Während wegen des Ausnahmeantrags von Martin Kind bei Hannover 96 aktuell deutschlandweit über die 50+1-Regel gesprochen wird, hat sich Sebastian Ebel, Präsident von Eintracht Braunschweig, dem Lokalrivalen von Hannover 96, für den Erhalt der 50+1-Regel im deutschen Profifußball ausgesprochen.
„Gefahr einer Überkommerzialisierung des Fußballs“
Foto: Braunschweig1895.de
„Eintracht Braunschweig ist grundsätzlich für die Beibehaltung dieser Regel. Ich persönlich sehe aktuell die Gefahr einer Überkommerzialisierung des Fußballs. Deshalb müssen wir hier aufpassen, wollen wir dem Fußball nicht langfristig seine emotionalen Grundlagen entziehen. Dies würde uns auch wirtschaftlich schaden. Und Fußball wird erst durch das gemeinsame Erleben zwischen Mannschaft, Fans und den Verantwortlichen – wenn ich uns mit dazu zählen darf – zu dem was es ist: Ein hochemotionales Gemeinschaftserlebnis“, erklärte Ebel auf der Vereinswebseite des Zweitligisten.

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