Fußballfans scheitern vor Gericht
Zwei Mitglieder der Rot-Schwarzen Hilfe sind auch in zweiter Instanz vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof gescheitert, nachdem sie ein Fußballspiel wegen langer Kontrollen am Flughafen verpassten.
Zwei Mitglieder der Rot-Schwarzen Hilfe sind auch in zweiter Instanz vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof gescheitert, nachdem sie ein Fußballspiel wegen langer Kontrollen am Flughafen verpassten.
Obwohl das vom 1. FC Nürnberg auf Druck des DFB verhängten Choreografie-Verbot für die Nordkurve Nürnberg abgelaufen ist, werden die Ultras Nürnberg beim kommenden Frankenderby am 26. Februar 2016 keine Choreografie in der Nordkurve durchführen.
Die Nordkurve Nürnberg sammelte Ende letzten Jahres wieder Spenden für den guten Zweck. Dabei kamen 22.000 Euro zusammen. Gesammelt wurde bei den Heimspielen gegen Paderborn, Hertha BSC und Freiburg sowie beim Auswärtsspiel in Heidenheim. Das Geld geht in diesem Jahr an drei gemeinnützige Vereine.
Am 27. März 2012 durchsuchte die Kriminalpolizei München die Räumlichkeiten des Nürnberger Ultràgruppe Banda di Amici und die Privatwohnung einer Führungsperson der Gruppe auf der Suche nach der geklauten „Südkurve – Herz und Seele unseres Vereins“ Zaunfahne.
In der Dezember Ausgabe des Nürnberger YaBasta!-Fanzines beschäftigt sich das Titelthema mit der Arbeit von Fanhilfen in Deutschland. Die Rot-Schwarze-Hilfe, die Mutter der Fanhilfen in Deutschland, steht den Nürnberger Ultras in einem Interview sehr ausführlich Rede und Antwort.
Nürnberger Ultras sprechen sich auf dem YaBasta Blog zu Beginn des neuen Jahres für den Erhalt der 10 Prozent Regel in deutschen Stadien aus, die besagt, dass Gästefans 10 Prozent aller verfügbaren Tickets erhalten. Seit dem 12.12.2012 ist eine Abweichung von die Regel möglich.
Faszination Fankurve zeigt die Streetart, Aufkleber und Graffiti-Fotos von Fans des 1. FC Nürnberg in einer Galerie. Mit dabei sind Grüße nach Fürth, München und an die Polizei, aber auch ein Freundschaftgraffiti mit Fans aus Göteburg.
Die Macher der Nürnberger Fanzines „Ya Basta“ und „Der Daggl“ gaben der Lokalzeitung „Nürnberger Nachrichten“ ein Interview. Darin sprechen die Ultras und Fans über Medienkritik, Groundhopping, die Entwicklung und Ausrichtung der Fanzines und Polizeikritik.
Zum Jahresbeginn 2016 lief eigentlich der Sponsoring-Vertrag der Stadt Nürnberg aus, der Grundig die Namensrechte für das Nürnberger Stadion sicherte. Der Vertrag wurde nun um ein halbes Jahr verlängert, damit mehr Zeit für die Suche eines neuen Sponsors besteht.
Die Ultras Nürnberg haben, wie angekündigt, am Mittwoch beim Pokalspiel gegen Hertha BSC erneut das Choreografieverbot umgangen, das ihnen wegen des Einsatzes von Pyrotechnik beim Heimspiel gegen Düsseldorf auferlegt wurde. „Mehr Träume als die Realität zerstören kann" lautete das Motto der Aktion.
Der aktuelle Naming-Right-Partner des Nürnberger Stadions steigt zum Jahresende aus. Aktuell stehen zwei mögliche Namenssponsoren auf dem Zettel der Stadt. Auch ein Max-Morlock-Stadion, das Ziel der Nürnberger Fanszene, ist weiterhin im Bereich des Möglichen.
49 Ultras vom 1. FC Nürnberg und vom TSV 1860 München klagten auf Schmerzensgeld und Schadensersatz, weil sie vor einem Spiel von Bayern München gegen den 1. FC Nürnberg „vorsorglich“ in Gewahrsam genommen wurden. Ein erster Ultrà erhielt bereits Geld.