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„Stadionverbot“: Warum die Yellow Connection doch nicht zurückkehrte
Faszination Fankurve24.10.20240 Kommentare
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Die Ultras der Yellow Connection planten für das gestrige Heimspiel gegen die Spielvereinigung Unterhaching ihre Rückkehr ins Stadion. Doch daraus wurde nichts. Alemannia Aachen veröffentlichte vorm Spiel eine Stellungnahme. Der Gruppe wurde kein Zutritt zum Tivoli gewährt. Die Gruppe nahm deshalb erneut Stellung.
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Foto: Faszination Fankurve
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Demnach sei der Yellow Connection als Gruppe aber auch Einzelpersonen „bis auf Weiteres“ der Zutritt zur Werner-Fuchs-Tribüne untersagt und die Dauerkarten seien gesperrt. Der Zaunfahnenplatz der Gruppe wurde gestern Abend erneut von der Karlsbande eingenommen.
Auch zu den Erpressungsvorwürfen des Vereins nahm die Gruppe Stellung. Demnach habe man lediglich eine Antwortfrist gesetzt. Beim Thema „Gewaltbereitschaft“ erklärte die Yellow Connection, dass man für eine friedliche Lösung dem Stadion zwei Monate ferngeblieben sei. Beim Auswärtsspiel bei Rot-Weiss Essen sei man angegriffen worden und somit nicht der Auslöser gewesen. Im Gästeblock in Essen kam es zu Handgreiflichkeiten zwischen Ultras der Alemannia als Karlsbande und Yellow Connection ihre Zaunfahnen aufhängen wollten.
unsere angekündigte Rückkehr wurde uns seitens des Vereins via Mail vier Stunden vor Anpfiff verboten. Uns wurde der Zutritt zum Stadion und insbesondere zur Werner-Fuchs-Tribüne, sowohl als Gruppe, als auch als Einzelpersonen, „bis auf Weiteres“ untersagt. Unsere Dauerkarten wurden gesperrt. Aus vereinsinternen Kreisen wissen wir, dass dem Verein angekündigt wurde, unsere Zaunfahnenplätze einzunehmen und diese wurden mit Stadionöffnung überhangen. Zudem werden kritische Kommentare gegenüber der Vereinsentscheidung (sowie positive zu uns) auf den sozialen Kanälen der Alemannia entfernt.
Der Vollständigkeit halber nehmen wir kurz Bezug auf die vom Veranstaltungsleiter verfasste Stellungnahme und die getätigten Vorwürfe.
- Mikrofone: Uns wurde von offizieller Seite gespiegelt, dass zwei Mikrofone möglich sind. Jede Fanszene ist individuell. Bands sind auch mit mehreren Sängern ein akustischer Genuss.
- Vergebliche Kontaktversuche – hier die Historie der Kommunikation:
-- Positiv klingende Gespräche mit Zusicherung zur Konfliktaufarbeitung und zur Lösung
--Absage der anderen Konfliktpartei
Funkstille
-- Kommunikation soll jetzt nur noch über Fanbetreuer laufen
-- Gespräch mit Fanbetreuer ergebnislos, er wäre machtlos mit dem Verweis auf eine eigenständige ----- Konfliktlösung. Eine Rückkehr wäre die einzige Option.
-- Wir fordern alle Beteiligten im Verein schriftlich zum Handeln auf. Unsere gesetzte Antwortfrist wird --gerissen und die Aufforderung bleibt bis heute unbeantwortet.
Nach abgelaufener Frist spricht Fanbetreuer über mögliche Rückkehr und bittet um Gespräch über diese.
-- Wir bitten in unserer Antwort darum, erst über die Aufforderung zum Handeln & die Aufarbeitung der Konfliktursache zu sprechen. Eine Antwort bleibt bis heute aus.
- Verwaltungsrat: Über Einladung gefreut, Zusage sollte eigentlich heute persönlich erfolgen.
Erpressung des Vereins: Wenn „wir bitten um eine Rückmeldung bis zum“ eine Erpressung darstellt, bitten wir vielmals um Entschuldigung.
- Fehlende Aussprache: Warum sind wir dem Stadion etwa zwei Monate ferngeblieben, wenn eine Aussprache nicht unser Ziel gewesen wäre?
- Gewaltbereitschaft: Wir sind in Essen angegriffen worden. Wir sind für eine friedliche Lösung dem Stadion zwei Monate ferngeblieben. Warum wir die Gewaltbereiten sein sollen, ist uns schleierhaft.
Wer uns nach den genannten Fakten oder weiteren Vorwürfen des Vereins nicht glauben möchte, der lässt es eben.
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