Stadionbau in Jena verzögert sich aus Rücksicht auf Fans

Faszination Fankurve 15.06.2020 0 Kommentare

Foto: Andre Ahlert

Der FC Carl Zeiss Jena verzichtet wohl freiwillig auf einen frühzeitigen Beginn der Umbauarbeiten am Ernst-Abbe-Sportfeld. Der Club möchte offenbar noch ein letztes Spiel im alten Stadion vor Zuschauern spielen.

Werbung

Planmäßig sollten in der Sommerpause schon die ersten Umbauarbeiten im Ernst-Abbe-Sportfeld starten, bei denen die alte Nordtribüne abgerissen würde. Doch aufgrund der Geisterspiele aktuell ist kein Abschiedsspiel im Stadion vor Zuschauern vor dem geplanten Baubeginn möglich. Wie die Bild berichtet, sei dieses Abschiedsspiel dem FCC jedoch so wichtig, dass der Club den Baubeginn für ein Abschiedsspiel verschieben möchte.

Bild: Andre Ahlert“ loading=“lazy“>

Die Umbauarbeiten sollten im Norden des Stadions beginnen.
Bild: Andre Ahlert

Wie Zeitung weiter berichtet, gäbe es dabei Überlegungen, den italienischen Traditionsclub AS Rom in Jena zu empfangen. Hintergrund ist das 4:0 gegen die Roma im Europapokal 1980, welches zu den größten Erfolgen der Vereinsgeschichte des FCC gehört.

Da aber voraussichtlich frühestens Ende des Jahres wieder ausverkaufte Stadien möglich sein werden, verschiebt sich die Bauphase. Stadion-Investor Lars Eberlein teilt gegenüber der Bild mit: „Es ist für uns auch Okay, wenn wir erst im Januar starten. Dann können wir den Zeitplan wohl dennoch halten.“

Zuletzt hatten Politiker der Grünen im Jenaer Stadtrat versucht, das Stadionprojekt zu kippen, indem sie einen Beschlussantrag einbrachten, um den Stadionneubau auszusetzen, mit der Begründung das Betreiberkonzept solle durch die Coronakrise nochmals überprüft werden. (Faszination Fankurve, 15.06.2020)

Bild: Andre Ahlert“>
Die Umbauarbeiten sollten im Norden des Stadions beginnen.
Bild: Andre Ahlert
Werbung
Werbung

0 Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.

weitere Beiträge