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CDU-Politiker Bosbach kritisiert DFB-Strafe

Faszination Fankurve 12.03.2015 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Wolfgang Bosbach (CDU), hat die heute bekannt gegebene DFB-Strafe gegen den 1. FC Köln als "außergewöhnlich hart und nicht verhältnismäßig" bezeichnet. Eine Geldstrafe und Bewährung hätten ausgereicht.

"Hier wird ein Verein bestraft, der alles Mögliche getan hat, um Ausschreitungen wie in Mönchengladbach zu verhindern", sagte Bosbach dem Kölner Stadt-Anzeiger (Freitag-Ausgabe). "Unschuldig bestraft wird auch die Mannschaft, der durch einen Teilausschluss akustische Unterstützung durch das Publikum verloren geht", fügte er hinzu.

Und weiter: "Auf der Südtribune werden leidenschaftliche Fans mitbestraft, die absolut friedlich sind. Und all das für das Werk von Chaoten, die sich selber Fans nennen, aber in Wirklichkeit keine Fans des 1. FC Köln sind."

Bosbach, selbst Anhänger des 1. FC Köln und regelmäßiger Stadiongänger, wies darauf hin, dass der Verein nach den Ausschreitungen schnell und entschlossen reagiert habe. Im Stadion in Mönchengladbach, wo Chaoten nach der Derbyniederlage das Spielfeld stürmten, habe der 1. FC Köln aber gar kein Hausrecht. "Eine Geldstrafe und eine Verlängerung der Bewährung wären ausreichend gewesen", sagte der CDU-Politiker.
 

Bei den Heimspielen gegen Hoffenheim, Leverkusen & Schalke müssen die beiden mittleren Blöcke im Unterrang der Südkurve leer bleiben"