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Vorfälle von Nizza: Vollstreckte Haftbefehle & Durchsuchungen in Köln & Umgebung
Faszination Fankurve05.10.20220 Kommentare
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Am heutigen Mittwochmorgen wurden in Köln und Umgebung Wohnungen und Häuser von Ermittlern und der Bereitschaftspolizei durchsucht. Dabei sollen auch vom Amtsgericht Köln erlassene Haftbefehle vollstreckt worden sein. Betroffen sind Personen, denen eine Beteiligung an den Ausschreitungen von Nizza vorgeworfen wird.
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Am 08. September 2022 kam in der südfranzösischen Stadt zu Auseinandersetzungen anlässlich des Conference League-Spiels OGC Nizza gegen den 1. FC Köln. Wegen dieser Vorfälle wurden heute Wohnungen und Häuser in Köln, Hürth, Pulheim und Bergisch Gladbach durchsucht. Staatsanwaltschaft und Polizei wollen heute ab 14:00 Uhr ihre bisherigen Ermittlungsergebnisse sowie die Resultate der Durchsuchungen in einer Pressekonferenz vorstellen. (Faszination Fankurve, 05.10.2022)
Update 14:30 Uhr: Bei der Pressekonferenz gaben Polizei und Staatsanwaltschaft bekannt, dass von den Durchsuchungsmaßnahmen insgesamt 16 tatverdächtige Personen betroffen waren. Gegen fünf dieser Personen lägen Haftbefehle vor.
Update 06.10.2022: Beim 1. FC Köln folgte schnell eine Reaktion. Der Club sprach 16 lokale Stadionverbote aus: „Der 1. FC Köln wird gegen die 16 bislang von der Polizei Köln identifizierten Personen, die an den gewalttätigen Ausschreitungen beim Spiel der UEFA Conference League in Nizza beteiligt waren, per sofort und bis auf weiteres ein örtliches Stadionverbot aussprechen. Die für das RheinEnergieSTADION geltenden Verbote werden umgehend zugestellt. Die Personalien der betroffenen Personen wurden dem 1. FC Köln am Mittwochvormittag zusammen mit Erkenntnissen der bisherigen Ermittlungen von der Kölner Polizei übermittelt. Die betroffenen Personen erhalten vom 1. FC Köln im Nachgang die Möglichkeit auf Anhörung. Darüber hinaus werden über die Zentrale Informationsstelle der Polizei (ZIS) bundesweite Stadionverbote gegen diese 16 Personen beim DFB anregt. Der 1. FC Köln unterstützt dieses Vorgehen“, teilte der 1. FC Köln dazu am Mittwochabend mit.
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