Kraftakt Lizenzerteilung

Union Berlin hat die Lizenz für die Regionalliga erhalten. Das entschied der DFB, nachdem der Ost-Berliner Traditionsclub innerhalb der geforderten Frist einen Liquiditätsnachweis in Höhe von circa 1,5 Millionen Euro vorlegte. Möglich wurde dies erst durch den immensen Einsatz von Fans, Mitgliedern sowie Sponsoren und dank der Kampagne „Bluten für Union“.

Auf keinen Fall zum „Prenzelberg“

Wenige Tage vor der Lizenzerteilung sorgten Interviews von Sportexperten des Berliner Senats für Aufregung in Köpenick. „Statt in einen Um- oder Neubau der Alten Försterei sollte Union in neue Spieler investieren“, wird der Sportstaatssekretär Thomas Härtel (SPD) im „Berliner Kurier“ zitiert, „damit rasch der Sprung in die 2. und dann vielleicht sogar in die 1. Bundesliga gelingt.“

Supporter Vereinigung wird aktiv

Manchmal sind die Wurzeln einer Fanorganisation banaler Natur: „Als unser Präsident im Zusammenhang mit der Fusion zwischen dem Wuppertaler SV und der Borussia fragte, wer eigentlich Mitglied des Vereins sei, mussten wir mit Bedauern feststellen, dass es nur sehr wenige waren.“ So jedenfalls fasst Andreas Wirtz die Diskussion um eine Supporters Vereinigung in Wuppertal zusammen.