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Choreo anlässlich 10 Jahre Predators Zürich bei ZSC Lions vs. Lausanne Hockey Club

Stefan Langer 05.10.2026 0 Kommentare
Choreo anlässlich 10 Jahre Predators Zürich bei ZSC Lions vs. Lausanne Hockey Club

Foto: Faszination Fankurve

Die Predators Zürich feierten im Heimspiel gegen Lausanne HC ihr zehnjähriges Jubiläum mit einer Choreo. Dabei kehrte die Gruppe erst wenige Tage zuvor wieder offiziell zurück ins aktive Stadiongeschehen. Einige Verbote sorgten in den letzten zwei Jahren dafür, dass die Predators Zürich nicht mehr als Gruppe an Spieltagen auftreten konnten.

Zwei Jahre offiziell abwesend

2024 gaben die Predators Zürich bekannt, aufgrund von Verboten und anderen Problemen vorerst nicht mehr offiziell im Stadion auftreten zu können. So richtig verschwand die Gruppe nicht von den Rängen. Auf internationalem Boden sah man gelegentlich noch Material der Predators Zürich. Damals verkündete man dies mittels Stellungnahme.

Faszination Fankurve dokumentiert
die damalige Stellungnahme:

Liebe Anhänger des Limmatblocks

Vier Monate sind seit der «unvergesslichen» Meisterfeier des ZSC vergangen und die neue Saison steht bereits in den Startlöchern. Leider müssen wir euch mitteilen, dass wir als Predators Zürich in der kommenden Spielzeit nicht im Limmatblock vertreten sein werden. Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Es gibt jedoch mehrere Gründe die uns dazu bewogen haben, diesen Schritt zu gehen. Einige davon möchten wir hier mit euch teilen.

Während der letzten Saison wurden wir als Gruppe mit zahlreichen negativen Erfahrungen konfrontiert. Angefangen bei ungerechtfertigten Verboten von Fahnen und Merchandise-Artikeln bis hin zu nicht eingehaltenen Versprechen seitens des Vereins. Zudem bereitet uns das immer stärker werdende NHL-Verhalten innerhalb des Vereins grosses Unbehagen.

Diese Entwicklung entspricht nicht den Werten und der Fankultur für die wir stehen. Trotz wiederholter Kritik scheint sich dieser Trend jedoch stetig zu verstärken.Besonders schwer wiegen jedoch die Erlebnisse in Kloten, als wir zusammen mit anderen Anhängern vier Stunden lang ungerechtfertigt von der Polizei eingekesselt wurden. Trotz dieser offensichtlichen Willkür blieben sowohl Unterstützung als auch Solidarität seitens des Vereins völlig aus. Stattdessen veröffentlichte der ZSC zum selben Zeitpunkt eine Pressemitteilung, in der es jedoch lediglich um Stadionverbote für gegnerische Fans ging.

Am schmerzhaftesten jedoch war die Reaktion des Vereins auf die Ereignisse rund um die Meisterfeier. In der Euphorie des Triumphes wurden Pyrofackeln gezündet, ein Ritual, dass bei solchen Gelegenheiten absolut üblich ist. Der Verein hat die Videoaufnahmen der Feierlichkeiten an die Staatsanwaltschaft übermittelt. Die Konsequenzen daraus treffen viele Mitglieder unserer Gruppe hart. Es wurden bereits die ersten Rayon- und Stadionverbote ausgesprochen und es werden noch einige mehr folgen.

Diese Geschehnisse haben uns klar gemacht, dass wir unter den aktuellen Umständen nicht länger als Predators im Limmatblock agieren können. Dies bedeutet jedoch keineswegs das Ende unserer Gruppe. Wir werden unsere Leidenschaft für den ZSC auf anderen Wegen zum Ausdruck bringen und sind entschlossen, dass wir gestärkt zurückkehren werden.

Falls ihr Fragen habt oder uns unterstützen möchtet, stehen wir euch gerne zur Verfügung. Die Ansprechpersonen sind euch bekannt. Wir wünschen euch allen eine erfolgreiche Saison und freuen uns auf baldiges Wiedersehen.

Bis bald, bleibt sportlich!

Predators Zürich 2016

Seit wenigen Tagen ist die Gruppe offiziell zurück. Ein Spruchband aus der Szene begrüßte die Predators Zürich im September zum Heimspiel gegen Bern. Kurze Zeit später stand prompt eine Choreografie anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Gruppe.

Choreo im Heimspiel gegen Lausanne HC

„10 Jahre rücksichtslos für den ZSC“ war die Botschaft der Aktion. Dazu sah man eine Blockfahne sowie ein weiteres Spruchband, das den Gruppennamen zierte. Schwarze Schwenkfahnen füllten den restlichen Limmatblock. Es war zugleich seit Saisonbeginn die dritte Choreo im vierten Heimspiel des Limmatblocks.

Neben den Predators Zürich prägen weitere Gruppen wie Division, Pathos, Psychopathen oder die Sektion Uruguay das aktive Fangesehen. Die Division feiert in diesem Jahr ebenfalls das zehnjährige Jubiläum. Dies wurde unter anderem im Juni mit einer großen Veranstaltung zelebriert.

Gut besuchtes Heimspiel

Beachtliche 10.556 Zuschauer wohnten diesem Spiel bei. Es war der beste Zuschauerwert der Liga an diesem Tag. Der Limmatblock, die Heimat der aktiven Szene, war bestens gefüllt und zeigte einen starken akustischen Auftritt.

Freundschaften nach Deutschland

Der Limmatblock pflegt seit 20 Jahren eine gut gepflegte Freundschaft zum ERC Ingolstadt. Das Jubiläum wurde Anfang September mit einem Testspiel gegeneinander zelebriert. Es war nicht der erste Freundschaftsvergleich gegeneinander. Beide Seiten wohnten der Partie aktiv bei. Eine Schwenkfahne zu Ehren der Freundschaft wehte auch im Heimspiel gegen Lausanne nahezu dauerhaft in der Luft.

Auch nach Freiburg pflegt man eine Freundschaft. Die Gruppe Freiburg Asozial zeigte in der aktuellen Spielzeit bereits mehrfach Präsenz bei Spielen des Zürcher SC.

Section Ouest im Gästeblock

Auch die etwa 100 Gästefans aus Lausanne wohnten diesem Spiel lautstark bei. Es war das dritte Auswärtsspiel binnen einer Woche für den Lausanne Hockey Club. Dazu gab es noch Heimspiele wie das Derby gegen Genf.

Die Mehrheit formierte sich hinter den Fahnen der Section Ouest. Zu Beginn sah man hier eine Schalparade. Darunter mehrere Schals aus St. Etienne. Die Magic Fans waren am Vorabend beim Heimspiel von Lausanne gegen Biel-Bienne noch mit einer kleinen Fahne vertreten.

Außerdem hing eine Nico unvergessen-Fahne. Diese ist fester Bestandteil im Zaunfahnenbild von SO93 und dem FCC-Fan Nico Hartmann, der 2013 nach schwerer Krankheit verstarb, gewidmet. Er besitzt in beiden Szenen einen hohen Stellenwert. In Jena gedenkt man ihm regelmäßig, wie beispielsweise mit einem alljährlichen Fußballturnier – Faszination Fankurve berichtete.

Die Section Ouest resümierte jüngst die abgelaufene Spielzeit mit einem Video. Faszination Fankurve berichtete darüber.

News Deutschland

Section Ouest 1993 blickt mit Video auf Saison 25/26 des HC Lausanne zurück

Mit einem über zwölfminütigen Video blickt die Section Ouest 1993, die führende Gruppe der Virage Ouest des HC Lausanne, auf die ereignisreiche Saison 25/26 zurück. Die Saison 25/26 mittels Video resümiertIn dem über zwölfminütigen Video sind zahlreiche Aufnahmen von verschiedenen Heim- und Auswärtsspielen der Saison 25/26 zu sehen. Choreos, Pyro, Support. Die Gruppe nimmt mit… mehr

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Sieg nach Verlängerung für den Zürcher SC

Die Partie war spannend. Der Zürcher SC konnte erst in der Verlängerung den Heimsieg festmachen. So verloren die Zürcher erstmals in dieser Saison Punkte, stehen aber dennoch auf Platz 1 der National League.

Mit elf Meisterschaften holte der Zürcher SC nach Davos und Bern die meisten Titel der National League bislang ein. Die letzten Meisterschaften datieren auf 2024 und 2025. Damals besiegte man in den Playoffs beide Male den Lausanne Hockey Club, der noch immer auf die erste Meisterschaft der Klubhistorie wartet.

Repressionen & Kommerz: ein akutes Thema in der Schweizer Eishockey-Fanwelt

ID-Scan, verkleinerter Gästeblock, strenge Auflagen, Stadionverbote. Die Palette an brisanten Themen in der Schweizer Eishockey-Fanwelt ist groß. Faszination Fankurve berichtete jüngst vom Protest gegen den neuen Gästeblock beim HC Fribourg-Gottéron.

Mit Pro Fans formiert sich seit wenigen Jahren ein szeneübergreifendes Bündnis gegen solche Thematiken. Mehr Informationen findet man hier.

Ein weiteres brisantes Thema ist aktuell die Übernahme mancher Liga-Rechte durch Red Bull. So hat das Unternehmen die Rechte an der Verlängerung gekauft, die nun „Red Bull Overtime“ heißt. Verschiedene Fanszenen äußerten sich darüber bereits kritisch.