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„Dutzende Personen können nichts mehr sehen und übergeben sich wegen Pfefferspray“
Faszination Fankurve03.12.20230 Kommentare
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Foto: Henning Schlottmann (User:H-stt), CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons
Auch dieses Wochenende blieb nicht frei von umstrittenen Einsätzen der Polizei gegen Fußballfans. Am gestrigen Samstag waren die Fans von Preußen Münster bei ihrem Auswärtsspiel im Saarland beim 1. FC Saarbrücken betroffen. Die Fanhilfe Münster erhebt Vorwürfe gegen die Polizei.
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Foto: Henning Schlottmann (User:H-stt), CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons
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Foto: Faszination Fankurve
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„Dutzende Personen können nichts mehr sehen und übergeben sich wegen Pfefferspray. Die Polizei Saarland eskaliert das selbst ausgerufene Rot-Spiel wegen Nichtigkeiten. Die Polizei ruft Verletzte auf, zu den Rettungssanitätern zu gehen, um dann dort deren Personalien aufzunehmen. Meldet euch mit Verletzungen nicht bei der Polizei, sondern bei uns oder dem Fanport. Den ganzen Spieltag über irritierte die massive Polizeipräsenz: Hubschrauber, Drohnen, Hundestaffeln, etc. – bei einem Spiel ohne Rivalität. Es drängte sich der Eindruck auf, dass die Preußen 06-Fans als Übungsobjekt genutzt wurden“, teilte die Fanhilfe Münster beim Kurznachrichtendienst X (ehemals Twitter) zu den Vorfällen im Nachgang des Drittligaspiels zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Preußen Münster mit.
Den ganzen Spieltag über irritierte die massive Polizeipräsenz: Hubschrauber, Drohnen, Hundestaffeln, etc. – bei einem Spiele ohne Rivalität. Es drängte sich der Eindruck auf, dass die @preussen06-Fans als Übungsobjekt genutzt wurden.#FCSSCP#FCSSGEpic.twitter.com/VMWX0cJ1um
Die Polizei Saarbrücken erklärte zu den Vorfällen: „Bei Ankunft der Münsteraner Fans nach Spielende am Bahnhof stellten Einsatzkräfte im Bereich des Bahnhofsvorplatzes den Tatverdächtigen der Beleidigung auf sexueller Grundlage erneut fest. Dieser sollte noch vor Abreise mit dem Sonderzug nach Münster einer Identitätsfeststellung unterzogen werden. Dabei kam es zu einem Angriff mehrerer Gästefans auf die eingesetzten Polizeikräfte, u.a. durch Schläge und das Werfen von Gegenständen. Die ursprüngliche einfache Identitätsfeststellung konnte nur noch unter erschwerten Bedingungen erfolgen. Die Angriffe der Tätergruppierung wurden hierbei unter Einsatz von Schlagstock und Pfefferspray abgewehrt. Durch den Einsatz des Pfeffersprays wurden ca. 20 Personen der Münsteraner Fanszene sowie ein Polizeibeamter leicht verletzt. Die Personen wurden im Nachgang medizinisch (Augenausspülung) versorgt. Die Gästefans konnten im Anschluss gegen 17:30 Uhr ihre Heimreise im Sonderzug nach Münster antreten. Ein Strafverfahren wegen Landfriedensbruch wird eingeleitet.“ (Faszination Fankurve, 03.12.2023)
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