Unterwegs auf Balkantour mit Fabian Schlomm (Teil 2/10)

Faszination Fankurve 25.12.2010 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Im Spätsommer 2009 begab Fabian Schlomm sich über drei Wochen auf eine Groundhoppingtour Richtung Balkan. Stadionwelt veröffentlicht seine Erlebnisse in zehn Teilen. Das erste Ziel der Tour war die ungarische Hauptstadt Budapest.

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26.09.2009 19:00 Uhr
FC Honved Budapest – FC Lombard Pápai Termal 1:3
Boszik Joszef Stadion
Zuschauer: ca. 1.500
Ca. 60 Gäste

Es ist natürlich Ehrensache, dass die 3 am gleichen Hobby Interessierten „for gratis“ im Auto mit zum zweiten Spiel des Tages genommen werden. Da wir nicht zu den Personen mit Kate Moss–Gardemaß gehören (zum Glück!!!) bzw. der ein oder andere Mitfahrer einige Pfunde zu viel mitbrachte, war bei der Fahrt über zerfurchte Budapester Hauptstraßen doch etwas Vorsicht geboten, um nicht das widerlich kratzende Geräusch vernehmen zu müssen welches entsteht, wenn man mit der Bodenplatte auf dem Asphalt aufsetzt.

Doch es ging alles gut, nur bei der Auffahrt auf den am Stadion gelegenen Parkplatz ächzte die Plastikverkleidung ein wenig. Zuerst mal wurden Tickets klar gemacht, gerne hätten wir uns auf der Gegengeraden des Allseaters niedergelassen, doch diese war gesperrt wie uns die Lady am Schalter zu verstehen gab. Also gut, rauf auf die Haupttribüne, 1.770 Forint sind ja auch nicht die Welt. Danach ging es in die Fankneipe, die hinter dem Bahnübergang liegt, und in der ziemlicher Betrieb herrschte. Ich denke, man kann Honved nach Fradi und Ujpest durchaus als 3. Fankraft in Budapest bezeichnen. Leider gab es kein gezapftes Bier, na ja, ich musste ja eh nachher wieder hinters Steuer, trotzdem fiel ein Flaschenbier meinem Durst zum Opfer. Sehr schön anzusehen sind die herrlichen Graffitties, deren Anblick sich uns auf dem Weg zu unserem Sitzplatz boten. Auch eine großes gespraytes Kispesti FC, wie der FC Honved früher hieß, verschönert hier die Betonwand.

Auf wunderschöne Flutlichtmasten werde ich im restlichen Bericht nun nicht mehr explizit verweisen, zu oft bietet sich einfach immer wieder dieser tolle Anblick, erst recht bei einem Spiel, bei dem die Scheinwerfer in Betrieb sind. Auch das Bozsik Stadion weiß wirklich zu gefallen, speziell die Haupttribüne ist ein echtes Schmuckstück, ist aber wesentlich neuer als das einige Stunden zuvor gesehene Stadion, außerdem ist es komplett schwarz-rot versitzplatzt.

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Bozsik Jozsef Stadion
Bild: Schlomm

Leider mussten wir heute Abend eine fanmäßige Enttäuschung erleben. Was die Gäste mitbrachten war für einen Aufsteiger der nicht Fradi heißt sogar ganz akzeptabel. Aber die Heimseite verwehrte Ihrer Mannschaft die Unterstützung, im Fanblock war gar kaum jemand anwesend. Auch Zaunfahnen waren keine zu sehen. Vermutlich lag das an der sportlichen Situation, die mehr als ernüchternd ist. So befindet man sich im unteren Drittel der Tabelle und hat ungewollten Kontakt zu den Abstiegsrängen. Das aber selbst das heutige Heimspiel gegen den Liganeuling mit 1:3 in die Binsen ging brachte einige Honved-Leute dann doch auf die Palme und im Heimblock waren nun einige Leute zu sehen, die wahrscheinlich gegen die eigene Mannschaft pöbelten.

Nach Abpfiff ging es wieder zurück zum Golfi, nochmals ein sehnsüchtiger Blick zurück Richtung dieser wunderschönen na ihr wisst schon was und dann brachten wir unsere 3 Kurzstreckenmitfahrer wieder in die Innenstadt und uns selbst in die Unterkunft.

27.09.2009 16:00 Uhr
FK Vojvodina Novi Sad – Roter Stern Belgrad 0:1
Stadion Karadorde
Zuschauer: ca. 7.000
Ca. 3.500 Gäste

Wie oben bereits erwähnt war für den Sonntag eigentlich das Spiels Paks – Ujpest anvisiert. Auch den Kick Vinkovci gegen Split hatten wir im Auge, allerdings war in Ostslawonien erst um 20:15 Uhr Anpfiff, was eine sehr späte und nächtliche Rückreise nach Budapest mit sich gebracht hätte, davon knapp die Hälfte über Landstraßen Also hatten wir uns für die stadiontechnisch schlechtere HU-Variante entschieden. Jedoch machte uns ein Kollege aus der Heimat noch per SMS darauf aufmerksam, dass der Doppler Novi Sad und Vinkovci doch auch einen Versuch wert wäre, auch wenn die Zeit zwischen beiden Kicks relativ knapp bemessen war. Nun gut, dass würde dann also doch die Nachtfahrt über ungarische Schleichwege nach sich ziehen aber angesichts der Tatsache, dass wir nicht nur zwei Erstligisten an einem Tag besuchen könnten, sondern dazu auch noch fantechnisch grandios attraktive Gegner zu Gast waren, warfen wir unseren eigentlichen Plan über den Haufen und machten uns am Sonntag vormittag auf den Weg Richtung Süden. An dieser Stelle nochmals heissen Dank nach Bünde für den spitzenmäßigen Hinweis!

Die Serben haben ja generell so ihre Schwierigkeiten mit dem Unabhängigkeitsstreben aufmuckender Provinzen, was speziell die nähere Vergangenheit beweisen kann. Und auch die Provinz Vojvodina mit ihrer Hauptstadt Novi Sad hatte schon unter Tito einen gewissen Grad der Autonomie inne.

Ganz so extrem wie im z.B. im Kosovo scheint man das ganze dann aber doch nicht zu sehen. Trotzdem durfte man schon einiges an Brisanz erwarten, schließlich ging es gegen die verhasste Politzentrale aus der Hauptstadt. Speziell auf dem Balkan haben solche Spiele ja auch immer gleich, ob gewollt oder ungewollt, einen politischen Touch, um es mal gelinde auszudrücken.

Wir hielten uns nicht lange mit der Innenstadt oder Ähnlichem auf und parkten unseren Golfi gleich direkt am Ground, an dem schon viele Polizisten Stellung bezogen hatten. Irgendwie zugegebenermaßen ein beruhigendes Gefühl, dass unser Auto während des Spiels Polizeischutz geniessen durfte, auch wenn die Sondereinheiten bei uns wie immer einen suspekten Eindruck hinterliessen. Zahlreiche Fahrten zum Fußball und entsprechend gemachte Erfahrungen prägen eben logischerweise die Meinung.

Nun hiess es aber ersteinmal: Billetis besorgen! Zufälligerweise liefen wir direkt auf die Heimkurve der Firma, so der Name der hiesigen Ultras, zu. Von dieser Seite aus kann man auf den ersten Blick nicht unbedingt erkennen, dass es sich um ein Stadion handelt. Wie heutzutage eigentlich eher bei vielen neuen Arenen üblich befinden sich unter der Tribüne zahlreiche Cafés und Shops. So auch hier, obwohl das Stadion Karadorde nicht zu den neuesten seiner Zunft gehört. Um so prägnanter das Detail in diesem Fall. Im oberen Teil der Aussenfassade der Tribüne schien sich so etwas wie ein Fanshop zu befinden. Gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass es da vielleicht Tickets geben würde. Schnell entpuppte sich der Laden aber als Verkaufsstand der Firma mit entsprechenden Personen vor und im Laden. Doch da hatte ich die Frage nach Tickets in englischer Sprache auch schon formuliert und ausgesprochen. Hmm, irgendwie fühlte ich mich jetzt doch ein bißchen unwohl, so ganz genau weiß man ja auch nicht, wie genau die Herren Ultras so auf Fremde reagieren. Letztendlich waren sie aber freundlich und hilfsbereit und wiesen mir den Weg zu dem nahe gelegenen Kaufhaus, an dessen Vorderseite sich eine Ticketkasse befinden sollte. Vielleicht war’s ja sogar ganz gut dass sie mich als Ausländer wahrgenommen haben, bevor sie unter Umständen noch auf die Idee gekommen wären, ich wäre ein verirrter Crvena Zvezda Fan. Das wäre dann vermutlich nicht so glimpflich abgelaufen.

An besagtem Kassenhäuschen gab es aber nur Tix für die Fankurve, allerdings konnte man auf der anderen Seite des Stadions Karten für die Haupttribüne für sage und schreibe 4,00€ das Stück erwerben. Just als wir die Karten gekauft hatten sprach uns direkt ein junger Serbe in seiner Landessprache an. Als wir ihm zu verstehen gaben das wir seiner Sprache nicht mächtig sind formulierte er seine Frage in Englisch: „What Kind of Ticket did you buy? Aha, Main Stand, okay, do you think this is a safe place in the stadium? Shall I buy the same categorie?” Wir zuckten mit den Achseln und sagten einfach mal so “yes”. Sollte es dann nachher doch anders kommen könnte man sich ja bei der gemeinsamen Flucht über den Zaun helfen. Na ja, Spaß beiseite, so schlimm würde es schon nicht werden.

Nachdem die Eintrittskarten nun also unter Dach und Fach waren vertrieben wir uns die Zeit bis zum Kick Off in einem der Strassencafés. Auf ein Bier musste ich allerdings verzichten, „sorry, 3 hous before football no more alcohol“. Okay, dann halt ne Cola, Jenny wie üblich einen geschmackvollen Cappu.

Ziemlich zeitig enterten wir dann den sehr schicken Ground, der für diese Gegend Europas sogar recht gepflegt und sauber daherkam. Zwar gibt es eine Laufbahn, dennoch macht das Teil seinen sehr geschlossenen Eindruck wie ich finde, vielleicht liegt es auch daran, dass es ziemlich einheitlich in knalligem Rot gehalten ist. Die Vorfreude auf ein stimmungsvolles Spiel stieg jedenfalls stetig an.

Auf der unüberdachten Gegengeraden befindet sich ganz rechts in der Ecke ein kleiner eingezäunter Gästeblock. Allerdings reichte dieser heute natürlich aufgrund der immensen Anzahl an Red Star Supportern bei weitem nicht aus. So musste also die komplette Gegengerade als Gästebereich herhalten. Diese war zum Anpfiff zu ungefähr 2/3 gefüllt, mit der Zeit strömten aber immer mehr Fans des Hauptstadtklubs auf die Tribüne, sodass sie zur Halbzeit komplett in Belgrader Hand war. Die Heimfans um die schon erwähnte Firma hat ihren Sitz, um mal im Unternehmensjargon zu bleiben, in der Hintertorkurve, die durch viele schöne Zaunfahnen geschmückt wurde. Die Haupttribüne war nahezu fast komplett gefüllt. Schon weit vor Anpfiff des Spiels wurde recht munter und inbrünstig gesungen, in dem Lied das am häufigsten angestimmt wurde kamen regelmäßig die Wörter „Kurva“ und „Ziganska“ vor. Hier ist der Ton eben etwas rauher. Da sehr wenig Leute mit Fanutensilien wie Schals oder Trikots ausgestattet waren konnte man vor dem Spiel nicht so richtig erkennen, zu welchem Verein die Person nun hält. So vermuteten wir kaum Roter Stern Fans auf der Haupttribüne. Erst als der Favorit das 1:0 erzielte, schlußendlich der einzige Treffer in diesem eher schlechten Spiel, merkten wir, dass nicht nur die ganze Gegengerade sondern fast die Hälfte der Haupttribüne ebenfalls Anhänger von RS waren. Krass, damit hatten wir so nicht gerechnet.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit präsentierten beide Fanbereiche eine kleine Choreo, auch der Heimbereich wartete die ersten 45 Minuten plus Pause ab, vermutlich wohl wissend, dass der Gästeblock erst zu diesem Zeitpunkt seine volle Stärke erreichen würde. Auf dutzenden rot-weißen Papptafeln prangten die Worte „Vojvodina Novi Sad“. Die Geschlossenheit dieser Aktion war recht beeindruckend, nahezu jeder Fan in der Kurve hatte beide Hände voll zu tun.

Die Fans aus Belgrad machten mit rot-weißen Papiertafeln auf ihre zufällig gleichen Vereinsfarben aufmerksam. Beachtenswert allerdings, dass es sich nicht um normales Papier, sondern um glitzerndes Silberpapier handelte, welches vermutlich auch in Serbien ungemein teurer sein düfte als Standardpapier. Aber für den eigenen Verein ist den Leuten oftmals eben nichts zu kostspielig. Oder musste ein Bastelladen in der Hauptstadt vielleicht sogar unfreiwillig seinen kompletten Bestand an Silberpapier herausgeben? Na ja, das ist wahrscheinlich doch ein bißchen weit hergeholt. Stimmungsmäßig war’s im Großen und Ganzen selbstverständlich ne runde Sache, aber dann doch nicht so der Hammer wie wir, auch bei dem politischen Hintergrund, gedacht hatten.

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Choreo von Vojvodina Novi Sad
Bild: Schlomm

Nach dem Spiel verliessen wir eilends, wie bei zeitkritischen Dopplern üblich und nötig, den Ort des Geschehens und machten uns auf den Weg Richtung Südwesten in das Nachbarland und ehemaligen Kriegsgegner Kroatien.

27.09.2009 20:15 Uhr
HNK Cibalia Vinkovci – HNK Hajduk Split 0:0
Stadion Cibalia
Zuschauer: ca. 6.500
Ca. 500 Gäste

Der Grenzübertritt über die Donau dauerte mit 45 Minuten leider doch etwas länger als geplant. Und heizen wie ein Wahnsinniger wollte ich über ostkroatische Landstrassen nun auch wieder nicht, nicht unbedingt wegen eventuell schlechtem Belag sondern eher wegen theoretisch hinter jeder Kurve lauernder Polizei. Das wäre mit Sicherheit ein zweifelhaftes und teures Vergnüngen geworden und hätte uns dazu noch sehr wahrscheinlich die 1. Hälfte des Spiels gekostet.

Wo sich das Stadion in Vinkovci befindet wussten wir schon. Vor einigen Jahren waren wir schon einmal da, weil Bekannte von Jenny dort Freunde haben, die wir seinerzeit besuchten. Allerdings hatte Cibalia damals kein Heimspiel, statt dessen wurde eines der zahlreichen Gradski Stadien, in diesem Fall in Osijek, besucht.

Die Freunde wohnen am Ortsrand von Vinkovci und erzählten damals viele Geschichten, die für Gänsehaut sorgten. Die Front verlief direkt hinter der Wiese auf der anderen Seite des Hauses. Die Serben feuerten dann vorzugsweise Nachts Raketen über das Haus hinweg ins Zentrum Vinkovcis, wo sie mit einem großen Knall einschlugen. Sie lebten mit der Angst, dass die serbischen Bodentruppen weiter vorrücken könnten. Was dann in ihrem Ortsteil los gewesen wäre kann man sich denken. Dutzende Male mussten sie gemeinsam mit ihren Nachbarn in den Schutzbunker fliehen. Der Krieg muß von beiden Seiten mit äusserster Brutalität geführt worden sein. So wird beispielsweise berichtet, dass die Serben das Krankenhaus von Vukovar überfielen. Mit Dolchen und Macheten wurden kranke und alte Menschen massakriert. Nach mehreren Stunden sollen die Täter von der anderen Seite der Donau buchstäblich knöcheltief durch Blut gewatet sein. Wenn man erlebt, wie die Bewohner von solchen und ähnlich Gräueltaten berichten gefriert einem das Blut in den Adern. Das hat nun natürlich nicht direkt etwas mit unserer diesjährigen Tour zu tun, soll aber verdeutlichen, welche Verhältnisse hier vor noch nicht allzu langer Zeit herrschten.

Dummerweise bogen wir in der Innenstadt Vinkovcis einmal falsch ab und landeten in einem Wirrwarr von Einbahnstrassen und Sackgassen. Sehr ärgerlich, denn das kostete uns die pünktliche Anreise. Arrrggg…

Wir kamen einfach trotz aller Bemühungen nicht näher an das Stadion heran und stellten unser Auto schließlich auf einem Parkplatz in der City ab. Dabei bemerkten wir, dass sich in Vinkovci seit unserem letzten Besuch so einiges verändert hatte, reichlich Cafés und Geschäfte haben seitdem eröffnet und viele junge Leute genossen die noch milden Temperatuen auf den Strassen.

Ab durch den Park, immer dem hell erleuchteten Flutlicht entgegen. Tickets sparten wir uns heute einmal aus Zeitgründen, 10 Minuten nach Anpfiff wollten wir daran keinen Gedanken verschwenden, wir mischten uns einfach zwischen eine Horde Ordner, die gerade ins Stadion marschierte und schon standen wir im unteren Bereich der Haupttribüne, mit bestem Blick auf Heim- und Gästefans. So lobe ich mir das!

Es war schon sehr beachtenswert, was sich an Hajduk-Fans auf die weiteste Auswärtsfahrt der Saison machte, und das an einem späten Sonntag Abend. Ich denke, es dürfte sich da schon größtenteils um Split-Fans aus Dalmatien gehandelt haben, denn wenn die Leute hier keine Cibalia-Fans sind, dann doch wohl eher von Dinamo Zagreb als von Split. Stimmungsmäßig kam leider nicht viel bei uns an, da der Gästebereich echt ziemlich mies ist, sehr niedrig und sehr weit weg vom Spielfeld. Und selbstverständlich ohne Dach, wie das gesamte Stadion, mit Ausnahme des oberen Bereiches der Haupttribüne.

Sehr beeindruckt haben uns die Cibalia-Fans. Vinkovci ist ja nun auch keine sooo große Stadt (Osijek hat z.B. 3 x so viele Einwohner), und trotzdem war der Mob auf der Gegengeraden absolut beachtlich. Durchgängig wurde gesungen, Fahnen geschwenkt und auch gezündet, was bei Abendspielen natürlich immer einen besonderen Blickfang darstellt. Wirklich top!

Hajduk wusste dann in Hälfte zwo auch noch mit einer sehr genialen Pyroeinlage zu begeistern, die die komplette Hintertortribüne in verschiedene Farben hüllte und mit zahlreichen Bengalos erhellte. Toll!

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Die mitgereisten Fans aus Split
Bild: Schlomm

Sportlich war es allerdings eher mau, keine Mannschaft brachte es fertig, den Ball in des Gegners Tor zu befördern. Aber das war ehrlich gesagt bei den Akltionen der beiden Fanlager heute nun wirklich eher nebensächlich.

Nach dem Spiel stand dann die schon angekündigte lange Fahrt zurück nach Budapest an, doch für so einen schicken Doppler wären wir auch noch die ganze Nacht durchgebrettert. Im Übrigen wurde kurz nach der Grenze die Viertel-Million-Kilometer-Schallmauer durchbrochen (hört sich ein bißchen besser an als Zweihundertfünfzigtausend), was fotografisch festgehalten wurde. Ab einer Laufleistung von 1 Million Kilometer mit dem ersten Motor und als Erstbesitzer bekommt man vom VW-Werk kostenlos einen neuen Volkswagen geschenkt. Wir arbeiten daran.
(Stadionwelt, 25.12.2010)

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Bozsik Jozsef Stadion
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Choreo von Vojvodina Novi Sad
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Die mitgereisten Fans aus Split
Bild: Schlomm
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