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Ultras Bochum kritisieren Hüpfverbot in Ostkurve

SL 12.10.2026 0 Kommentare
Ultras Bochum kritisieren Hüpfverbot in Ostkurve

Foto: UB99

Nachdem der VfL Bochum ein Hüpfverbot für die Ostkurve im Ruhrstadion jüngst verkündete, positionieren sich UB99 nun mittels kritischer Stellungnahme entscheidend dagegen.

Stellungnahme zum Verbot veröffentlicht

Nachdem der VfL Bochum ein Hüpfverbot für die Ostkurve des Ruhrstadions verhängt hat – Faszination Fankurve berichtete - haben sich nun die Ultras Bochum mit einer Stellungnahme zu Wort gemeldet. Unter dem Titel „Stellungnahme zum irrsinnigen Hüpfverbot“ bezieht die Gruppe nun Position zu der Maßnahme.

Stellungnahmen Deutschland

VfL Bochum verhängt Hüpfverbot in Ostkurve

Der VfL Bochum hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in welcher man bekannt gibt, dass das Hüpfen in der Ostkurve ab sofort untersagt ist. Hintergrund ist eine neue Untersuchung in Bezug auf das Schwingungsverhalten in der Ostkurve. Ungewöhnliches Verbot im Ruhrpott. Der VfL Bochum hat am Mittwoch, dem 7. Oktober eine Stellungnahme veröffentlicht, in welcher man bekannt … mehr

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UB99 bezeichnen Begründung als lächerlich

Die Ultras Bochum kritisieren in ihrer Stellungnahme insbesondere die Begründung für das Verbot. Dass sich Fußballfans über die Maßnahme lustig machen, sei aus Sicht der Gruppe nachvollziehbar. Die Begründung sei „an Lächerlichkeit kaum zu überbieten“, heißt es in der Stellungnahme.

Hintergrund des Verbots sind Untersuchungen zum Schwingungsverhalten der Osttribüne. Dabei wurde festgestellt, dass gemeinschaftliche, rhythmische Hüpf- und Sprungbewegungen starke Schwingungen verursachen können. Die Tragfähigkeit der Tribüne sei laut den vorliegenden Untersuchungsergebnissen zwar gewährleistet, dennoch könnten die Schwingungen bei einzelnen Zuschauern Unwohlsein auslösen.

Kritik richtet sich an die Bauaufsichtsbehörde

Die Kritik der Ultras richtet sich vor allem gegen das Bauordnungsamt der Stadt Bochum. Der Verein muss die behördliche Verfügung umsetzen und das Verbot durchsetzen. Nach Ansicht der Ultras ist die Begründung für diese Einschränkung nicht überzeugend.

Die Gruppe fordert deshalb, die Verfügung umgehend aufzuheben. Außerdem soll die zuständige Behörde die Faktenlage öffentlich darlegen, um bestehende Unsicherheiten und mögliche Sicherheitsbedenken vollständig auszuräumen.

Ultras fordern Aufhebung des Verbots

Neben der Aufhebung des Hüpfverbots bringen die Ultras Bochum auch eine vorgezogene Sanierung der Ostkurve ins Spiel. Die geplanten Modernisierungsmaßnahmen am Ruhrstadion sollen nach bisherigem Stand bis 2028 abgeschlossen werden. Bis dahin soll das Verbot nach den bisherigen Angaben bestehen bleiben.

Das Verbot betrifft gemeinschaftliche, synchronisierte Sprungbewegungen auf der Osttribüne. Der normale Torjubel bleibt weiterhin erlaubt. Bei Verstößen gegen die behördliche Anordnung droht im schlimmsten Fall eine vollständige Sperrung der Ostkurve.

 

Faszination Fankurve dokumentiert die Stellungnahme von UB: