Fans contra Insolvenz

Faszination Fankurve 21.01.2008 0 Kommentare

Foto: Alexander Küsters - Aachen Ultras

Große Zeiten hat der Uerdinger Fußball erlebt. 1986 schlug der Club Dresden in einem denkwürdigen Spiel, ein Jahr zuvor mussten sich die Bayern den Krefeldern im Pokalfinale geschlagen geben. Diese Erfolge könnten bald komplett Geschichte sein.

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Bereits zum dritten Mal hat der ehemalige Bundesligist einen Insolvenzantrag stellen müssen. Der Anhang des Oberligisten will sich nicht damit zufrieden geben, dass ihr Verein möglicherweise aus dem Vereinsregister gestrichen werden könnte. „Die Fans des KFC Uerdingen geben sich noch nicht geschlagen und wollen mit aller Macht für das Überleben des Clubs kämpfen.“, heißt es auf der Internetseite „Krefeld wählt!“. Die Seite wurde ins Leben gerufen, um auf die finanziellen Probleme der Krefelder hinzuweisen und Werbung für die Rettung zu machen.

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KFC-Fans in Aachen.
Bild: Alexander Küsters – Aachen Ultras

Damit die gefeiert werden kann, gab und gibt es verschiedene Aktionen: Neben dem Versteigern des Trainerplatzes – eigentlich von Aleksander Ristic besetzt – beim Spiel gegen Oberhausen, was allein über 4.000 Euro einbrachte, steht noch ein weiterer „Retterkick“ an: Am morgigen Dienstag trifft der KFC auf den MSV Duisburg. Bei dem Spiel erhofft man sich eine fünfstellige Besucherzahl in der Grotenburg-Kampfbahn. Wer den Weg selbst nicht antreten kann, hat auch die Möglichkeit durch einen Telefonanruf (fünf Euro werden über die Telefonrechnung abgebucht), zum Erhalt des Traditionsclubs beizutragen, Bis kommenden Mittwoch muss der Club verschiedenen Berichten zufolge 150.000 Euro zusammenhaben. Bis zum Ende der Spielzeit wird die Gesamtsumme von 350.000 Euro benötigt, um die Vollstreckung der Insolvenz zu vermeiden. (Stadionwelt, 21.1.2008)

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KFC-Fans in Aachen.
Bild: Alexander Küsters – Aachen Ultras
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