Für den gestrigen Abend hatten sowohl die Ultras des FC St. Pauli, als auch des Hamburger SV Treffpunkte für 21:00 Uhr auf St. Pauli bzw. im Karolinenviertel ausgerufen. Ebenfalls gegen 21:00 Uhr kam es in einer Gaststätte am Großneumarkt zu einer Auseinandersetzung beider Fanlager.
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Versammlungsort der HSV-Fans am Hans-Albers-Platz.
Die FC St. Pauli-Fans, die sich ab 21:00 Uhr am Knust im Karolinenviertel versammelt hatten, zogen gegen 22:15 Uhr, wie von Ultrà Sankt Pauli zuvor angekündigt, in einem Fanmarsch durch das Viertel, um sich auf das Derby einzustimmen. An diesem Marsch sollen über 600 Menschen teilgenommen haben. Die Polizei kritisiert, dass Teilnehmer des Fanmarsches versucht hätten Polizeiabsperrung zu durchbrechen, um an HSV-Fans zu gelangen. Auch an der Hein-Hoyer-Straße Ecke Reeperbahn soll es später einen solche Versuch von 300 FC St. Pauli-Fans gegeben haben. Von der anderen Seite sollen rund 100 HSV-Fans ähnliche Pläne, nur in die andere Richtung gehabt haben. An dieser Ecke läuft die Trennlinie zwischen den Gebieten, in denen sich HSV-Fans regelmäßig treffen und der Gegend, die die FC St. Pauli-Fans für sich beanspruchen.
Der Fanmarsch der FC St. Pauli-Fans durch das Viertel:
Karnevalsumzug auf St. Pauli! 🏴☠️ #HSVFCSP #Derby #fcsp #FridaysForFans pic.twitter.com/HRKGzOADP4
— Christian Gail (@ChrisGailo) February 21, 2020
An der Budapester Straße, die am Millerntor liegt, nahm die Polizei gestern Abend offenbar noch FC St. Pauli-Fans wegen ihrer roten Halstücher fest. Es kam zu erkennungsdienstlichen Behandlungen und der Aussprache von Aufenthaltsverboten für St. Pauli und das Volksparkstadion, in dem heute um 13:00 Uhr das Derby zwischen den beiden Zweitligisten angepfiffen wird. (Faszination Fankurve, 22.02.2020)




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