Andreas Rettig nimmt Vereine in die Pflicht

Faszination Fankurve 19.02.2013 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Andreas Rettig, Geschäftsführer der DFL, hat auf dem SpoBiS in Düsseldorf in einem Vortrag zum Thema "Fans in der Bundesliga: Teilhaber, Partner, Stimmungsmacher" die Vereine in die Pflicht genommen. Den Dialog mit den Fans könne kein Verband in Frankfurt führen.

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In Düsseldorf sagte Andreas Rettig: "Den Dialog mit den Fans kann kein Verband in Frankfurt führen, das müssen die Vereine selbst machen." Rettig hob in seinem Vortrag die veränderten Rahmenbedingungen in der Bundesliga und den Wandel in der Fankultur hervor. "Wir haben heute eine Protestkultur, der Anspruch der Fans hat sich gewandelt."

Insgesamt müssten alle Vereinsvertreter in der Bundesliga "den Wandel verinnerlichen, den Fan ernst nehmen und eine Wertschätzung zeigen." Denn "der Fan ist kein Kunde", so Rettig. Gleichzeitig kritisierte Andreas Rettig aber auch, dass da ein "Selbstverständnis mancher Fanbewegungen" sei, die sich als "wahre Fans" bezeichnen. "Die wollen dann nicht mehr mit Fanbeauftragten sprechen, sondern direkt mit dem Präsidenten oder dem Geschäftsführer." Dazu meinte Rettig: "Ein VIP-Gast ist nicht wichtiger als ein Normalo oder ein Ultra – aber auch nicht umgekehrt."

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