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Wegen Becherwurf auf Mainz 05-Fans: Christian Eckerlin zu 100.000 € Geldstrafe sowie Bewährung verurteilt
Faszination Fankurve19.06.20250 Kommentare
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100.000€ und eine Freiheitsstrafe auf Bewährung wegen eines Becherwurfs auf Gästefans und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte – so lautet die harte Strafe für Ex-Fußballer und heutigen MMA-Star Christian Eckerlin. Mehr dazu erfahrt ihr im Text. (Faszination Fankurve, 20.06.2025)
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Foto: Faszination Fankurve
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Einst spielte der SGE-Fan und heutige MMA-Kämpfer aktiv Fußball – unter anderem beim SV Darmstadt 98. Seit etwa zehn Jahren konzentriert sich der Sportler jedoch primär auf den Kampfsport.
Gerade in den vergangenen Jahren konnte Eckerlin einige Ausrufezeichen im Octagon (Bezeichnung des Käfigs, in dem MMA-Kämpfe stattfinden) setzen. Insbesondere der Kampf gegen den Stuttgarter Christian Jungwirth im Oktober 2024 zog Tausende Zuschauer an – mit 60.000 Besuchern war das Frankfurter Waldstadion bestens gefüllt.
Für Schlagzeilen sorgte Christian Eckerlin in den letzten Tagen aufgrund seiner Gerichtsverhandlung wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie gefährlicher Körperverletzung. Das Urteil: 100.000 € Geldstrafe (an fünf verschiedene soziale Vereine) sowie eine siebenmonatige Freiheitsstrafe auf Bewährung. Eckerlins Anwalt forderte derweil Freispruch. Die Staatsanwaltschaft hatte gar elf Monate auf Bewährung und eine Zahlung von 300.000 Euro gefordert.
Im Juni 2023 kam es zu einer Schlägerei vor dem Frankfurter Hotel „Roomers“. Polizeibeamte wollten im Umfeld des Vorfalls Christian Eckerlin kontrollieren. Dieser weigerte sich jedoch und wurde schließlich von fünf Beamten zu Boden gebracht.
Am 26.01.2024 gastierte der 1. FSV Mainz 05 bei Eintracht Frankfurt. Bei diesem Spiel soll Eckerlin einen Becher auf unter ihm stehende Gästefans geworfen haben.
Zum ersten Tatvorwurf äußerte sich der Kampfsportler nicht. Den Becherwurf gestand Eckerlin jedoch. Dafür gab es bereits vor einiger Zeit eine Strafe in Höhe von 80 bzw. 90 Tagessätzen. Eckerlin legte Einspruch ein. Interessant ist dabei die Höhe der Tagessätze: je 2.500 €. Somit ergibt sich die enorme Summe von 425.000€.
Das Amtsgericht empfand diese Strafe als zu hoch und fällte am Ende eines kurzen Prozesses ein etwas milderes, aber dennoch bemerkenswertes Urteil: Eckerlin wird zu einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten auf Bewährung verurteilt. Er muss zudem 100.000 € zahlen – und spart somit 325.000 €, verglichen mit dem ursprünglichen Strafmaß. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.
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