Die Violet Crew wollte beim Derby des VfL Osnabrück am vergangenen Samstag gegen den SV Meppen eigentlich eine Choreografie in der Ostkurve des Stadions an der Bremer Brücke zeigen, doch als die Ultras zum Aufbau der Choreografie am Stadion ankamen, gab es zu einen umstrittenen Polizeieinsatz.
Derby-Choreografie nach Polizeikontrolle abgesagt
„Kurz vor der Ankunft des Bullis, der die Choreo transportierte, positionierten sich am „VIP“-Parkplatz und der Zufahrt zur Ostkurve Polizisten und verhinderten den Zugang durch das Absperrtor. Unter Androhung und Anwendung von Gewalt wurden die wartenden Personen, die sich für den Aufbau der Choreo dort sammelten, auseinandergetrieben. Es gab seitens der Polizei keine Kommunikation, selbst der Fanbeauftragte des VfL, der zu schlichten versuchte, wurde gewürgt und zu Boden gedrückt. Erst im Nachhinein stellte sich heraus, dass das Vorgehen dazu dienen sollte, die Choreomaterialien mit einem Polizeihund auf verbotene Gegenstände zu durchsuchen. Um die Situation nicht vollends eskalieren zu lassen, stimmten wir der Durchsuchung durch die Polizei zu. Gefunden wurde natürlich nichts. Aufgrund des absolut inakzeptablen Vorgehens der Polizei, was insbesondere auch den sorglosen Umgang mit Fanmaterialien während der Durchsuchung miteinbezieht, haben wir uns dazu entschlossen, die Choreo nicht mehr durchzuführen“, blickt die Violet Crew auf die Polizeikontrolle vor dem Spiel zurück.

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