Vor wenigen Tagen berichtete Stadionwelt über die neuen Pläne des Kantons St.-Gallen, Gewalttäter und die Verwendung von Pyrotechnik einheitlich zu bestrafen sowie neue Methoden zur Strafverfolgung einzuführen. Die Polizei äußerte nun erste Kritik.
Wie ein Sprecher der Stadtpolizei St. Gallen in den Medien mitteilte, sei besonders das Konzept, die Rädelsführer aus einer Menschenmenge herauszupicken sehr kritisch zu betrachten. Durch solche Aktionen würde nach Angaben des Sprechers der Stadtpolizei St. Gallen die Gefahr einer Eskalation der Situation deutlich steigen, schließlich wolle auch die Polizei „keine Straßenschlachten anzetteln“. Außerdem müsste für die von der Staatsanwaltschaft geforderten Maßnahmen viel mehr Personal zur Verfügung gestellt werden. (Stadionwelt, 22.10.2009)




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