Wählen Sie Cookie-Einstellungen oder informieren Sie sich über FF+.
Cookies & Datenschutz
Wir verwenden Cookies und ähnliche Technologien, um unsere Website bereitzustellen, Inhalte zu personalisieren und – mit Ihrer Einwilligung – Werbung auszuspielen. Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Cookies sind kleine Textdateien auf Ihrem Gerät. Technisch notwendige Cookies sind für den Betrieb erforderlich. Weitere Cookies setzen wir nur mit Ihrer Einwilligung ein, z. B. für Werbung und Statistik.
Mit Ihrer Einwilligung können Werbepartner Daten verarbeiten, um Anzeigen auszuspielen und zu messen. Sie können Ihre Auswahl jederzeit über die Cookie-Einstellungen ändern.
Sie können eine erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Weitere Informationen zu Ihren Rechten (Auskunft, Löschung, Widerspruch) finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Faszination Fankurve Plus
Mit FF+ nutzen Sie Faszination Fankurve werbefrei. Das Abo ist an Ihr Mein-FF-Konto gekoppelt – melden Sie sich unten an oder informieren Sie sich über die Vorteile.
„Faustschläge, Kniestöße & Fußtritte“: Kritik am Vorgehen der Polizei gegen St. Pauli-Fans
Faszination Fankurve13.02.20240 Kommentare
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip.
Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur. Excepteur sint occaecat cupidatat non proident, sunt in culpa qui officia deserunt mollit anim id est laborum. Sed ut perspiciatis unde omnis iste natus error sit voluptatem accusantium doloremque laudantium. Totam rem aperiam, eaque ipsa quae ab illo inventore veritatis et quasi architecto beatae vitae dicta sunt explicabo.
Die Braun-Weiße Hilfe hat eine ausführliche Stellungnahme zu den Vorfällen beim Auswärtsspiel in Magdeburg veröffentlicht. Neben der Kritik am Ordnungsdienst macht die Fanhilfe außerdem öffentlich, wie die Bundespolizei bei der Abreise gegen FC St. Pauli-Fans vorgegangen sei. (Faszination Fankurve, 13.02.2024)
Bildergalerie zu diesem Beitrag
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris.
Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur. Excepteur sint occaecat cupidatat non proident, sunt in culpa qui officia deserunt mollit anim id est laborum. Sed ut perspiciatis unde omnis iste natus error sit voluptatem accusantium doloremque laudantium, totam rem aperiam eaque ipsa quae ab illo inventore veritatis et quasi architecto beatae vitae dicta sunt explicabo. Nemo enim ipsam voluptatem quia voluptas sit aspernatur aut odit aut fugit.
Foto: Faszination Fankurve
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris.
Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur. Excepteur sint occaecat cupidatat non proident, sunt in culpa qui officia deserunt mollit anim id est laborum. Sed ut perspiciatis unde omnis iste natus error sit voluptatem accusantium doloremque laudantium, totam rem aperiam eaque ipsa quae ab illo inventore veritatis et quasi architecto beatae vitae dicta sunt explicabo. Nemo enim ipsam voluptatem quia voluptas sit aspernatur aut odit aut fugit.
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris.
Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur. Excepteur sint occaecat cupidatat non proident, sunt in culpa qui officia deserunt mollit anim id est laborum. Sed ut perspiciatis unde omnis iste natus error sit voluptatem accusantium doloremque laudantium, totam rem aperiam eaque ipsa quae ab illo inventore veritatis et quasi architecto beatae vitae dicta sunt explicabo. Nemo enim ipsam voluptatem quia voluptas sit aspernatur aut odit aut fugit.
Am 10. Februar 2024 gastierte der FC St. Pauli beim 1. FC Magdeburg, dabei kam es auf der Rückreise der Gästefans aus Hamburg zu massiven Angriffen der Polizei auf die Anhänger*innen aus der Hansestadt.
Dabei verlief die Anreise noch ohne nennenswerte Ereignisse. Ohne Polizeibegleitung fuhren ca. 400 St. Pauli-Fans per Zug nach Magdeburg. Trotz der Enge war die Fahrt geprägt von einer aufmerksamen und solidarischen Grundstimmung, auch und gerade gegenüber anderen Reisenden. In Magdeburg angekommen, ging es gemeinsam fußläufig zum Stadion.
Am Einlass? Ein Ordner mit Messer!
Dort angekommen fiel auf, dass der Ordnungsdienst sich in einem konfrontativen Verhältnis zum Gästeanhang sah. Denn es trugen mehrere Order*innen Handschuhe mit Protektoren oder Quarzsandfüllung, zur Verstärkung von Faustschlägen. Ferner fiel bei einem Ordner auf, dass dieser sogar ein sichtbares Messer(!) mit sich führte. Zu welchem Zweck er dieses tat, bleibt uns als Braun-Weisser Hilfe schleierhaft.
Überdies meldeten sich inzwischen mehrere St. Paulianer*innen bei der Braun-Weissen Hilfe. Nicht alle Schilderungen und Ereignissen können und wollen wir in Absprache mit den Betroffenen hier veröffentlichen. Gleichwohl waren die Einlasskontrollen zum Teil geprägt von massiver NICHT-Berücksichtigung der Intimsphäre. Darüber hinaus wurden FCSP-Fans übermäßig lange kontrolliert. So beschreibt ein St. Pauli-Fan die Situation wie folgt: „Mein Ordner hat mich über 5min kontrolliert, ich sollte […] mein Portemonaie komplett leeren […]. Zudem musste ich mein Feuerzeug abgeben“. Auch wurden Gegenstände wie Nasensprays oder Desinfektions-Gels für Hände einbehalten.
Für uns als Fanhilfe steht daher fest: Ein hochgerüsteter Ordnungsdienst, der über die üblichen Kontrollen hinausgeht, ist nicht zu akzeptieren! Hier muss der 1. FC Magdeburg im Sinne aller Fußballfans tätig werden und den Ordnungsdienst im Gästebereich personell reformieren!
Ein katastrophales Abreisekonzept und seine Folgen
Für den mit rund 2750 Steh- und Sitzplätze ausverkauften Gästebereich standen insgesamt nur 3 (!) Shuttlebusse für den Rückweg zur Verfügung. Diese fuhren die Gästefans vom Magdeburger Heinz-Krügel-Stadion zum 4,6km entfernten Bahnhof Herrenkrug, anstatt direkt zum 4,3 km entfernten Bahnhof Neustadt. Am Bahnhof Herrenkrug wiederum mussten die Fans aus Hamburg eine Station zum Neustädter Bahnhof fahren – einer Verbindung, die ausschließlich zweimal stündlich im Abstand von knapp 10 Minuten angeboten wird.
Am Bahnhof Neustadt stiegen die Hamburger Fans in den Zug nach Uelzen. In diesem Moment entwickelte sich eine unübersichtliche und konfuse Situation, denn die auf dem Bahnsteig positionierte Bundespolizei reagierte direkt körperlich eskalativ. Einerseits versuchte sie durch körperliche Gewalt im vorderen Teil des Zuges, in welchem sich auch Magdeburger Anhänger*innen befanden, St. Pauli Fans zum Aussteigen zu zwingen.
Andererseits griff sie weiter am Zugende stehende St. Paulianer*innen an, welche wiederum noch auf dem Bahnsteig standen und den direkten Einstieg aufgrund von ihrer Unvollständigkeit ablehnten. Der Umstand, dass der Shuttlebus-Service für die Gästefans nicht funktionierte und damit Teile der Fanszene noch nicht am Bahnhof Neustadt eingetroffen waren, hat wesentlich zu der unübersichtlichen Situation am Bahnhof beigetragen.
Die Polizeikräfte setzten Faustschläge, Kniestöße und Fußtritte gegen die St. Paulianer*innen ein. Mehrere Personen wurden augenscheinlich schwerer verletzt. Zu befürchten ist aber, dass die bisherige Bestandsaufnahme nur ein Bruchteil der Geschehnisse zeigt. Ein Gesamtbild der Lage wird sich erst in den nächsten Tagen ergeben (können). Dennoch steht schon jetzt fest, dass das desaströse An- und vor allem Abreisekonzept erst zu einer Situation geführt hat, in der wiederum die Polizist*innen massiv und ohne Vorwarnung physische Gewalt gegen St. Pauli Fans einsetzten! Beides ist nicht zu rechtfertigen und bedarf aus Sicht der Braun-Weissen Hilfe dringend einer kritischen Aufarbeitung.
Positiv muss hervorgehoben werden, dass die Fans des 1. FC Magdeburg im Zug selbst sich solidarisch zeigten. Sie boten etwa medizinische Unterstützung oder freie Sitzplätze an. Hier lässt sich einmal mehr erkennen, dass trotz aller Fanrivalität inzwischen viele Fußballfans Polizeigewalt ganz genau (er)kennen und ohne zu zögern direkt ihre Unterstützung anbieten.
Die Folgen
Wir wünschen allen verletzten St. Pauli-Fans eine gute Besserung! Sofern Du selbst von Polizeigewalt betroffen bist, gilt: Lass deine Verletzungen durch ein ärztliches Attest attestieren, fertige ein Gedächtnisprotokoll der Ereignisse an und melde Dich bei der Braun-Weissen Hilfe! Wir stehen immer an Deiner Seite!
Für den 1. FC Magdeburg muss gelten, die Evaluierung und Reformierung des Ordnungsdienstes im Gästebereich voranzubringen. In der Vergangenheit aufgefallene Ordner*innen dürfen zukünftig nicht mehr eingesetzt werden. Fanrechte sind durch entschiedene Maßnahmen weiter zu stärken!
Die polizeiliche Einsatzführung ist angehalten, ihr bisheriges An- sowie Abreisekonzept kritisch zu prüfen und im Anschluss entsprechend zu ändern! Es muss insbesondere eine problemlose, gemeinsame Abreise aller Gästefans möglich sein! Die eskalativen Angriffe auf St. Pauli-Fans müssen zudem kritisch innerhalb der Polizei aufgearbeitet werden. Als Braun-Weisse Hilfe halten wir eine öffentliche Entschuldigung seitens der Polizei für einen angemessenen Anfang dieses Prozesses, denn Grund- und Menschenrechte gelten auch für Fußballfans!
Sankt Pauli hält zusammen!
Braun-Weisse Hilfe | Februar 2024
0 Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.