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„Bring them home“: Werder-Ultras rufen zu Kundgebung auf
Faszination Fankurve17.11.20230 Kommentare
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Die Ultras von Infamous Youth haben auf ihrer Website zur Teilnahme an der Kundgebung „Bring them home.“ aufgerufen. Bei der Veranstaltung fordern die Initiatoren die sofortige Freilassung aller Geiseln, die am 7. Oktober 2023 von der Hamas in den Gazastreifen entführt worden sind.
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Die Kundgebung startet am 22. November um 18:30 Uhr auf dem Domsvorplatz in Bremen. Es wird darum gebeten, auf Fahnen jeglicher Art zu verzichten. Kerzen im Glas zu selbst anzünden sowie Plakate mit Namen und Fotos aller Geiseln der Hamas seien dagegen erwünscht. Veranstaltet wird die Aktion vom Freundeskreis der Geisel Hersh Goldberg-Polin, einem Hapoel Jerusalem-Fan, der schon mehrfach in Bremen bei Spielen von Werder Bremen zu Gast war.
In der Ankündigung zur Kundgebung heißt es von Infamous Youth: „Es ist klar: einen Frieden wird es nicht ohne die Freilassung aller unschuldigen Geiseln geben. Und es muss einen Frieden geben! Deshalb fordern wir: die sofortige Freilassung aller zivilen Geiseln aus der Hamas-Gefangenschaft! Wir vermissen Euch! Wir denken an Euch!“
Die Gruppe Ultra‘ Boys Bremen unterstützt die Kundgebung ebenfalls. Einige Personen aus der Fanszene von Werder Bremen pflegen seit vielen Jahren freundschaftliche Kontakte zur Fanszene von Hapoel Jerusalem. Seit Beginn des Krieges Anfang Oktober wurde daher mit Spruchbändern und einer Spendenaktion auf die Situation im Nahen Osten aufmerksam gemacht. (Faszination Fankurve, 17.11.2023)
Faszination Fankurve dokumentiert den Kundgebungs-Aufruf von Infamous Youth:
Bremen Domsvorplatz | 22.11.23 | 18.30 Uhr
Am 7. Oktober verübten 3.000 Terroristen der radikal-islamistischen Hamas Massaker gegen die israelische Zivilbevölkerung. An einem Tag löschten sie ganze Dörfer aus, vergewaltigten Hunderte Mädchen und Frauen, folterten Kinder vor Augen der Eltern, verbrannten Menschen bis zur Unkenntlichkeit. Und: sie verschleppten über 240 Menschen.
Am 7. Oktober startete die Hamas mit diesen penibel geplanten Aktionen, die über 1400 Menschen das Leben gekostet, über 3500 Menschen verwundet, und unzählige Menschen obdachlos hinterlassen haben, einen blutigen Krieg im Nahen Osten. Einen Krieg, den sich kein normaler Mensch auf keiner „Seite“ wünscht. Einen Krieg, der seitdem täglich Leben zerstört.
Seit dem 7. Oktober befinden sich über 240 verschleppte Menschen in Tunneln in Gaza. Entrissen aus den Betten. Babies. Kinder. Jugendliche. Frauen. Männer. Holocaustüberlebende. Von manchen wissen wir, wie sie sich jahrelang für Frieden eingesetzt haben. Von manchen kennen wir die Lieblingsband, von manchen das Lieblingsspielzeug. Manche kennen wir nah und persönlich.
Seit dem 7. Oktober leben wir in einem Albtraum, die Menschen in Israel und Gaza leben im Albtraum und im Krieg. Es ist klar: einen Frieden wird es nicht ohne die Freilassung aller unschuldigen Geiseln geben. Und es muss einen Frieden geben! Deshalb fordern wir: die sofortige Freilassung aller zivilen Geiseln aus der Hamas-Gefangenschaft! Wir vermissen Euch! Wir denken an Euch!
Bei unserer Kundgebung am 22.11. wollen wir auf die Situation der Geiseln aufmerksam machen, die seit dem 7. Oktober kein Tageslicht sehen, und unter denen auch Freund:innen und Angehörige dabei sind. Wir bitten auf das Mitbringen von Fahnen jeglicher Art zu verzichten. Gerne können Kerzen im Glas zum selbst anzünden sowie Plakate mit Namen und Fotos der Geiseln in der Gefangenschaft der Hamas mitgebracht werden.
Veranstaltet vom Freundeskreis der Geisel Hersh Goldberg-Polin
Unterstüzt von: Junges Forum DIG Bremen, Infamous Youth, Ultra‘ Boys Bremen
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