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Schweizer Meister HC Fribourg-Gottéron: Ultras blicken auf historische Saison zurück

SL 09.10.2026 0 Kommentare
Schweizer Meister HC Fribourg-Gottéron: Ultras blicken auf historische Saison zurück

Foto: gensis14

Der HC Fribourg-Gottéron blickt auf die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte zurück. Nach jahrzehntelangem Warten holte der Club 2026 erstmals die Schweizer Meisterschaft. Auch die aktive Fanszene begleitete die Mannschaft durch eine historische Spielzeit. Die Gruppe Fribvrgensis XIV, Teil des Kop Nord Fribourg, veröffentlichte einen Videorückblick auf die Saison 2025/26.

Fribourg und der HC Fribourg-Gottéron

Fribourg, auf Deutsch Freiburg, liegt im gleichnamigen Kanton in der Westschweiz. Die Stadt befindet sich an der Saane und liegt grob zwischen Bern und Lausanne. Gleichzeitig verläuft hier die Sprachgrenze zwischen der deutsch- und französischsprachigen Schweiz. So ist beides Amtsprache im Kanton. Etwa 40.000 Menschen leben in der Stadt.

Der 1938 gegründete HC Fribourg-Gottéron gehört seit 1980 der höchsten Schweizer Spielklasse an. Seine Heimspiele trägt der Club in der BCF Arena aus. Die Mannschaft wird aufgrund ihrer Vereinsgeschichte und des Vereinswappens auch als „Drachen“ bezeichnet.

Zähringer-Derby gegen den SC Bern

Eine besondere Bedeutung hat das Duell mit dem SC Bern. Die Begegnung wird als Zähringer-Derby bezeichnet und gehört zu den traditionsreichsten Rivalitäten im Schweizer Eishockey. Neben der sportlichen Rivalität verbindet die beiden Städte auch ihre historische Verbindung zum Haus der Zähringer. Faszination Fankurve berichtetebereits von der Szene des SC Bern.

Darüber hinaus bestehen Rivalitäten mit weiteren Clubs aus der Westschweiz. Begegnungen mit Lausanne HC oder Genève-Servette sorgen ebenfalls regelmäßig für eine besondere Atmosphäre.

Erstmals Schweizer Meister

Sportlich schrieb der HC Fribourg-Gottéron in der Saison 2025/26 Geschichte. Nach Platz zwei in der Regular Season ging es in den Playoffs bis ins Finale gegen den HC Davos.

Dort musste die Entscheidung im siebten Spiel fallen. Am 30. April 2026 setzte sich der HC Fribourg-Gottéron in Davos mit 3:2 nach Verlängerung durch und holte damit erstmals den Schweizer Meistertitel. 46 Jahre nach dem Aufstieg in die höchste Spielklasse war der größte Erfolg der Vereinsgeschichte perfekt.

Besonders emotional war der Titelgewinn auch aufgrund von Julien Sprunger. Die Vereinslegende absolvierte im Meisterjahr ihre letzte Saison für Fribourg-Gottéron und durfte zum Abschluss ihrer Karriere den Meisterpokal in die Höhe stemmen.

Die Euphorie rund um den Titel war entsprechend groß. Die BCF Arena war während der gesamten Saison ausverkauft und verzeichnete insgesamt mehr als 375.000 Zuschauer. Das entscheidende Finalspiel verfolgten zudem knapp 30.000 Menschen in und rund um die BCF Arena. Bei der Meisterparade am 2. Mai strömten schließlich mehr als 80.000 Menschen nach Fribourg.

Aktive Fanszene rund um den Kop Nord

Auch auf den Rängen verfügt Fribourg-Gottéron über eine ausgeprägte aktive Fanszene. Im Mittelpunkt steht der Kop Nord Fribourg. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss verschiedener Ultra- und Fangruppen, der zu Beginn der Saison 2021/22 gegründet wurde.

Zum Kop Nord gehören Fribvrgensis XIV, Heredes XVII, Fanatics Fribourg oder der Fan's Club Black & White. Fribvrgensis XIV wird dabei als Hauptgruppe des Zusammenschlusses geführt.

Ziel des Kop Nord ist es unter anderem, die Stehplatztribüne bei Heimspielen unter einer gemeinsamen Identität zu vereinen, die Stimmung zu fördern und Fans unabhängig von einer Gruppenzugehörigkeit zusammenzubringen.

Videorückblick von Fribvrgensis XIV

Auf die vergangene Spielzeit blickt nun auch Fribvrgensis XIV mit einem eigenen Video zurück. Die Gruppe ist Teil des Kop Nord und damit der aktiven Fanszene vom HC Fribourg-Gottéron.

Der Videorückblick dokumentiert die Saison 2025/26 aus Sicht der Gruppe und gibt damit Einblicke in das Kurvengeschehen einer Spielzeit, die mit dem ersten Schweizer Meistertitel der Vereinsgeschichte endete.