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Heinekurve Crimmitschau entschuldigt sich für Spielverzögerung durch Choreo

Stefan Langer 06.10.2026 0 Kommentare

Foto: privat

Die Heinekurve Crimmitschau hat sich nach dem Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse für die durch eine Choreo verursachte Verzögerung des Spielbeginns entschuldigt. Die Gruppe erklärt, dass die Aktion eigentlich anders geplant gewesen sei und sie die volle Verantwortung für die entstandene Verzögerung wird übernehmen.

Konfetti-Aktion sorgt für Verzögerung

Am Sonntag, den 4. Oktober 2026, empfingen die Eispiraten Crimmitschau im heimischen Sahnpark die Lausitzer Füchse zum Sachsenderby. Im Vorfeld hatte die Heinekurve eine optische Aktion vorbereitet. Dabei sollten in der Kurve verteilte Konfetti-Shooter im Rahmen der Choreografie gezündet werden.

Wie die Gruppe nun erklärt, war ursprünglich vorgesehen, die Shooter bei der Zündung gerade zu halten und das Konfetti senkrecht nach oben zu feuern. Dies hatte bereits bei einer ähnlichen Aktion vor einiger Zeit gut funktioniert. Beim Derby ging allerdings einiges schief. Das Konfetti wurde letztlich schräg nach vorne in Richtung Eisfläche abgefeuert und sorgte dadurch für eine Verzögerung des Spielbeginns.

Heinekurve übernimmt Verantwortung

In einer Stellungnahme entschuldigt sich die Heinekurve Crimmitschau ausdrücklich bei allen Fans, Spielern und sonstigen Verantwortlichen. Eine Behinderung des Spielbetriebs sei niemals der Antrieb der Aktion gewesen. Gleichzeitig räumt die Gruppe ein, die möglichen Folgen der Aktion massiv unterschätzt zu haben.

Vor allem die Kommunikation mit den Fans in der Kurve sei nicht wie geplant verlaufen. Die Heinekurve erklärt deshalb: „Wir übernehmen die volle Verantwortung für die daraus entstandene Verzögerung des Spielbeginns und möchten uns bei allen Fans, Spielern und sonstigen Verantwortlichen ausdrücklich entschuldigen.“

Finanzielle Folgen sollen abgefedert werden

Neben der Entschuldigung kündigte die Heinekurve an, sich nun intensiv mit den finanziellen Folgen des Vorfalls auseinanderzusetzen. Gemeinsam soll geprüft werden, wie die zu erwartenden finanziellen Schäden des Vorfalls bestmöglich abgefedert werden können.

Trotz der unglücklichen Umsetzung hält die Gruppe grundsätzlich an der Idee hinter der Aktion fest. Die optische Aktion sollte verdeutlichen, wie Support in Crimmitschau aussieht: „Bunt, vielseitig und auch ein bisschen chaotisch.“ Dieses Mal sei man dabei jedoch „im wahrsten Sinne des Wortes“ über das Ziel hinausgeschossen.

Eispiraten verlieren Derby nach zweimaliger Führung

Auf dem Eis entwickelte sich anschließend ein enges Sachsenderby. Vor 3.450 Zuschauern gingen die Eispiraten zunächst in Führung, am Ende hieß es allerdings 5:3 für die Gäste. Für die Eispiraten war es nach Siegen gegen Freiburg, Dresden und Kassel die dritte Niederlage im sechsten Saisonspiel der laufenden DEL2-Saison. Am kommenden Freitag geht es für die Westsachsen beim EV Landshut weiter.

Faszination Fankurve dokumentiert die Stellungnahme der Heinekurve: