Ein Datum wie (k)ein anderes

Faszination Fankurve 15.12.2009 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Etwas verspätet meldet sich heute The day after… aus dem Wochenende zurück. Hinter uns liegt ein Datum, das für Viele Symbolcharakter besitzt und das natürlich auch wieder in vielen Stadien in Europa zum Thema gemacht wurde.

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Aktion der Austria Wien-Fans beim Spiel gegen Sturm Graz
Bild: Fritz Duras – Austria80.at

Am vergangenen Sonntag war der 13. Dezember, ein Datum, das in den letzten Jahren immer wieder ein Grund für größere Fanaktionen war. So gab es auch in diesem Jahr wieder Einiges in den Spielstätten zu bestaunen, wie beispielsweise beim Spiel Sturm Graz gegen Austria Wien. Das Datum des 13. Dezember wird gerne in Verbindung mit den jeweiligen Buchstaben im Alphabet gebracht, und stellte so ein Synonym für den mittlerweile in vielen Stadien verbotenen Slogan ACAB dar.

Die Fans des FC Groningen hatten nach eigenen Angaben ebenfalls eine größere Aktion für das Spiel Heimspiel am letzten Sonntag gegen Heerenveen geplant, was aber angeblich in letzter Sekunde durch den Verein verboten wurde. Für die Groningen Fanatics war das kurzfristige Verbot ein weiterer Schritt gegen die Fankultur in Groningen. Erst vor kurzem wurde die Fanszene mit mehreren Stadionverboten belegt, weshalb sie nach jüngsten Verbot vom Wochenende bis auf weiteres in Boykott tritt.

Nach dem Heimspiel des 1. FC Nürnberg gegen den Hamburger SV am Samstag hieß es für den Ultras Nürnberg Abschied nehmen. Nach langem Kampf um die Akzeptanz im Oberrang des easyCredit-Stadions müssen die Fans nun doch das Feld räumen und sich ab der Rückrunde im neuen Stimmungsblock 911 im Unterrang einfinden.

Eine der berühmtesten und berüchtigten Gruppen Europas feierte außerdem am Samstag ihr 20-jähriges Bestehen. Eine große Choreo und viel Einsatz von Tifomaterialien umrahmten die Feierlichkeiten der Delije von Roter Stern Belgrad beim 5:2 Sieg gegen Spartak Zlativor Voda. Der Verein selbst schenkte den Fans mit dem Heimsieg die Herbstmeisterschaft.

Nach jeweils sechs sportlichen und fantechnisch anspruchsvollen Spielen sind in der vergangenen Woche die Würfel in der Champions League gefallen. In der kommenden Runde der letzten 16 sind zwei der ursprünglichen drei deutschen Vertreter noch mit dabei. Lediglich der amtierende deutsche Meister aus Wolfsburg musste den Gang in die Europa League antreten.

Auf wen die deutschen Mannschaften in den kommenden Spielen treffen und welche anderen deutsche Mannschaften aus der Europa League ebenfalls noch länger auf internationaler Bühne spielen dürfen entscheidet sich in dieser Woche und The day after… sieht dabei wieder etwas genauer hin. (Stadionwelt, 15.12.2009)

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Aktion der Austria Wien-Fans beim Spiel gegen Sturm Graz
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