In der aktuellen 62. Ausgabe der Millernton-Podcasts stehen vier Mitglieder von Ultrà Sankt Pauli zu den Vorfällen beim vergangenen Hamburger Derby Rede und Antwort. In dem hörenswerten Podcast wird aus Sicht von USP auch mit einigen Mythen aufgeräumt, die im Nachgang des Derbys entstanden sind.
USP äußert sich in Podcast ausführlich zu Derby-Vorfällen
Foto: traveler_rv
Bereits in der 58. Ausgabe des Millernton-Podcast waren zwei USP-Gründungsmitglieder und bis heute aktive Mitglieder zu Gast und gaben ausführlich Einblicke in die Gruppe und die Fanszene vom Millerntor (Faszination Fankurve berichtete). Dieses Mal nahmen auch zwei USP-Mitglieder der jüngeren Generation an der Diskussion teil, an der auch FC St. Pauli-Fans, die auf der Gegengerade beheimatet sind, mitdiskutierten.
Zu Beginn wird in dem Podcast über die Jugendgruppe „Giovanile“ von USP gesprochen und wie junge und interessierte St. Pauli-Fans den Anschluss an die Ultràszene finden können. Auch wird das U18 Ragazzi-Programm des Fanladen St. Pauli gelobt, über das viele Fans in die Fanszene gekommen sind.
Anschließend wird mit den USP-Mitgliedern Christian, Marvin, Marvin und Willy ausführlich über die Vorfälle beim Derby gegen den Hamburger SV am 10. März 2018 geredet. Die Vertreter von USP stellen bei diesem Thema direkt am Anfang klar, dass die mit roten Tüchern gekleideten St. Pauli-Fans keine homogene Gruppe waren. Vielmehr wurden diese Tücher auch von USP-Mitgliedern getragen. 1.500 dieser Tücher sollen für das Derby verteilt worden sein. Die Idee dahinter war, dass St. Pauli-Fans sich auch in brenzligen Situationen, zu denen es bei einem Derby durchaus mal kommen kann, gegenseitig erkennen können. Laut Angaben von USP waren beim Derby etwa 200 Gäste aus verschiedensten Ländern zu Gast. Schon alleine deshalb sei es notwendig gewesen, dass es nicht zu Verwechslungen kommt, wie es im Fanlager des HSV anlässlich des Derbys einmal der Fall gewesen sein soll.

Foto: traveler_rv
0 Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.