilotprojekten.
Fananwalt Rene Lau spricht über die sogenannte Datei Gewalttäter Sport, Çarşı Berlin über Riots in Lyon und Hooligans vom Wuppertaler SV über wilde Schlachten in den Siebziger und Achtziger Jahren.
In Großbritannien werden künftig Veranstaltungen wie das FA- und League Cup-Finale vor tausenden Zuschauern und Zuschauerinnen ausgetragen. Zusätzlich orientiert sich die Regierung an Israel und möchte noch im April einen Corona-Ausweis einführen.
In den vergangenen Tagen ruhte der Ligabetrieb wegen einer Länderspielpause, doch in der „Football was my first love“-App sind trotzdem zahlreiche neue Folgen zum Thema Fankultur veröffentlicht worden. So gaben zum Beispiel die Fanhilfen aus Dortmund und Köln Einblicke in ihr ehrenamtliches Engagement.
Unter dem Titel „Gewalttäter? Eine Datensammlung spaltet Fußball-Fans und Polizei“ ist im „Sport inside“-Podcast eine Folge zur umstrittenen Datei „Gewalttäter Sport“ erschienen. Autor Thorsten Poppe gibt im Gespräch mit Nora Hespers Einblick in seine Recherchen zur umstrittenen Datei.
In der vergangenen Woche sind wieder zahlreiche neue Folgen zum Thema Fankultur in der Football was my first love-App erschienen, die sich mit den Wörtern „Fanatismus, Freundschaft, Fortaleza“ zusammenfassen lassen. Hier kommt ihr direkt zur Fankultur-Playlist in der App.
Seit letzter Woche gibt es wieder zahlreiche neue Folgen zum Thema Fankultur in der Football was my first love-App. Ob eine neue Folge mit dem ehemaligen Vorsänger der Ultras Essen, ein Südamerika-Spezial oder Jojo und der Professor, die über Riots sprechen: Hört mal rein!
Zwar könnten am letzten Spieltag der Premier League-Saison wieder Fans zugelassen werden, doch ob die Partien wirklich vor Publikum stattfinden werden ist noch unklar. Die Clubs sollen nun über diese Frage abstimmen. Bisher mussten die meisten englischen Vereine in dieser Saison ohne Fans auskommen.
Ein breites Bündnis aus Kultur, Sport und Wissenschaft, bestehend 20 Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen sowie knapp 40 Institutionen, hat ein Basiskonzept entwickelt, das die Durchführung von kulturellen und sportlichen Großveranstaltungen unter Beteiligung von Gästen ermöglichen soll.
Die Finalspiele des FA und des Carabao Cups könnten im Londoner Wembley-Stadion als Testveranstaltungen für eine mögliche Zuschauerrückkehr in England dienen. Das Experiment soll vor allem für die EURO 2020 durchgeführt werden.
In einer gemeinsamen Erklärung zahlreicher nationaler Fanorganisationen und Fanzusammenschlüsen von einzelnen Vereinen positionieren sich aktive Fans aus ganz Europa gegen die Einführung einer europäischen Super League. Auch in Deutschland wird die Erklärung von einer breiten Basis getragen.
Jeden Donnerstag erscheint in der „Football was my first love App“ eine neue Folge der Fußball-Weltreise. Nils ist Groundhopper und hat bereits Fußballspiele in 178 Ländern besucht. In seinem Podcastformat blickt er alphabetisch auf die bereisten Länder zurück.
In den Corona-bedingten Geisterspielen verschwinden nicht nur die Zuschauer, sondern auch ein großer Teil des Heimvorteils. Zu diesem Ergebnis kommt eine nun veröffentlichte und groß angelegte Studie.
In vielen Ländern der Welt wird seit einigen Wochen gegen das Coronavirus geimpft. Während es in Deutschland keine Unterscheidung zwischen „Geimpften“ und „Ungeimpften“ geben soll, könnten andere Länder anders verfahren.
In England sind am vergangenen Wochenende vereinzelt wieder Zuschauer in die Stadien gekommen. Die britische Regierung hatte dies unter verschiedenen Auflagen wieder erlaubt. Je nach Infektionsgeschehen durften 4.000, 2.000 oder keine Zuschauer in die Stadien in England.
In den Stadien der ersten beiden spanischen Ligen wurden jetzt sogenannte „FanCams“ angebracht. In diese sollen die Spieler der spanischen Clubs nach einem Torerfolg jubeln, um „eine Nähe zu den Fans zu erzeugen“.
In England bahnt sich ein Ende der Geisterspiele an. Premierminister Boris Johnson kündigte Lockerungen für den Sport an, ab dem 2. Dezember 2020 sollen bei niedriger Infektionsrate wieder Zuschauer in die Stadien dürfen.
Mit den neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie geht auch der erneute Ausschluss von Fans bei Sportveranstaltungen einher. Die Profisportligen haben die Entscheidung jedoch kritisiert.
Wegen der wieder steigenden Corona-Zahlen hat Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte verkündet, dass die Spiele der ersten vier italienischen Fußballligen fortan ohne Zuschauer stattfinden werden.
Auch an diesem Wochenende wird in Deutschland und Europa in vielen Stadien wieder vor leeren Rängen oder nur vor wenigen Zuschauern gespielt. Organisierten Support gibt es kaum noch. Als kleinen Ersatz zeigen wir euch heute sehenswerte Fanvideos von europäischen Derbys und Klassikern aus den Jahren 2003 bis 2006.
Nachdem Pläne der Top-Clubs für Reformen der Premier League und des Fußballs in England bekannt wurden, haben sich nun die Fanszenen dieser Top-Vereine zu Wort gemeldet. Die Fans wollen die von ihren Clubs erarbeiteten Reformvorschläge verhindern.
In den Stadien in Belgien gilt ab dem 16. Oktober 2020 ein flächendeckendes Rauchverbot. Damit möchte man die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen. Den Beschluss haben Clubs und Politik gemeinsam gefasst.
Spielbericht
Nach dem erfolgreichen Pilotversuch beim UEFA-Supercup hat das UEFA-Exekutivkomitee eine teilweise Wiederzulassung von Fans zu UEFA-Spielen beschlossen, beginnend mit den Länderspielen in der kommenden Woche.
Aufgrund der rasant ansteigenden Corona-Zahlen in den Niederlanden hat die Regierung im deutschen Nachbarland neue Maßregeln aufgestellt. Diese betreffen auch die Fanrückkehr im Amateur- und Profisport.
Wegen steigender Corona-Fallzahlen im Erzgebirge droht dem FC Erzgebirge Aue ein Geisterspiel gegen die Spielvereinigung Fürth. Auch beim FC Schalke 04 droht ein Spiel vor leeren Rängen. Die Knappen haben daher bereits erste Maßnahmen ergriffen. Für den TSV 1860 München ist bereits eine Entscheidung gefallen.
Laut ARD-DeutschlandTrend befürworten 63% der Deutschen eine teilweise Rückkehr der Zuschauer in die Stadien. Die Bundesländer haben sich jüngst auf eine Rückkehr von 20% der Stadionkapazität geeinigt, auch der DFB hofft auf Zuschauer bei Länderspielen.
Unter dem Titel „Mit Publikum, aber ohne Kurve!“ haben die zahlreiche Fanszenen der Schweiz am heutigen Donnerstag ein gemeinsames Statement veröffentlicht. Die großen Fanszenen des Schweiz sind gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass sie in nächster Zeit nicht in den Stadion auftreten werden.
Die Verhandlungen der Chefs der Staatskanzleien der Bundesländer haben am gestrigen Dienstag eine Einigung hinsichtlich der Zuschauerrückkehr in die Stadien hervorgebracht. In der Bundesliga dürfen rund 20 Prozent der Plätze belegt werden.
Der italienische Fußballverband (FIGC) plant die Rückkehr der Fans in die Stadien zum Saisonstart und hat der Regierung ein entsprechendes Konzept vorgelegt, wonach bald wieder bis zu 26.000 Zuschauer zugelassen werden könnten.
Das Netzwerk gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt hat eine Umfrage gestartet, um Best Practice-Beispiele dafür zu finden, wie sich Fangruppen, Fanszenen, Vereine Fanprojekte oder Initiative bereits heute gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt engagieren.
Die Politik in Deutschland gab unter der Woche bekannt, dass die deutschen Fußballstadien noch bis Ende Oktober leer bleiben sollen (Faszination Fankurve berichtete). Doch wie wurde sich in anderen europäischen Ländern in puncto Fanrückkehr entschieden?
Der deutsche Profisport muss bis mindestens 31. Oktober ohne Zuschauer auskommen. Darauf einigten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder in einer Videokonferenz.
Die deutschen Sportclubs müssen wohl bis zum Jahresende und womöglich darüber hinaus ohne Zuschauer auskommen. Das geht aus der Beschlussvorlage für die Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten hervor.
Ab dem 01. Oktober 2020 sollen in der Schweiz wieder Großveranstaltungen möglich sein. Die aktuellen Planungen sehen eine Befüllung von Fußballstadien zu zwei Dritteln und von Eishockeyarenen zur Hälfte vor. Die Kantone sollen sich bis Mittwochmittag zu den Vorstößen des Bundesrats äußern.
Unter dem Namen „Sustain The Game!“ hat sich in Großbritannien, dabei vor allem in England, eine neue Kampagne gegründet, die von den Fanorganisationen fast aller 92 Premier League- und English Football League-Clubs (Championship, League One und League Two) unterstützt wird. Die Kampagne hat fünf Grundsätze formuliert.
In der Schweiz sind ab Oktober 2020 wieder Events mit mehr als 1.000 Personen erlaubt. Der Bundesrat verständigte sich am Mittwoch auf entsprechende Lockerungen der Maßnahmen, Schutzvorkehrungen sind obligatorisch.