Die Hoffnung stirbt zuletzt – Anfang März wird ausgelost

Faszination Fankurve 14.02.2008 0 Kommentare

Foto: Marcus Hapke

Mittwoch um 0:00 Uhr hat das Ticketportal des DFB zur Euro 2008 geschlossen. Zahlreiche Fans nutzten die letzte Gelegenheit, ihre Bestellung auf die begehrten Tickets abzugeben. Der größte Teil der Bewerber wird Anfang März aber keine guten Nachrichten erhalten.

Werbung

Insgesamt gingen beim Deutschen Fußball Bund 2,6 Millionen Kartenbestellungen für die möglichen sechs Spiele ein. Zum Vergleich: Die Bundesligasaison 2006/2007 verfolgten 11,9 Millionen Besucher, allerdings verteilt auf 306 Spiele. Genau 872.650 Besteller, die je auf bis zu vier Tickets bieten durften, hoffen nun dass Fortuna mit ihnen im Bunde ist und sie die EM live im Stadion verfolgen dürfen.

Anfang März werden die Kontingente – auch für einen möglichen Einzug bis ins Finale – unter notarieller Aufsicht vom DFB zugeteilt. Grundsätzlich gilt, dass ein ausgeloster Besteller maximal vier Karten für ein Spiel erhält. Auf die 14.400 verfügbaren Tickets für die drei Vorrundenbegegnungen haben sich genau 502.024 Fans beworben. Im Schnitt hat jeder Bewerber auf gut drei Karten geboten. Daraus errechnet sich für den Einzelnen eine Wahrscheinlichkeit von knapp einem Prozent, dass er bei der Auslosung zu den Glücklichen gehört.

Bild: Marcus Hapke“ loading=“lazy“>

Beim kürzlich ausgetragenen Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Österreich in Wien war es noch recht einfach Karten zu bekommen. Bei der Euro sieht es dagegen ganz anders aus.
Bild: Marcus Hapke

Eine mögliche Teilnahme an der K.o.-Runde seitens der deutschen Mannschaft würde weitere Kontingente frei werden lassen. Die Anzahl hängt davon ab, in welchem Stadion die Deutschen antreten. In Basel wären es pro Spiel knapp 6.000, in Wien erhält der DFB für ein mögliches Viertelfinale rund 7.000 Tickets. Im Falle einer Finalteilnahme im Ernst-Happel-Stadion gingen fast 10.000 Karten an den DFB.

Die Anzahl der Bestellungen ist absolut rekordverdächtig, allein in den letzten 24 Stunden vor der Schließung des Portals wurden noch einmal rund 630.000 Karten geordert. „Das sind absolut überwältigende Zahlen“, sagt DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach auf der Homepage des Verbands und entschuldigt zugleich: „Es ist bedauerlich, dass wir vergleichsweise nur so wenige Anhänger der DFB-Auswahl mit Tickets versorgen können. Das Problem ist die geringe Kapazität der Stadien in Österreich und der Schweiz.“ Stadionwelt, 14.02.08)

Bild: Marcus Hapke“>
Beim kürzlich ausgetragenen Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Österreich in Wien war es noch recht einfach Karten zu bekommen. Bei der Euro sieht es dagegen ganz anders aus.
Bild: Marcus Hapke
Werbung
Werbung

0 Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.

weitere Beiträge