Zahlreiche Fanszenen erklären dem DFB den Krieg

Faszination Fankurve 22.05.2017 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Am vergangenen Wochenende folgten zahlreiche Fan- und Ultràgruppen dem Vorbild der Ultras Dynamo und erklärten dem DFB symbolisch den Krieg. Mit vielen „Krieg dem DFB“ Spruchbändern wurde in vielen Kurven vor allem gegen das Strafensystem des DFB-Sportgerichts protestiert.

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„Stellt Forderungen, kämpft für eure Werte, kämpft für Meinungsfreiheit, stellt euch dem Kommerz und diesen mafiösen Strukturen beim DFB entgegen! Wir müssen mit denen in diesem Land, die genauso denken wie wir, wieder auf die Straße gehen. Wir brauchen vertrauensvolle Gespräche mit Personen, die uns ernst nehmen. Wir sind gespannt wie es nun weiter geht. Der DFB wird nach Wegen suchen uns so hart wie möglich zu bestrafen und wie immer dabei die Vorgaben unseres Rechtsstaates ignorieren. Aufhalten wird uns das aber nicht“, hieß es vergangene Woche noch in einer Stellungnahme der Ultras Dynamo (Faszination Fankurve berichtete), die dem DFB vor einer Woche in Karlsruhe symbolisch den Krieg erklärten und mit dieser Provokation Aufmerksamkeit für den Protest gegen das DFB-Sportgericht bekommen wollten. Auch beim Heimspiel gegen Arminia Bielefeld zeigten die Dynamo-Fans wieder ihr militärisches „Dy, Dy, Dy-na-mo“ Marschieren im K-Block. Dort war zudem ein gegen Pegida-Gründer Lutz Bachmann gerichtetes Spruchband zu sehen, auf dem „Bachmann halt's Maul“ geschrieben stand. Bachmann versuchte nach dem Gastspiel von Dynamo in Karlsruhe, das dortige Geschehen für seine Pegida-Zwecke zu missbrauchen, was von Dynamo-Fans nun mit einem Spruchband quittiert wurde.

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