Stadionwelt hat alle an der „Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren“ beteiligten Fangruppen um ein Kurzinterview gebeten. Die erhaltenen Antworten werden hier nach und nach veröffentlicht. Die Ultras Gelsenkirchen sind eine Gruppe, die bei der Kampagne mitmachen, jedoch nicht auf der Fandemo waren.
Kurzinterview Pyrotechnik legalisieren: Ultras Gelsenkirchen
Foto: Faszination Fankurve
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Stadionwelt: Warum macht Ihr bei der Kampagne „Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren“ mit?
Ultras Gelsenkirchen: Pyrotechnik ist für Ultras Gelsenkirchen ein optisches Hilfsmittel, ähnlich wie beispielsweise Fahnen, das für uns zum Fußball dazu gehört. Leider ist das Zünden von Pyrotechnik in Gelsenkirchen bzw. Deutschland derzeit kaum möglich, da der Gebrauch – egal in welcher Form – kriminalisiert und häufig mit horrenden Strafen belegt wird. Unserer Erfahrung nach ist bei kontrollierter Nutzung eine Gefahr so gut wie ausgeschlossen, jedoch ist der kontrollierte Einsatz nur möglich, wenn der Gebrauch von Pyrotechnik erlaubt wird.
Spruchband der Schalker am vergangenen Wochenende
Bild: Ultras Gelsenkirchen
Stadionwelt: An der Kampagne sind verschiedene Ultràgruppen von Vereinen, die in unterschiedlichen Spielklassen spielen, beteiligt. Wie schätzt Ihr die Chancen für die Umsetzung der Forderungen der Kampagne bei Euch vor Ort ein?
UGE: Sicherlich werden die Gruppen der unterklassigen Vereine größere Chancen haben, dass die Forderungen der Kampagne umgesetzt werden. Trotzdem sind wir auf Schalke zuversichtlich, dass sich unser Verein einem Konzept, welches überregional greifen soll, nicht querstellen wird. Fraglich bleibt der Punkt, inwieweit die lokale Polizeiführung und Stadtverwaltung mitspielen wird.
Stadionwelt: Wie habt Ihr die Kampagne am letzten Wochenende bekannt gemacht und welche weiteren Aktionen sind von Euch eventuell noch geplant?
UGE: Abgesehen von der Information via Website, unserem Kurvenzine „Blauer Brief“ und Spruchband werden wir uns nicht in die Karten schauen lassen, was eine künftige Unterstützung der Kampagne angeht.
(Stadionwelt, 10.12.2010)
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Bild: Ultras Gelsenkirchen




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