Rote Karte fürs Rotlicht
Im Erdgeschoss des „Pascha“, Kölns siebengeschossigem Großbordell, geht es rund. Im Tabledance-Bereich feiern 600 Fans des FC in geschlossener Gesellschaft.
Im Erdgeschoss des „Pascha“, Kölns siebengeschossigem Großbordell, geht es rund. Im Tabledance-Bereich feiern 600 Fans des FC in geschlossener Gesellschaft.
…eine eingeschränkte Optik beklagen die Spruchbandmaler. Nicht, weil es die DFL forderte, sondern auf Initiative der Borussia wurde nach den Bierbecher-Würfen im Spiel gegen Nürnberg ein Verbot für die Mitnahme der Becher auf die Ränge für drei Spiele verhängt.
„Retter“ und „Bluter“ erkennt man an ihren T-Shirts. Diese haben sie vor nicht allzu langer Zeit erworben, um dem FC St. Pauli oder dem 1.FC Union Geld einzubringen und den Fortbestand der Vereine zu sichern.
Nach dem umstrittenen Wandel von „Austria Salzburg“ zu „Red Bull“ zogen sich viele Fans zurück. Michel Brucker und sein Fanclub „Red Bulls Salzburg“ sind Teil der Gegenbewegung. Sie bekennen sich zum neuen Verein.
Rund 150 Fans des SK Rapid drängeln sich im Bierlokal „Hawaii“ ganz in der Nähe des Gerhard-Hanappi-Stadions im Wiener Westen. Sie brennen darauf, die ersten Bilder von „Die Erfüllung unserer Träume“ zu sehen.
Ein Plus von 15,8 Prozent! Österreichs Fans sind heiß auf ihre Bundesliga. Bis zum Beginn der Winterpause kamen im Schnitt 7.805 zu den Spielen, 1.058 mehr als im Vorjahr.
Am 10.12.2005 feierten die „Boulogne Boys“ beim Heimspiel ihres PSG gegen Stade Rennes ihr 20-jähriges Bestehen. Schon lange vor Anpfiff war der ganze „Kop of Boulogne“ durch einen am Dach befestigten Vorhang bedeckt. Dieser verdeckte die eigentliche Tribüne, bildete sie aber gleichzeitig ab.
„Freiheit für die Kurven“ heißt die CD, die eine Gruppe St. Pauli-Fans veröffentlicht hat. Doch nicht nur Musik findet sich auf dem Silberling. Der Soli-Sampler bietet Infos zum Themenkomplex „Repression gegen Fans“ und vieles mehr. Stadionwelt sprach mit Roger
Hasenbein, einem der Macher.
Die vereinsübergreifende Interessenvertretung ProFans hat schon bessere Tage erlebt als die im vergangenen Januar. Die Zusammenkunft in Berlin, von Fans des 1.FC Union ausgerichtet, war offiziell nicht als „ProFans“-Treffen deklariert, doch die Namen der Teilnehmer aus 13 Fanszenen ließ sich praktisch gänzlich dem Kreis von ProFans zuordnen.
„Wir haben in Abstimmung mit Fanvertretern die Flitzer aus dem Hertha-Spiel zivilrechtlich verklagt“, sagt Rainer Friedrich, Sicherheitschef des FC Hansa Rostock. 20.000 Euro Strafe brummte das DFB-Sportgericht den Rostockern für das Verhalten dreier Fans auf, die 2003 im Ostseestadion den Platz gestürmt hatten.