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Betretungsverbote, zweiteilige Choreo & Pyro in Rostock

Faszination Fankurve 22.12.2018 0 Kommentare

Vor dem heutigen Drittligaspiel zwischen dem FC Hansa Rostock und dem FC Energie Cottbus kontrollierte die Polizei auf dem Rastplatz Lindholz an der Autobahn 20 insgesamt 98 Gästefans, worunter sich auch 13 Freunde der Energie-Fans aus Polen befunden haben sollen.

Bei den Durchsuchungen fanden die Beamten laut eigenen Angaben insgesmat 20 Sturmhauben und andere Vermummumgsgegenstände, 20 Schutzbewaffnungen sowie Pyrotechnik und „Schlagwerkzeuge“, weshalb Gästefans von der Polizei mit einem Beretungsverbot für die gesamte Hansestadt Rostock belegt wurden und das heutige Auswärtsspiel ihres Vereins verpassten. Polizeikräfte begleiteten die betroffenen Gästefans über die Landesgrenze hinaus zurück in Richtung Cottbus. „Für die restlichen Hundert endete die eigentlich ereignislose Hinfahrt schon am Vormittag mit einer Sperrung der gesamten Autobahn durch die Mecklenburgische Polizei. Was folgte, war ein präparierter Rastplatz mit unzähliger Polizeipräsenz, zwei Innenminister und eine stundenlange Durchsuchung unter Beobachtung eines Hubschraubers. Beschlagnahmt wurde dabei alles, was auch nur ansatzweise einer Vermummung oder Bewaffnung dienen könnte. Vom Maleranzug bis hin zum Schlauchschal diente jeder Gegenstand der Verschönerung des Polizeiberichtes. Da jedoch auch Mundschutze und einzelne pyrotechnische Gegenstände gefunden wurden, war dies Anlass genug, um die angehaltenen Energiefans transporterweise in Polizei-Eskorte nach Hause zu senden“, teilte die Fanszene Energie Cottbus zu der Kontrolle mit.