In der abgelaufenen Spielzeit überschritt die Zuschauerzahl in der ersten Bundesliga die Grenze von zwölf Millionen. Damit bestätigte das Oberhaus seinen Ruf, die zuschauerstärkste Liga des gesamten Kontinents zu sein. Der Schnitt liegt bei fast 40.000.
Jenseits der zwölf Millionen
Foto: Faszination Fankurve
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Genaugenommen waren es 39.444 Fans pro Partie. Im Vergleich zur Vorsaison, in der durchschnittlich 38.888 Zuschauer in die Stadien strömten, konnte der Wert damit erneut angehoben werden.
Trotz einer sportlich mäßigen Saison belegt Borussia Dortmund zum wiederholten Mal den ersten Platz in der nationalen Zuschauerrangliste. Insgesamt 1.232.669 Besucher strömten zu den 17 Heimspielen des BVB in den Signal Iduna Park, was einem Durchschnitt von 72.510 Zuschauern pro Partie entspricht. Jedoch hat Dortmund einen leichten Zuschauerrückgang zu verzeichnen: Im Vorjahr lag der Schnitt noch 72.799.
Zwei weitere Vereine, die mehr als eine Million Fans in ihren Stadien begrüßen durften, waren Bayern München und der FC Schalke 04. Der deutsche Meister aus München lockte 1.173.000 Menschen in die Allianz Arena, der Drittplazierte Schalke 1.041.664. Zu erwähnen ist, dass mit einem Schnitt von 69.000 beziehungsweise 61.274 beide Vereine nahezu immer vor ausverkauftem Haus antraten.
Auf den nachfolgenden Plätzen der Zuschauerstatistik rangieren mit Hamburg, Stuttgart und Frankfurt drei weitere Publikumsgaranten, deren Stadien sehr gut besucht waren. Dies trifft auch auf den 1. FC Nürnberg zu, obwohl der Saisonverlauf des Clubs, der schließlich mit dem Abstieg in die Zweite Bundesliga endete, für die treuen Fans alles andere als positiv war. Dennoch wollten sich durchschnittlich 43.470 Zuschauer im easyCredit-Stadion die Partien der Franken nicht entgehen lassen.
Auf den Abstiegsplätzen der Zuschauertabelle befinden sich in der abgelaufenen Saison mit Arminia Bielefeld (21.518) und Energie Cottbus (16.598) zwei Teams, die sich sportlich allerdings in der höchsten Spielklasse halten konnten. Lediglich der FC Hansa Rostock belegt sowohl in der Abschlusstabelle der Bundesliga als auch in der Zuschauergunst einen Platz unter den letzten drei. Trotz des Abstiegs verfolgten aber immer noch über 20.000 Fans die Spiele des FCH im ehemaligen Ostseestadion. (Stadionwelt, 22.05.08)




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