Mittlerweile sind im Oberhaus des deutschen Fußballs bereits fünf Spieltage vergangen und glaubt man den großen Medien ist die Bundesliga bei der Suche nach den richtigen Weg fündig geworden. Dem Rekordmeister, FC Bayern München, sei dank.
Die Rückkehr zur Normalität?
Foto: Faszination Fankurve
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Doch The day after… schaute sich wie gewohnt das ganze Prozedere etwas genauer an. Denn der FC Bayern konnte beim 1:5 Auswärtssieg wichtige Punkte in der Meisterschaft einsammeln, allerdings werden Medienberichten zufolge knapp 40 Fans des FC Bayern die nächsten Spiele ihrer Mannschaft wahrscheinlich nicht sehen. Mehrere Münchner Blätter berichteten in den vergangenen Tagen davon, dass die Münchner Polizei einigen FC Bayern-Fans, von denen die Personalien bei den Vorfällen am Würzburger Hbf vor wenigen Wochen beim Auswärtsspiel gegen Mainz aufgenommen wurden, ein bundesweites Stadionverbot und Beförderungsverbot für die Deutsche Bahn aussprechen möchte.
In Mainz wurde am Samstag gegen Hertha BSC Berlin das zehnjährige Jubiläum des FSV-Fanclubs Meenzer Metzger mit einer großen Choreo gefeiert. Die gesamte Südtribüne erstrahlte unter dem Motto „10 Jahre Freundschaft und Leidenschaft.“
Beim Spitzenspiel am Samstagabend in Hamburg gab es für die Zuschauer nicht nur ein munteres Fußballspiel auf gehobenen Niveau zu bestaunen. Auch beide Fanlager zeigten sich gegenseitig auf mehreren Spruchbändern ihre Meinung. Während die Schwaben gelangweilt von den Hamburger Wurfrollen in den letzten Spielen schienen, sind die kühleren Hanseaten anscheinend mit dem Auftreten der Schwaben nicht angetan und unterstellten ihnen daraufhin Arroganz und einen „pseudo-argentinischen Stil.“ Das Pikante an der Sache, die HSV-Fans übernahmen in der Vergangenheit ausgerechnet ein vermeintlich „argentinisches Lied“, das von den VfB-Fans in Deutschland eingeführt und texteten es einfach um.
Aber auch im Ausland rollte der Ball. Und so kam es in gleich zwei europäischen Städten zu brisanten Derbys. In Istanbul trafen Galatasaray und Besiktas aufeinander. Zu Beginn des Spiel zeigte UltrAslan eine für türkische Verhältnisse ungewohnte Papptafelchoreo. Und in der benachbarten Schweiz standen sich der FC Zürich und der Grasshopper Club Zürich gegenüber. Das Spiel endete knapp 4:3 für den FC Zürich und auch die Südkurve zeigte sich wieder in gewohnter Stärke.
Auch in der kommende Woche hält The day after… die Augen, denn ab jetzt treten die deutschen Vereine auch wieder international auf und bieten den Fans wahre Leckerbissen. (Stadionwelt, 14.09.2009)




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