Der 21. Spieltag hat es in sich. Bei gleich drei Duellen in den ersten beiden Bundesligen ist der Zusatz Derby angebracht. Medial werden nicht nur die Spiele, sondern viel mehr auch die Anhänger in den Stadien beachtet. Heute: Das Revierderby.Den Startschuss für das Derby-Wochenende gibt heute Abend das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04. Das 137. Aufeinandertreffen beider Teams elektrisiert immer noch die Massen. So ist es auch kein Wunder, dass das Westfalenstadion mit 80.720 Zuschauern wieder bis auf den letzten Platz ausverkauft sein wird. Die Borussen berichten auf Ihrer Homepage, dass es das wichtigste Spiel auf dem Planeten sei und Roman Weidenfeller schwärmt davon, dass das Derby Momente schafft, wie die von Fans mit Bengalos begleitete Rückkehr der Mannschaft nach dem Hinspielsieg auf Schalke, weshalb er überhaupt Fußballer wurde. Nach dem Boykott der BVB-Fans beim Hinspiel werden heute wieder beide Fanszenen sich im Stadion gegenüberstehen. Wobei bei den Gästen aus Gelsenkirchen schon vor der Partie sich Missmut breit machte, da Fanutensilien wie Zaun- und Schwenkfahnen von den Gastgebern verboten wurden. Als Grund wurde geklautes Material aus den früheren Spielen genannt.Auch in den jeweiligen Stellungnahmen von The Unity und Ultras Gelsenkirchen wird nochmals auf die Bedeutung des Spiels hingewiesen. Allerdings machen auch beide Seiten klar, dass es nicht wie in der Vergangenheit einen Marsch zum Stadion geben wird. Die Knappen werden mit drei Entlastungszügen direkt zum Stadion gefahren. Wie die Ultras Gelsenkirchen mitteilten hat die Polizei die Anreise für die aktive Fanszene aus Schalke deutlichen erschwert. „Nachdem wir uns geweigert haben per Bus-Shuttle von der GAK zum Westfalenstadion anzureisen, ließ die Polizei mehrere Stadt- und Bahnhofsverbote aussprechen, um so einen Besuch des Spiels zu erschweren oder im Falle der Stadtverbote unmöglich zu machen, obwohl kein SV vorliegt. Manche Personen haben ein Bahnhofsverbot bekommen, da gegen sie wegen Beleidigung ermittelt wird. Auch sind mehrere Personen zu Hause aufgesucht worden und haben Gefährdeansprachen bekommen“, heißt es auf der Internetseite der Gruppe. Dasselbe berichtet auch The Unity, in Dortmund gab es ebenfalls nach Angaben der Gruppe Gefährderansprachen und es wurden Betretungsverbote ausgesprochen. Beide Gruppen weisen deshalb die jeweiligen Fanszenen darauf hin, nicht auf Provokationen seitens der Polizei einzugehen, da diese auf solche Situationen nur warten würde. Nicht zu guter Letzt, weil die Polizeieinsätze erneut von Kamerateams begleitet werden würden. Anpfiff des Revierderbys ist heute im 20.30 im Dortmunder Westfalenstadion. Morgen: Hertha BSC Berlin gegen den 1. FC Union Berlin.(Stadionwelt, 04.02.2011)
Das Wochenende der Wahrheit – Teil 1
Faszination Fankurve
04.02.2011
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