In Italiens zweiter Liga der Serie B, tummelten sich in der letzten Spielzeit große Namen: Juventus Turin, SSC Neapel, Hellas Verona oder auch der FC Bologna. Der Schnitt von nicht einmal 9.000 Zuschauern vermochte das nicht wiederzuspiegeln.
Erstklassige Namen – zweitklassige Zahlen
Foto: Faszination Fankurve
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Anders als in Deutschlands zweiter Bundesliga (16.815) oder der englischen Championship (18.331), die aufgrund ruhmreicher Clubs große Massen anzogen, gelang es der Serie B trotz vergleichbarer namhafter Vereine nicht, sich deutlich von Spaniens oder Frankreichs Unterhaus abzuheben. Das Maß aller Dinge in der Spielzeit 2006/07 war der SSC Neapel: Zum Aufsteiger in die Serie A kamen 35.176 Tifosi im Schnitt. Jeder sechste Stadiongast der Serie B löste seine Eintrittskarte an den Pforten des Stadio San Paolo. Diese Besucherzahlen hätten den ehemaligen Maradona-Club eine Liga höher auf Rang 4 katapultiert.
Der Zwangsabsteiger und italienische Rekordmeister Juventus lockte lediglich 18.085 pro Spiel ins Stadio Communale. In der Serie A wäre er damit nur auf Platz 9 eingelaufen. Am Montag präsentiert Stadionwelt die Zuschauerzahlen des Nachbarn im Westen: Den Niederlanden. (Stadionwelt, 20.7.2007)




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