Ultras aus Trier reisten nicht nach Koblenz
Insane Ultra und Gegengerade Trier kündigten für den gestrigen Samstag einen Besuch am Deutschen Eck in Koblenz ab, nachdem das Auswärtsspiel von Eintracht Trier in Engers auf Anordnung der… mehr
Während in der 1. und 2. Bundesliga die Saison 2019/2020 bereits mit Geisterspielen fortgesetzt wird, damit die Clubs nicht in finanzielle Probleme geraten und Fernsehgelder erhalten, haben Vereine, wie der SV Eintracht Trier, die in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar spielen, diese Möglichkeit nicht.
Die Ultragruppe Insane Ultra Trier geht in Zeiten der Corona-Pandemie neue Wege. Da es aktuell keinen Spieltagsflyer „InZine“ zu füllen gibt, haben die Ultras von Eintracht Trier vorübergehend eine Talk-Sendung ins Leben gerufen. Nun wurde die erste Sendung vom InZine-Talk veröffentlicht.
Mit Spruchbändern hat Insane Ultra Trier in Zeiten der Corona-Pandemie in der eigenen Stadt, die sich in der Grenzregion zu Luxemburg, Belgien und Frankreich befindet, die Bedeutung von Europa hervorgehoben und Freunden im Ausland Mut zugesprochen.
Zum 27. Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar kam es am vergangenen Sonntag im Stadion Stadion Oberwerth zum Duell mit Derby-Charakter zwischen der TuS Koblenz und dem SV Eintracht Trier. Ein Großteil der angereisten Trierer Fans ging bei dem Spiel aber nicht ins Stadion.
Am heutigen Abend tritt der SV Eintracht Trier im Viertelfinale des Rheinlandpokals bei der TuS Koblenz an. Der Supporters Club Trier 2001 und die Guppe Insane Ultra Trier riefen vorab alle SVE-Fans dazu auf, eine gemeinsame Anreise per Bus in die Rhein-Mosel-Stadt anzutreten.
Eintracht Trier empfängt am 23. September 2018 die TuS Koblenz im heimischen Moselstadion. Die Trierer Polizei hat im Vorfeld der Partie zwei Ultras von Eintracht Trier mit einem sogenannten Stadtverbot für die Partie belegt, obwohl die beiden Ultras kein Stadion- oder Hausverbot haben.
Ein Vorsänger der Fanszene von Eintracht Trier bekam am 15. Mai 2018 ein Busgeldbescheid der Stadt Saarbrücken zugeschickt. Darin wurde er aufgefordert, inklusive Gebühren 128,50 Euro zu bezahlen, weil er beim Auswärtsspiel in Saarbrücken am 03. September 2017 ein Megaphon benutzt habe.
Weil Mitglieder von Insane Ultra Trier vom eigenen Verein mit Hausverboten belegt wurden, besuchte die Ultràgruppe seit Ende 2017 weder Heim- noch Auswärtsspiele von Eintracht Trier (Faszination Fankurve berichtete). Im Januar 2018 kam es nun zu einem ersten Gespräch, das Besserung in Aussicht stellte.
Zum Jahresende meldet sich die Gruppe Insane Ultra Trier nochmals zu Wort und fordert den eigenen Verein auf, die Hausverbote, die gegen Ultras von Eintracht Trier ausgesprochen wurden, aufzuheben. Wegen der angespannten Situation mit dem eigenen Verein bleibt die Ultràgruppe aktuell den Heim- und Auswärtsspielen fern.
Nachdem Mitglieder der Gruppe Insane Ultra Trier vom eigenen Verein mit Hausverboten belegt wurden, hat die Ultràgruppe entschieden, vorerst bei Spielen von Eintracht Trier nicht mehr ins Stadion zu gehen. Die Entscheidung gilt sowohl für die Heim-, als auch für die Auswärtsspiele.
Das Derby zwischen Eintracht Trier und dem 1. FC Saarbrücken soll mit einem kompletten Fahnenverbot stattfinden und Tickets für das Spiel werden nur personalisiert abgegeben. Insane Ultra Trier wird das Spiel deshalb boykottieren und befürchtet nun diskriminierende Eingangskontrollen.
Das Derby zwischen Eintracht Trier und dem 1. FC Saarbrücken soll mit einem kompletten Fahnenverbot stattfinden und Tickets für das Spiel werden nur personalisiert abgegeben. Die Ultras von Eintracht Trier machen da nicht mit. Insane Ultra Trier wird das Derby deshalb boykottieren.