Abgefahrene Züge und verpasste Spiele

Faszination Fankurve 24.08.2009 0 Kommentare

Foto: Eintracht-Online.net

Medienberichten zufolge ging es am vergangenen Wochenende in und um die deutschen Stadien heiß her und daran war nicht das spätsommerliche Wetter schuld. Gleich bei mehreren Spielen gab es Probleme auf der Anreise für die Fans.

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Der wohl medienträchtigste Auftritt gegen Fußballfans von der Polizei fand in Würzburg statt. Dort kam es am Hauptbahnhof angeblich zu einer kleinen Auseinandersetzung unter durchreisenden Fußballfans. Als die Polizei vor Ort durchgreifen wollte, wurde laut Medien auch sie Opfer der Attacken der Fans. Drei Polizisten mussten daraufhin nach Angaben der Polizei im Krankenhaus untersucht werden, konnten dies aber nach der Behandlung sofort wieder verlassen. Die an der Auseinandersetzung beteiligten Fans fuhren zunächst im Zug weiter. In Aschaffenburg wurde der Zug angehalten jedoch und für Stunden festgesetzt.

Für die Fans aus Braunschweig kam es nicht mal so weit. Die Bahngesellschaft metronom verkündete am Freitagnachmittag, dass sie an diesem Wochenende keinerlei Eintracht Braunschweig Anhänger befördern werde. Ihnen würde der Zutritt verwehrt bleiben und sie müssten sich bereits am Bahnhof von der Polizei durchsuchen lassen, hieß in einer von Eintracht Braunschweig veröffentlichten Pressemittelung. Polizei und Bahngesellschaft fürchteten gewalttätige Zwischenfälle mit Fans aus Hannover, die denselben Reiseweg hatten.

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Frankfurt in Köln.
Bild: Eintracht-Online.net

Auch für den Freitag in Berlin befürchtete die Polizei schlimmes. Die Suptras Rostock veröffentlichten nach dem Spiel gegen Union Berlin eine Stellungnahme unter dem Titel „Keine Tote beim Derby“, um allen Beteiligten und den Medien nochmals vor Augen zu führen, wie übertrieben die Sicherheitsmaßnahmen vor Ort aus ihrer Sicht waren.

Keine präventive Maßnahme sondern vielmehr Realität ist, dass der Dortmunder Signal-Iduna-Park zwar von der Times zum schönsten Stadion der Welt gekürt wurde, er aber nicht mehr ausverkauft ist. Zwar vermeldete Borussia Dortmund einen neuen Dauerkartenrekord, aber bei keinem einzigen Heimspiel, auch gegen Real Madrid, war das Stadion voll. Gegen den VfB Stuttgart am vergangenem Samstag war in der Nordtribüne sogar ein gesamter Block leer und auch der Gastverein schickte etliche Sitzplatzkarten an die Borussia zurück, da sie für 41,50 Euro anscheinend zu teuer für die Schwaben waren. Angesichts der Zuschauerzahlen bisher ist das natürlich Jammern auf höchstem Niveau.

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Stuttgarter in Dortmund.
Bild: Lostboys99.de

Auch in der kommenden Woche wird The day after… sich dem Geschehen in den Stadien widmen und genau hinsehen, ob sich beispielsweise die Gerüchte aus Dortmund bewahrheiten und die Gästebusse in Frankfurt direkt vor den Block fahren müssen, um Übergriffe der Eintracht-Fans zu verhindern. (Stadionwelt, 24.08.2009)

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Frankfurt in Köln.
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Stuttgarter in Dortmund.
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