„Die Stimmung ist ‚größer’ geworden”

Faszination Fankurve 13.06.2008 0 Kommentare

Foto: Ultima Raka (Red Fighters)

Der Karlsruher SC ist seit einem Jahr wieder zurück im Oberhaus des deutschen Fußballs und meisterte in der vergangenen Saison souverän den Klassenerhalt. Stadionwelt sprach mit Thomas Beck vom Fandachverband Supporters Karlsruhe über die Lage rund um den Wildpark.

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Stadionwelt: Seit einem Jahr seid Ihr zurück in der Ersten Liga. Wie ist die Rückkehr in die Bundesliga aus Eurer Sicht verlaufen? Ist die Euphorie in Karlsruhe noch spürbar?
Beck: Klar, die Euphorie aus dem Aufstiegsjahr schwappte mit rein und der unerwartete sportliche Erfolg tat sein Übriges. Aber in erster Linie wollte die Gegengerade zeigen, dass Karlsruhe wieder da ist. Und das kam richtig laut an! Besonders die Vorrunde war genial. Schade, dass das Wechsel- und Vertragspoker-Theater in der Winterpause dann den guten Lauf so schnell kaputt gemacht hat. Sonst wäre sogar der fünfte oder sechste Platz drin gewesen. Die Rückrunde war sportlich betrachtet natürlich Krampf. Die meisten von uns stellen sich deshalb gerade mental auf den Abstiegskampf 08/09 ein. So viel Realismus muss sein.

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Im Wildparkstadion herrschte während der vergangenen Saison eine gute Stimmung vor.
Bild: www.1848er.eu

Stadionwelt: Wie hat sich die Stimmung im Wildpark während der Bundesligasaison entwickelt?
Beck: Die Stimmung ist bei uns gewissermaßen „größer“ geworden. Die weiter entfernten Blöcke werden vom Zaun aus mehr mit in den Support miteinbezogen. Der Wechselgesang zwischen Gegengerade und den gegenüberliegenden Stehplatzblöcken funktioniert perfekt und der Klassiker „Hol Dir die 3 Punkte!“ ist mittlerweile Kurvenstandard. Wenn gehüpft wird, hüpfen viel mehr mit als früher und bei „Steht auf für den KSC“ steht wirklich jeder Karlsruhe-Fan im Stadion. Ein Wermutstropfen in dieser Saison war der Support-Boykott beim Wolfsburg-Spiel, nachdem es zuvor eine Kartensperre für das Spiel in München gegeben hatte. Im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren, als die Saison sich immer aufs entscheidende letzte Spiel zuspitze, war es diesmal die emotional stresslose Rückrunde und sehr entspannt. Es ging leider sportlich um „nichts“ mehr, nicht einmal um den obligatorischen Klassenerhalt.

Stadionwelt: Was waren für Euch die Highlights der Saison?
Beck: Natürlich sind hier der Derbysieg und das Spiel gegen unsere Freunde aus Berlin mit an erster Stelle zu nennen. Hinzu kamen dann noch die erfolgreichen Auswärtsfahrten zu „alten Bekannten” wie Schalke, Frankfurt oder Nürnberg.

Stadionwelt: Du sprachst als Höhepunkte das Spiel gegen Eure Freunde aus Berlin an. Beim Rückspiel im Olympiastadion wurde die Freude jedoch etwas gedämpft, oder?
Beck: Etwas gedämpft ist gut, sie war total am Boden! Niemand hatte mehr Bock auf Party im Olympiastadion. Das hatten wir in Berlin nicht erwartet. Aber das ist typisch am modernen Fußball: nicht die Hertha, sondern die Betreibergesellschaft und die Bürokraten haben mittlerweile das Sagen.

Stadionwelt: Beim Spiel in Stuttgart kam es aufgrund eines Pyrotechnikeinsatzes im Gästeblock zu einer Spielunterbrechung. Welche Folgen hatte das für die aktive Szene? Haben sich die Wogen mittlerweile wieder geglättet?
Beck: Jein. Natürlich war das Ganze ein Einschnitt für die aktive Szene. Es wurde deutlich, dass wir unter einer ganz anderen Beobachtung, zum Beispiel durch die Medien, stehen. Wir Supporters haben unsere Position mit einer Pressemitteilung und einem Mitgliederschreiben eindeutig dargestellt. Die aktive Szene ist komplex, vielschichtig und sicher nicht durch Repression zu steuern. Insgesamt, denke ich, haben alle daraus gelernt. Nicht zuletzt wurde durch diese Vorkommnisse auch das Verhältnis zur Mannschaft enger. Die Diskussionen sind noch lange nicht beendet. Wir als Aktive in der Szene sind immer noch dabei, unsere Rolle zu definieren und an die neuen Gegebenheiten anzupassen, ohne dabei unseren Stil einer unangepassten und doch von allen Seiten akzeptierten Faninteressenvertretung zu verlieren.

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Beim Derby in Stuttgart sorgten Karlsruher Fans für eine Spielunterbrechung.
Bild: www.soke2.de

Stadionwelt: Wie waren die Reaktionen im Karlsruher Fanlager auf das Derby in Stuttgart? Wurde das Verhältnis der Fans untereinander getrübt oder wie fiel das Echo aus?
Beck: Es gab natürlich Irritationen und Diskussionen, die zum Teil auch recht heftig waren. Aber, wie gesagt, denke ich, dass sie uns weiterbringen werden, vor allem szeneintern. Das Verhältnis zum Verein ist allerdings immer noch nicht so, wie wir es uns vorstellen.

Stadionwelt: Musstet Ihr als Dachverband beschwichtigend eingreifen?
Beck: Ja, und vermitteln. Ohne uns wäre der Konflikt zwischen Teilen der Szene und dem Verein nicht zu reparieren gewesen.

Stadionwelt: Ende Juni findet mit Eurer Unterstützung eine Blutspendeaktion unter dem Motto „Fans geben ihr Herzblut für den KSC und sind als Blutspender Lebensretter“ statt. Ist dies eine einmalige Aktion oder habt Ihr Euch schon häufiger an karitativen Einsätzen beteiligt?
Beck: Das ist nicht unsere erste Aktion in dieser Hinsicht. Wir organisierten unter anderem schon eine Typisierungsaktion für David Mauderer, einem kleinen Jungen, der seit seiner Geburt an einer Fanconi-Anämie leidet. Des Weiteren engagierten wir uns auch weiterhin bei „Helft Benny!”, unterstützen Jugendabteilungen von Vereinen oder das Szene-Benefizkonzert „Moser rockt“, dessen Erlös an die Karlsruher Kinderkrebsklinik geht. Schon seit Jahren sind wir Partner vom „Festival der guten Taten” zugunsten der Aktion Mensch und der Initiative „Anstoß zur Hoffnung”.

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Gedenken an den verstorbenen Dominik Moser.
Bild: Ultima Raka (Red Fighters)

Stadionwelt: In Karlsruhe konnte man in den letzten Jahren ein überdurchschnittlich junges Publikum ausmachen. Wie werden diese jungen Fans in die Szene beziehungsweise die Fanarbeit integriert?
Beck: Es gibt viele Wege in die Szene. Das von den Supporters getragene und für alle offene Internet-Fanportal www.ka-fans.de ist vor allem für auswärtige Fans häufig Ausgangspunkt für erste lose Kontakte mit der Szene. Ein weiterer Schritt in die Fanszene ist die Mitgliedschaft bei den Supporters, die im Stadion einen eigenen Stand haben. Ein ganz entscheidender Faktor ist aber das Fanprojekt Karlsruhe. Als Anlaufstelle und Treffpunkt auch unter der Woche spielt das eine wesentliche Rolle. In Zusammenarbeit mit der Fanbetreuung und den Supporters werden Angebote für Jüngere (zum Beispiel U 17 Auswärtsfahrten, U 18 Fanprojekt-Tag) organisiert. Viele Junge sind von Anfang an ultraorientiert und sehr motiviert. Sie engagieren sich beispielsweise beim Basteln für Choreographien im Fanprojekt, wodurch sie Aufgaben erhalten und Verantwortung tragen müssen. Mit der Zeit gewinnen die Jugendlichen Respekt und Anerkennung und wachsen so in die älteren Gruppen rein. Dieses Nachrücken vollzieht in allen Bereichen der Fanaktivitäten und -strukturen.

Stadionwelt: In der abgelaufenen Saison konnte der KSC des Öfteren ausverkauftes Haus melden. Ist der Wildpark mittlerweile zu klein für den Zuschauerandrang geworden und entsteht daraus eine Kartenproblematik in Karlsruhe?
Beck: Letzte Saison wurden circa 19.000 Dauerkarten verkauft. Das Prädikat „ausverkauft“ ist aber je nach Sicherheitslage unter Umständen schon bei 29.000 Zuschauern erreicht. Der KSC hat sich entschlossen, für nächste Saison keine weiteren Dauerkarten mehr auszugeben. Ob der Wildpark zu klein ist, möchte ich so nicht beurteilen. In der momentanen Situation bestimmt. Ein Fassungsvermögen von 40.000 Plätzen und mehr ließe sich in der 1. Liga sicherlich gut auslasten. Aber wir kennen auch Zeiten, in denen wir im Regen in der Fußgängerzone in Karlsruhe versucht haben, KSC-Karten zu verkaufen. Das wird zu schnell vergessen. Wirklich krass wird die Situation für uns Fans, wenn beim tatsächlichen Baubeginn zuerst die Stehplätze abgerissen werden. In dieser Phase wird mit nur 15.000 Plätzen gerechnet und vor allem für die Stehplätze ist weit und breit keine akzeptable Lösung in Sicht. Dieses Umbaujahr wird der absolute Horror! Wir sehen in den folgenden Jahren durch den Dauerkartenstopp und die verringerte Kapazität während der Umbauphase große Probleme auf uns zukommen. Neue junge Fans werden so nur erschwert an die Szene gebunden werden können.

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Der Wildpark vermeldete in der abgelaufenen Spielzeit des Öfteren ein ausverkauftes Haus.
Bild: www.eintr8-4ever.de

Stadionwelt: Wie sieht es denn mit den Stadionneubauplänen in Karlsruhe aus? Gibt es neue Entwicklungen in dieser Hinsicht?
Beck: Was den möglichen Umbau des Wildparks betrifft, stockt der weiterhin. Im Juli ist erst die nächste Stadtratssitzung. Man drängt auf eine Ausschreibung, damit nicht weiter nur Preisschilder an „heiße Luft“ gehängt werden.

Stadionwelt: Werden die Interessen der Fans bei der Stadionplanung berücksichtigt?
Beck: Bis jetzt noch nicht. Wie denn auch? Es gibt ja noch nicht mal einen konkreten Plan, kein greifbares Modell, an dem man Fanfreundlichkeit messen und beurteilen könnte. Es geht im Kern immer noch um die finanzielle Rahmenplanung und um die Möglichkeiten der (Re-)Finanzierung. Die Eckdaten des Projekts sind mit dem bestehenden Baugrund im Wildpark, dem von der Stadt bewilligten Finanzrahmen 58 Millionen plus Teuerungsrate X und dem Fassungsvermögen von 35.000 Sitzplätzen wohl endgültig abgesteckt. Im Moment haben wir aber noch gar nichts in der Hand. Es gibt nur ein vorläufiges Ausschreibungspapier des KSC aus 2006. Dieses Papier ist in vielen wichtigen Punkten aber eher fanunfreundlich. Entscheidend für uns wird sein, in der Ausschreibungsphase in Zusammenarbeit mit dem KSC speziell im Anforderungskatalog und im Raumprogramm unsere Interessen baulich zu verankern. Im Vorfeld gibt es dafür positive wie negative Signale. Ob den Worten dann auch Taten folgen? Wir sind gespannt darauf. Bei der konkreten Umsetzung wird sich zeigen, wie viel dem Verein seine Fans wirklich wert sind.

Stadionwelt: Deine Skepsis bezieht sich auf den Umbau des Wildparks. Ihr habt aber Anfang April in einer offenen Podiumsdiskussion einen alternativen Standort am Gleisdreieck/Durlacher Allee direkt an der Autobahn ins Spiel gebracht…
Beck: Ja, dieser Diskussionsabend und das von Paul Metzger, dem Oberbürgermeister von Bretten und Vorsitzenden des KSC-Bürgermeister-Fanclubs, vorgeschlagene Konzept hat hohe Wellen geschlagen. Seine Argumente überzeugten. Der Tenor in der Öffentlichkeit lautete unterm Strich: „Eigentlich wäre aufgrund der vielen guten Argumente ein Neubau am Gleisdreieck besser! Nur leider ist es für ein Umschwenken schon viel zu spät.“ Das sehen wir nach wie vor nicht so, denn auch mit dem Wildpark ist man bis dato keinen entscheidenden Schritt weiter und dort hat man schon einmal viel zu viel Geld „vergraben“. Außerdem befürchten wir, dass wir beim Wildpark-Umbau vor allem in Bezug auf unsere Wünsche für ein fanfreundliche Architektur und Ausgestaltung nur ein „geht nicht – zu teuer!“ hören würden. Das betrifft unter anderem auch unsere Kernforderung nach günstigen Stehplätzen in ausreichender Anzahl. Wir hängen sehr am Wildpark, aber nüchtern betrachtet können wir da aus Fansicht nicht allzu viel erwarten. Die Alternative „Neubau am Gleisdreieck“ wäre dagegen auf Dauer zukunftsfähig, sie hat objektiv einfach entscheidende infrastrukturelle Vorteile, und damit weitaus bessere Rahmenbedingungen, vor allem wenn man die planerischen Schwierigkeiten (veraltete Haupttribüne, vorgeschriebene Bauhöhe, Landschaftsschutzgebiet, Verkehrsanbindung, fehlende Parkplätze, mangelnde Möglichkeiten der Vermarktung beziehungsweise Mehrfachnutzung) und die eher geringe Nach- und Werthaltigkeit von eventuellen Investitionen im Wildpark dagegen stellt. Unser Wunsch als Fandachverband ist einfach: wir wollen ein Fußballstadion, das den KSC und seine Region wirtschaftlich wie ideell auf Dauer im Spiel hält. Ein Stadion, in dem sich Fans wohl fühlen und das Fans anzieht. Einen „neuen Wildpark“ eben!

Stadionwelt: Nicht unweit von Karlsruhe entsteht in Sinsheim bereits ein neues Stadion für die TSG Hoffenheim. Seht ihr den Bundesliganeuling aus Nordbaden als direkten Konkurrenten an?
Beck: Natürlich, das müssen wir. Auch wenn das einige (noch) nicht wahrhaben wollen. Eine beengte Region trägt nicht beliebig viele Clubs in Spitzensportarten. Die Konkurrenz beginnt doch schon im Jugendspielerbereich, geht über Zuschauer- und Medieninteresse bis hin zu potentiellen Sponsoren und VIP-Logenmietern, die einen wichtigen Faktor der Vermarktungsmöglichkeiten darstellen.

Stadionwelt: Besteht dauerhaft die Gefahr, dass die TSG Hoffenheim Euch den Rang ablaufen könnte und Fans aus Karlsruhe lieber nach Sinsheim fahren, um Bundesligafußball zu sehen?
Beck: In Bezug auf die Fanszene schätze ich die Gefahr noch am geringsten ein. Das Potential Hoffenheims liegt wohl eher beim durchschnittlich interessierten Fußballzuschauer, der „guten Fußball“ sehen will. Sicherlich, auch in Hoffenheim kann und wird sich über die Jahre fanmäßig was entwickeln, aber die tiefe Leidenschaft, die eine Fanszene wie die unsere ausmacht, kommt nicht von heute auf morgen. Die lässt sich weder kaufen noch planen. Ich glaube vielmehr, dass sich in Hoffenheim eine Art „modernes Modell-Event-Publikum“ heranbilden wird. Dies aber auch nur bei sportlichem Erfolg – passend zum Projekt. Wenn in Karlsruhe allerdings in der Umbauzeit kein Platz für die nachrückende Jugend ist, könnte es schon geschehen, dass gerade von den emotional noch ungebundenen Jugendlichen welche nach Hoffenheim abwandern. Der KSC war ja schon immer ein Umlandverein, da müssen wir wachsam bleiben.

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Fanmarsch der Karlsruher beim Spiel in Stuttgart.
Bild: www.vfb-bilder.de

Stadionwelt: Was haltet Ihr von der geplanten Reform seitens der DFL, die Anstoßzeiten der Spieltage komplett umzugestalten?
Beck: Dies ist aus unserer Sicht eine neue Blüte der „Eventisierung“ im Fußball.

Stadionwelt: Sind Proteste Eurerseits geplant? Bei Aktionen wie „Pro 15:30“ seid Ihr damals sehr engagiert gewesen.
Beck: Eine kleine Gegenfrage: Auf welchen Arm der Hydra „FootBiz“ soll man sich denn dabei zuerst stürzen? Im Moment gibt es mit „BAFF“, „Unsere Kurve“ und „ProFans“ drei große bundesweite Strukturen im Fanbereich. Plus die neue Internet-Initiative „Kein Kick vor Zwei!“. Dort wird diskutiert, wie man die Proteste gebündelt organisieren kann. Meiner Meinung nach wird es immer aussichtsloser gegen das „FootBiz“ anzukämpfen. Fußball ist inzwischen zu groß geworden. Das Geschäft macht die Regeln, die Mechanismen von Investition, Kapitaleinsatz und Renditeerwartung greifen. Geld schießt Tore, gewinnt Meisterschaften und stellt sogar Erstligisten her. Dem Geld wird alles untergeordnet – auch der Fan… und am Ende das Vereinsherz. (Stadionwelt, 13.06.08)

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Im Wildparkstadion herrschte während der vergangenen Saison eine gute Stimmung vor.
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Beim Derby in Stuttgart sorgten Karlsruher Fans für eine Spielunterbrechung.
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Gedenken an den verstorbenen Dominik Moser.
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Der Wildpark vermeldete in der abgelaufenen Spielzeit des Öfteren ein ausverkauftes Haus.
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Fanmarsch der Karlsruher beim Spiel in Stuttgart.
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