Kurdistan-Solidarität in der Südkurve des FC St. Pauli

Faszination Fankurve 04.04.2018 0 Kommentare

Foto: carpediemsandhausen.de

In der Südkurve des Millerntors waren am Sonntag beim Heimspiel des FC St. Pauli gegen den SV Sandhausen vor Beginn der 2. Halbzeit zahlreiche Spruchbänder zu sehen, mit denen die FC St. Pauli-Fans sich mit der Bevölkerung in Kurdistan solidarisierten. 

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Auf einem großen Spruchband vor der Südkurve stand am Sonntag in kurdisch „Berxwedan Jîyan e“ geschrieben, was auf deutsch „Widerstand heißt Leben“ heißt. Auf weiteren Plakaten wurde der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und seine AK-Partei beschimpft, die für den Krieg gegen die kurdische YGP, die gegen den Islamischen Staat kämpfte, verantwortlich gemacht werden.

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Solidaritätsaktion der FC St. Pauli-Fans am vergangenen Sonntag.
Bild: carpediemsandhausen.de

„In seinem Sessel, behaglich dumm, sitzt das deutsche Publikum“, „Schulter an Schulter gegen Rassismus“ und „Deutsche Waffen morden in Kurdistan – Die Welt schaut zu“, stand auf weiteren Spruchbändern in der Südkurve geschrieben. FC St. Pauli-Fans thematisieren damit die deutschen Waffenexporte in die Türkei und die Gleichgültigkeit, mit der die meisten Deutschen die aktuelle Situation der Kurden betrachten. 

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Weitere Solidaritätsplakate der FC St. Pauli-Fans.
Bild: carpediemsandhausen.de

29.381 Zuschauer sahen am Sonntag im Millerntor-Stadion, wie der FC St. Pauli in der 26. Minute mit 1:0 in Führung ging, in der 54. Minute aber noch den Ausgleich zum 1:1 Endstand kassierte. Der FC St. Pauli steht somit auf dem zehnten Tabellenplatz mit drei Punkten Vorsprung vor dem unteren und acht Punkten Rückstand vor dem oberen Relegationsplatz der 2. Bundesliga. (Faszination Fankurve, 04.04.2018)

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Solidaritätsaktion der FC St. Pauli-Fans am vergangenen Sonntag.
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Weitere Solidaritätsplakate der FC St. Pauli-Fans.
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