Choreo, Protest gegen Kind & Kritik an höheren Bierpreis

Faszination Fankurve 02.02.2020 0 Kommentare

Foto: kurstadt_groundhopper

Beim Heimspiel von Hannover 96 gegen den SV Wehen gab es gestern in der Nordkurve eine Choreografie für Jörg Sievers zu sehen, weil die Vereinslegende Hannover 96 nach 30 Jahren verlassen hat. Außerdem wurde eine koordinierte Protestaktionen gegen Martin Kind durchgeführt.

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Jörg Sievers war seit drei Jahrzehnten bei Hannover 96 aktiv, zuerst als Torwart und später als Torwarttrainer. In seine aktive Zeit fällt der Gewinn des DFB-Pokals im Jahr 1992, an dem er mit seinen Paraden im Halbfinale und Finale erheblichen Anteil hatte. 

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Die Choreografie in der Nordkurve.
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In der Winterpause wechselte Sievers zu Heart of Midlothian nach Schottland. Mit einer „30 Jahre – Danke, Colt!“-Choreografie, bei der Sievers mit dem Hannover 96-Wappen und dem DFB-Pokal zu sehen war, verabschiedeten sich die H96-Fans von ihrem Torwart bzw. Torwarttrainer.

Neben dieser Aktion stand vor allem der Protest gegen Martin Kind gestern im Niedersachsenstadion mal wieder im Vordergrund. Die Niedersachsen befinden sich aktuell im Abstiegskampf der 2. Bundesliga. Mit Zitaten, die von Kind selbst stammen, kritisierten zahlreiche Hannover 96-Fans gestern den Mann, der in Hannover nach wie vor die wichtigen Entscheidungen trifft. Auch über der Loge von Kind wurde ein Plakat angebracht.

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Die Protestaktion gegen Martin Kind.
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„Angesichts der derzeitigen sportlichen Lage und der katastrophalen Außendarstellung unseres Vereins, welche aus unserer Sicht ganz klar auf den ziemlich fragwürdigen Entscheidungen Martin Kinds fußen, wollen wir heute unserem Unmut mittels diverser Spruchbänder auf den Tribünen des Stadions Luft machen“, kündigte die Fanszene von Hannover 96 die Protestaktion gestern auf Flyern an.

„Es geht hierbei nicht um stumpfes Pöbeln, sondern darum, aufzuzeigen, wer hier in der Verantwortung steht. So wie es derzeit läuft, kann und darf es nicht weitergehen! Es muss sich etwas ändern, wir wollen wieder stolz auf Hannover 96 sein können!“, so das Statement der Fanszene weiter. 

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Kritik der Hannover 96-Fans, weil im Niedersachsenstadion der Bierpreis erhöht wurde.
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Unmut der H96-Fans zog auch eine Bierpreiserhöhung im Niedersachsenstadion auf sich, wonach der Verein in der 2. Bundesliga eine Spitzenposition einnimmt. Pils und Bratwurst kosten dort seit Jahresbeginn jeweils 20 Cent mehr. „Gegen Bierpreiserhöhungen“ und „Pilsbier muss bezahlbar sein!“, lauteten die Plakate der Heimfans zur Preispolitik beim Catering von Hannover 96. Auf dem Rasen trennten sich Hannover und Wehen, die beide im Abstiegskampf stecken 2:2. (Faszination Fankurve, 02.02.2020)

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Die Choreografie in der Nordkurve.
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Die Protestaktion gegen Martin Kind.
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Kritik der Hannover 96-Fans, weil im Niedersachsenstadion der Bierpreis erhöht wurde.
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