Entschuldigung nach Vorwürfen

Faszination Fankurve 05.12.2007 0 Kommentare

Foto: Dirk Päffgen

Das Auswärtsspiel von Borussia Mönchengladbach am vergangenen Freitag gegen SV Wehen Wiesbaden sorgte für einige Aufregung. Vor allem das Verhalten der Polizei wurde in einer Stellungnahme des Fanprojekts Mönchengladbach angeprangert.

Werbung

Der wurde vorgeworfen, dass sie beispielsweise bei den Einlasskontrollen unnötig streng vorgegangen war. Zudem wurde in der Stellungnahme herausgestellt, dass der Gästeblock auf der Südtribüne der Brita-Arena „restlos überfüllt“ war. In der Halbzeit wurde das Problem dadurch gelöst, dass einigen Fans, die ihren Block Richtung Bierstand oder Toilette verlassen hatten, das Wiederbetreten des Blocks verwehrt wurde. In der Folge kam es zu Auseinandersetzungen mit Ordnern und der Polizei. Nach Überprüfung der Daten in einem Polizeikessel, wurden sämtliche Personen zu ihren Bussen beziehungsweise dem Hauptbahnhof geleitet. Bereits einen Tag nach der Partie forderte das Fanprojekt alle Betroffenen auf, sich zu melden, um rechtliche Schritte (unter anderem auf Schadenersatz) einzuleiten.

Bild: Dirk Päffgen“ loading=“lazy“>

Gladbacher in Wiesbaden am letzten Freitag.
Bild: Dirk Päffgen

Auf der Homepage des Fanprojekts (www.fanprojekt.de) wurde heute ein Brief des Geschäftsführers des SVWW Dr. Markus Irmscher veröffentlicht, der sich dafür entschuldigt, dass Fans aus Mönchengladbach das „Spiel nicht bis zum Schluss anschauen konnten“. „Auch das Verhalten einzelner Ordnungskräfte gegenüber unseren Gästen wirft Fragen auf“, heißt es weiterhin in dem Schreiben. Als Geste des Bedauerns bietet der Club dem Fanprojekt eine Spende von 1.000 Euro an. Die nimmt das Fanprojekt inklusive Entschuldigung übrigens an und verzichtet auf weitere Schritte. Die mehr als 70 eingegangen Mails und Briefe werden allerdings an den SVWW in Kopie weitergeleitet, damit sich der Club ein Bild über die Ausmaße des Geschehens machen kann. (Stadionwelt, 5.12.2007)

Bild: Dirk Päffgen“>
Gladbacher in Wiesbaden am letzten Freitag.
Bild: Dirk Päffgen
Werbung
Werbung

0 Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.

weitere Beiträge