Traditionsvereine als Publikumsgaranten

Faszination Fankurve 23.05.2008 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Tradition verpflichtet… und zieht das Publikum in großer Zahl ins Stadion. In Deutschlands zweithöchster Fußball-Spielklasse werden die vorderen Plätze im Ranking der Zuschauergunst ausschließlich von traditionsreichen Clubs belegt.

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An der Spitze rangieren dabei der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach. Beide Aufsteiger konnten jeweils über 40.000 Zuschauer im Schnitt bei ihren Heimspielen begrüßen, was einem Erstliga-Durchschnitt durchaus würdig ist. In Köln strömten insgesamt 743.974 Fans ins ehemalige Müngersdorfer Stadion. Das entspricht einem Durchschnitt von 43.763 Zuschauern. Die Borussia aus Mönchengladbach konnte mit 40.427 Besuchern im Borussen Park einen ähnlich guten Wert erzielen.

Auf den Plätzen folgen mit dem TSV 1860 München und dem 1. FC Kaiserslautern zwei weitere Traditionsvereine, die über langjährige Bundesliga-Erfahrung verfügen. Obwohl beide Mannschaften sportlich keine gute Saison hinter sich haben, spielten die Teams doch immer vor gut besuchter Kulisse. Die Löwen aus München begrüßten durchschnittlich 34.871 Zuschauer in der Allianz Arena, den Betzenberg in Kaiserslautern erklommen in der abgelaufenen Saison pro Spiel 28.173 Fans.

Vor nahezu immer ausverkauftem Haus traten der FSV Mainz 05, Alemannia Aachen und der FC St. Pauli an. Dies gilt auch für Neuling TSG Hoffenheim. Zwar hat der Bundesliga-Aufsteiger mit knapp 6.000 Zuschauern die Rote Laterne der Zuschauerstatistik inne, jedoch waren im Dietmar-Hopp-Stadion kaum mehr Besucherplätze zu belegen.

Insgesamt erzielte die zweite Bundesliga in der abgelaufenen Saison ein sehr gutes Ergebnis: Über fünfeinhalb Millionen Fans wollten die Partien im Unterhaus verfolgen, was einen Durchschnitt von über 18.000 Zuschauern bedeutet. Im Vergleich zur Vorsaison, in der 16.815 Besucher in die Stadien strömten, konnte der Wert somit nochmals deutlich gesteigert werden. (Stadionwelt, 23.05.08)

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