Pitch Invasions in England
In England kam es am Wochenende zu mehreren Platzstürmen. In Watford feierten die Fans am Samstag den Aufstieg in die Premier League und provozierten dabei auch die Gästefans. Die Fans des… mehr
England wird seit Tagen von schweren Ausschreitungen erschüttert. In der vergangenen Nacht weiteten sich die Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen und Polizei über das gesamte Land aus. Das für morgen angesetzte Testspiel der Three Lions gegen die Niederlande wurde kurzerhand abgesagt.
In Folge der Hillsborough-Katastrophe müssen seit 1994 alle Stadien der beiden höchsten englischen Fußballligen reine Sitzplatz-Stadien sein. Stadionwelt sprach mit Jon Darch von der Football Supporters Federation (FSF) über die Wiedereinführung von Stehplätzen in England.
Eine Umfrage der BBC gibt einen Überblick über die Preise in den Stadien der vier obersten englischen Ligen sowie in denen der schottischen Premier League. Die Umfrage gibt neben der Ticketpreisen auch Aufschluss darüber, wie viel die Verpflegung in den Stadien kostet.
Seit 1994 sind alle Fußballstadien der zwei höchsten englischen Ligen sogenannte All-Seater-Stadien, also reine Sitzplatzstadien. Den englischen Fans wollen dies nicht länger. Sie vermissen die Atmosphäre der alten Stehplatztribünen und organisieren sich, um die All-Seater-Regelung zu kippen.
Die englischen Fußballfans sind schon seit einiger Zeit von diversen repressiven Aktionen betroffen. Eine dieser Maßnahmen ist das Verbot von alkoholischen Getränken bei Fußballspielen. Ein neu gegründetes Bündnis will nun die Ausschankregelung lockern.
Im Februar 2010 kam es zu einer der größten Fanausschreitungen der vergangenen Jahre in England. Vor der Stamford Bridge in Chelsea gingen die heimischen Headhunters und die Gästefans aus Cardiff aufeinander los. Ein Drahtzieher der Ereignisse wurde nun zu 22 Monate Haft und acht Jahren Stadionverbot verurteilt.
Stehplätze gehören in den oberen Ligen Englands schon lange der Vergangenheit an. Moderne All-Seater Arenen sind die Heimat der Vereine auf der Insel geworden. Die Fans wollen dies aber nicht länger hinnehmen. Die Football Supporters Federation, FSF, startete eine Petition für die Wiedereinführung der Stehplätze.
London ist der Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2012. Obwohl ein primäres Ziel der Organisatoren die geringen Folgekosten des Events sind, bleibt die Zukunft des Olympiastadions offen. Eine Umfrage der Football Supporters Federation, FSF, verdeutlichte dies.
Ein ungewöhnliches Urteil ereignete sich am Dienstag in Straßburg. Ein englischer Fußballfan wird sechs Jahre nach seiner Ingewahrsamnahme belangt und muss nach Portugal ausgeliefert werden. Der Fan wurde bei der EM 2004 in Albufeira verhaftet.
England ohne Fans bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika? Gut möglich, wenn es nach den Plänen des Innenministeriums geht. Mit einem großen Sicherheitspaket wollen die Behörden vermeintliche Hooligans von dem Turnier fernhalten.
Die englische Fanorganisation „The Football Supporters Federation“ (FSF) mit ihren mehr als 140.000 Mitgliedern ruft auf ihrer Webseite die UEFA auf, ein besseres Auge auf die italienischen Fans zu haben und das Reisen nach Italien sicherer zu gestalten.
Am morgigen Mittwoch treffen die Nationalmannschaften von Spanien und England aufeinander. Rund 5.000 Polizisten sollen in Sevilla im Einsatz sein. Insgesamt werden in der spanischen Stadt um die 4.000 Fans aus England erwartet.
In England wurde kürzlich eine Fanumfrage durchgeführt. Das Thema: Welcher Spieler wird am meisten verachtet. Der Gewinner kommt vom aktuellen Meister Manchester United. Der Portugiese Cristiano Ronaldo erhielt knapp die Hälfte der Stimmen.
Die Finanzkrise reißt immer tiefere Löcher in die Taschen der Engländer. Die Kaufkraft im Mutterland des Fußballs zurück. Nun hat der englische Verband reagiert und teilt auf seiner Homepage mit, dass die Ticketpreise für Länderspiele gesenkt werden.
Die Premier League hat eine große Umfrage unter Fans durchgeführt. Am Global Fan Report 2008 haben 32.000 Fans aus 185 Ländern teilgenommen. Sie stimmten über Dinge wie beliebte Spieler ab, aber auch darüber wie sehr der Fußball ihr Leben bestimmt.
Einer Studie im Mutterland des Fußballs zufolge, ist der Hauptgrund für englische Fans, ihren Club zu supporten, der Erfolg vergangener Jahre. Über ein Drittel gab dies an. Dinge wie die lokale Herkunft oder die Mitnahme in jungen Jahren wurden seltener genannt.
Im Nordosten Englands, gemeinhin als eine der Bierregionen der Insel bekannt, herrscht unter den Fans Aufregung über die Bierpreise bei den dort ansässigen Premier League-Clubs. Sie liegen Erhebungen zufolge deutlich über den Preisen eines Pubs.
Alljährlich um die Jahreszeit kommt der Bericht des Home Office zu Festnahmen und Stadionverboten im Zusammenhang mit Fußball in England und Wales heraus. Während der Saison 2007/08 wurden im Mutterland des Fußballs fast 3.500 Personen festgenommen.
Am Mittwoch, den 19 November, wird das Berliner Olympiastadion Bühne für einen der größten Klassiker des Weltfußballs: Deutschland gegen England. Die Fans aus dem Mutterland des Fußballs werden ersten Angaben zufolge nicht zu knapp in der Hauptstadt erscheinen.
Abgeordnete aus dem Lager der Liberal Democrats, der drittgrößten Partei Großbritanniens, haben sich auf ihrer jährlichen Konferenz in Bournemouth für die Wiedereinführung von Stehplätzen in den Stadien der Insel ausgesprochen, weil es die Atmosphäre verbessern würde.
Verschiedenen Medienberichten zufolge liegen die durchschnittlichen Preise beim Besuch eines Premier League-Spiels erstmals über 100 Pfund. Das sind um die 125 Euro. Für ein einzelnes Spiel wohlgemerkt. Immer mehr Fußballfans werden diese Kosten zu hoch.
In einer Umfrage der englischen Football Supporters Federation gaben über 80 Prozent der befragten Mitglieder an, dass sie ihre Vereinsmannschaft lieber als Sieger eines nationalen Wettbewerbs sehen würden als die Nationalelf als Gewinner der Weltmeisterschaft.
Langsam bekommen die englischen Clubs das ständige Drehen an der Preisspirale zu spüren. Angesichts einer erneuten Anhebung der Preise für Dauerkarten bei vielen Clubs der Premier League, wollen viele Fans ihr „season ticket“ nicht verlängern.
Die Debatte um die Eintrittpreise für Spiele der englischen Premier League nimmt kein Ende. Einer Untersuchung zufolge werden die Dauerkarten-preise der 20 Clubs für die nächste Spielzeit um das Doppelte der üblichen Inflationsrate ansteigen.
Englands Premier-League-Clubs droht der Verlust der jüngsten Fangeneration. Eine Mitschuld daran tragen die hohen Eintrittspreise der Vereine, die es vielen Eltern nicht erlauben, ihre Kinder mit ins Stadion zu nehmen. Dies ergab eine Untersuchung.
Der Finanzdienstleister Virgin Money hat eine Studie über den finanziellen Aufwand englischer Fans für Spiele ihres Lieblingsclubs veröffentlicht. Die dortigen Supporter geben im Schnitt 1.080 Pfund pro Jahr (1.411 Euro) für Fußball-Besuche aus.
Das Mutterland des Fußballs ist in punkto Umfragen absolute Weltspitze. Es wird sich so ziemlich jedes Themas angenommen. Die Neueste beschäftigt sich mit den größten Rivalitäten auf der Insel. Das Ergebnis kommt für viele vielleicht unerwartet.
Am kommenden Samstag wird es in Manchester zu einer erstaunlichen Aktion kommen. Die sonst alles andere als befreundeten Fangruppen von Newcastle und Manchester United werden zusammen für Stehbereiche in der Premier League demonstrieren.
Der Chef der Premier League, Richard Scudamore, benannte kürzlich die zu bewältigenden Herausforderungen für eine Einführung eines zusätzlichen im Ausland ausgetragenen Spieltages. Die Interessen der Fans zu wahren, hat dabei unterste Priorität.
Wie Stadionwelt berichtete sind viele Fußballfans im Mutterland des Fußballs über Pläne, ein 39.Saisonspiel im Ausland auszutragen, alles andere als glücklich. Der Football Fans Census befragte 4.000 Fans zu dem Thema. Das Ergebnis war eindeutig.
42 Prozent der Befragten einer Umfrage unter englischen Fußballfans fänden es schlimmer, wenn ihr Club im FA-Cup-Finale gegen den Erzrivalen verlöre als wenn man die eigene Freundin beim Sex mit dem besten Freund erwischte.
Kürzlich veröffentlichten die Clubs der englischen Premier League Pläne, zukünftig die Begegnungen eines zusätzlichen Spieltages außerhalb Großbritanniens auszutragen. Unmittelbar danach hagelt es bereits von allen Seiten Proteste der Fans.
In einer landesweiten Umfrage des Männermagazins „Loaded“ wurden englische Fußballfans kürzlich nach ihrer Meinung zu anderen Fangruppen befragt. Dabei wurden die Anhänger der Bolton Wanderers zu den schlechtesten Heimfans des Landes gewählt.
Einer Umfrage der Internetseite „Footballterrace.com“ zufolge sind die besten englischen Fans im Nordosten der Insel angesiedelt. Jeder Teilnehmer wurde nach seinem Lieblingsverein eingestuft und wie weit er für einen Spielbesuch zu gehen bereit ist.
Quelle: Bild: Enno Hecker Bild: Enno Hecker Bild: Enno Hecker Bild: Enno Hecker
Die Football League, Dachverband der drei englischen Profiligen unter der Premier League, führt derzeit eine Fan-Umfrage durch. Sie beinhaltet zum Teil relevante Fanthemen wie Ticketpreise. Die Frage nach Stehplätzen wird dagegen nicht gestellt.
Vier Spielzeiten lang war die Anzahl der Festnahmen rund um die Spiele der englischen Profiligen rückläufig. In der Spielzeit 2006/07 gab es dagegen zum ersten Mal wieder mehr Verhaftungen als in der Vorsaison zu verzeichnen.
Einer Umfrage von Virgin Money zufolge sind Newcastle-Fans die, die ihrem Club am meisten opfern. Die Geordies stellen United regelmäßig vor Familie und Freunde beziehungsweise Ferien hinten an. Selbst der Job leidet unter der Leidenschaft.
Hierzulande regen sich Fans oft auf, dass sich die Clubs und Spieler nur wenig um die Belange der Fans kümmern. Ein Verteidiger des FC Liverpool warnt in der Woche der ersten Europapokalreisen, dass man auf die Gültigkeit des Passes achten solle.
Der Safe Standing Day im Stadion der Wycombe Wanderers beim Spiel gegen Brentford am vergangenen Sonntag wird als voller Erfolg gewertet. Insgesamt repräsentierten 30 Fanszenen ihre Clubs während des 1:0 Heimsiegs der Wanderers.
Am kommenden Wochenende könnten die Fanszenen Englands einen entscheidenden Schritt in Richtung Rückkehr zu den Stehplätzen zurücklegen. Viertligist Wycombe Wanderers FC ist Gastgeber eines „Fans United Safe Standing Day“.
Der tragische Tod des 11-jährigen Everton-Fans Rhys Jones hat die Anhänger der beiden Liverpooler Clubs FC Liverpool und Everton zumindest vorübergehend vereint. Bei einem Heimspiel der Roten wurde sogar ein Song der Blauen gespielt.
Glaubt man einem Bericht des Berliner Tagesspiegel wird es am kommenden Mittwoch im Londoner Wembley Stadion zu einer ganz speziellen Geste der gastgebenden Fans kommen. Angeblich möchten sie sich bei den Deutschen für die WM bedanken.
Nach einer Feststellung des britischen Finanzunternehmens Virgin Money haben sich die Kosten für den Besuch eines Fußballspiels im Vergleich zum letzten Jahr um 17.8 Prozent erhöht. Im Schnitt zahlt der englische Fan 91,87 Pfund pro matchday.
Eine englische Webseite für Finanzen hat errechnet, bei welchem Premier League Club das Preisleistungsverhältnis am wenigsten stimmt. Dabei wurde zugrunde gelegt, wie viel Pfund der Fan für ein Heimspieltor seines Vereins bezahlen musste.
Die englische Zeitung Sunday Mirror hat die Dauerkartenpreise in der Premier League für die kommende Saison untersucht. Dabei kam heraus, dass die Karte für alle Spiele von Wigan Athletic mehr als doppelt so teuer wie die für Barça ist.
Englische Forscher wollen herausgefunden haben, dass die Anfeuerung der Anhänger im Stadion Einfluss auf die Reaktion des Schiedsrichters haben soll. Das Ergebnis wird fleißige Stadiongänger mit Ausnahme des Gästeanhangs freuen.
Laut einer Untersuchung von Virgin Money überlegt einer von acht Fußballfans auf der Insel seine Dauerkarte für die kommende Spielzeit nicht zu erneuern. Der Grund liegt vor allem darin, dass die Preise um fünf Prozent angestiegen sind.
Nicht wenige Politiker bekennen sich hierzulande zu einem, manchmal auch mehreren Clubs. Im Mutterland des Fußballs geht das „Fansein“ mindestens einen Schritt weiter: Politiker aus Sheffield fordern im Parlament den Abstieg eines Rivalen.
Der Rowley Rangers Football Club ist ein Verein, unter dessen Wappen ausschließlich Jugendteams antreten. Die Fans - Eltern und Clubverantwortliche - kamen auf eine erstaunliche Idee, um Geld für die Nachwuchskicker zu sammeln.