Über 55.000 Zuschauer wohnten diesem Freundschaftsspiel am vergangenen Sonntag im Hamburger Volksparkstadion bei. Darunter waren mehrere Tausend Dänen. Einige Aktionen unterstrichen die langjährige Freundschaft. Ein Todesfall in der Szene des FC Kopenhagen überschattete den Tag. Beide Szenen gedachten des ehemaligen Weggefährten.
Ereignisreiches Freundschaftsspiel im Hamburger Volksparkstadion zwischen dem HSV & FC Kopenhagen
Foto: UISF
Duell unter Freunden
Hohes Interesse am Testspiel
Beachtliche 55.067 Zuschauer fanden sich letztendlich im Hamburger Volksparkstadion ein. Darunter waren etwa 3.500 Fans des FC Kopenhagen.
Die Sektion 12 aus Kopenhagen rief vorab dazu auf, sich in den Stunden vor dem Spiel rund um den S-Bahnhof Stellingen zu treffen. Diese Gegend ist ein beliebter Ort zahlreicher HSV-Fans, um in den Spieltag zu starten.
Große Choreo im Zeichen der Freundschaft
Zu Spielbeginn gab es eine Choreo, die insgesamt drei Tribünenseiten umfasste. Mittels Zetteln wurden ein riesiger KBHSV-Schriftzug sowie Ausschnitte des Vereinslogos erzeugt. Die Choreo umfasste dabei beide Stimmungsblöcke. Die Szene der Gäste formierte sich im Unterrang der Südtribüne.

Foto: UISF

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Sektion 12 ehrt Jubiläum der Castaways
Vor Kurzem feierten die Castaways das zehnjährige Gruppenbestehen mit einer Choreo bei einem Heimspiel im Volksparkstadion. Heute sollte eine weitere Aktion zu Ehren der Gruppe erfolgen. Diesmal allerdings von den Kopenhagener Freunden, die eine entsprechende Blockfahne erstellten und dazu ordentlich zündeten.

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Weitere Aktionen im Zeichen der Freundschaft
Pyrotechnik kam an diesem Tag auf beiden Seiten reichlich zum Einsatz.

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Außerdem zeigten beide Szenen verschiedene Spruchbänder. Mehrere richteten sich gegen die fragwürdigen Bedingungen für die Kopenhagener Szene bei ihren Heimspielen. So gibt es einige Einschränkungen. Die Kritik richtete sich primär an den Sicherheitschef. Erwähnenswert ist hierbei, dass die Stadt Kopenhagen und nicht der FCK Besitzer des Stadions ist und somit deutlich weniger Mitspracherecht hat. Auch bei Auswärtsspielen erschwert dieser die Organisation der Szene erheblich.
Trauer um kürzlich verstorbenen Ultra aus Kopenhagen
In den Tagen vor dem Spiel erreichte die Szenen eine traurige Botschaft. Mathias, der auch bei der Freundschaft nach Hamburg eine tragende Rolle hatte, verstarb bei einem Verkehrsunfall.
Schon vor dem Spieltag gab es einen Traueraufruf. Dazu wurden Spenden gesammelt. Den Spendenlink findet ihr hier.

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Beim Spiel in Hamburg liefen beide Mannschaften dann in Shirts für Mathias auf. Später zeigten die Szenen Spruchbänder. Mit weiteren Aktionen wurde Mathias gedacht. Emotionale Momente entstanden bei diesem Freundschaftsspiel. Die Trauer ist groß.

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Einen ausführlichen Spielbericht lest ihr bald im 45 Grad-Kurvenheft.

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