Gästefanverbot beim französischen Klassiker
Am Sonntag kommt es im Stade Vélodrome zum französischen Klassiker zwischen Olympique Marseille und Paris Saint Germain. Nun wurde bekannt, dass die Sicherheitsbehörden keine Gästefans für… mehr
In Paris kam es gestern zu einem Treffen zwischen Paris SG Präsident Nasser Al-Khelaifi und dem Polizeipräfekt von Paris, Michel Cadot. In einer Polizeimeldung wurde danach mitgeteilt, dass die Polizei eine Rückkehr von organisierten Ultras bei PSG erlaubt.
Während in der Faszination Fankurve Redaktion gerade Fanfotos des vergangenen Wochenendes eingebaut wurden, erreichte uns heute die Nachricht vom Tod eines Fanfotografen, der diese Seite und unsere Bücher und Magazine jahrelang mit Fanfotos aus Frankreich versorgte.
Die 2010 vom französischen Innenministerium verbotene Ultràgruppe Supras Auteuil und der Verein Paris Saint-Germain streiten sich vor dem „Tribunal de grande instance de Paris“ um Markenrechte an dem Slogan "Ici, c`est Paris" (Dies ist Paris). Die Pariser Ultras schützten den Slogan 2008 als Marke.
Der Verein Paris SG führt eine Liste, auf der unerwünschte Personen gelistet sind, die keine Tickets für Heim- oder Auswärtsspiele des Hauptstadtclubs erhalten. Auch nach Ablauf des Stadionverbots stehen Personen noch auf dieser schwarzen Liste. Die Nationale Kommission für Informatik und Freiheiten rügte dies nun.
Bei der Meisterfeier von Paris Saint Germain ist es in der Nacht von Sonntag auf Montag in den Pariser Straßen zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und PSG-Fans gekommen. Paris hatte in Lyon die Meisterschaftsentscheidung herbeigeführt.
Vor dem Duell der Rivalen Olympique Marseille und Paris St. Germain am Sonntag, hat das französische Innenministerium ein Reiseverbot für die PSG-Fans ausgesprochen. Nach Marseille dürfen lediglich 150 Fans, die ein offizielles Reiseangebot ihres Clubs gebucht haben, fahren.
Bereits Anfang des Jahres gab es Überlegungen beim französischen Vizemeister FC Paris St. Germain, den Parc des Princes zu verlassen. Nun äußerte der katarische Vereinsbesitzer Nasser Al-Khelaifi, das Traditionsstadion für einen Neubau an gleicher Stelle abzureißen.
Vor rund fünf Jahren kam es nach dem Europapokal zwischen Paris SG und Hapoel Tel-Aviv nahe dem Prinzenparkstadion zu einem tödlichen Zwischenfall. Ein 25-jähriger PSG-Fan wurde von einem Zivilpolizisten erschossen. In den kommenden Tagen soll nun das Urteil fallen.
Vor fast genau zwei Jahren hat das französische Innenministerium sieben Fangruppierungen verboten. Darunter auch Supras Auteuil, Grinta, Authentiks, Commando Loubard und Milice Paris von Paris SG. Seither gibt es beim Hauptstadtclub strenge Reisevorschriften. Wer diese nicht einhält, dem drohen drastische Strafen.
Heute Abend gastiert der französische Hauptstadtklub in Dortmund. Der PSG im Pott, da war doch was? Vor zwei Jahren waren sie in Gelsenkirchen zu Gast und sammelten schlechte Erfahrungen. Diesmal soll alles anders werden, auch die Anzahl der PSG-Fans im Stadion.
Ein Streit innerhalb der Fanszene von Paris Saint Germain ist nach den Vorfällen anlässlich des Heimspiels gegen Marseille erneut eskaliert. Fangruppen boykottieren das nächste Heimspiel und kritisieren den Verein, der in Ihren Augen Rassismus toleriert.
Der französische Spitzenclub Paris Saint-Germain wurde kürzlich vom Verband zu einer Geldstrafe von 100.000 Euro und einem zusätzlichen Geisterspiel im Prinzenpark verurteilt. Doch der Verein aus der Hauptstadt akzeptiert die Strafe nicht.