Die Zeit der Aufs und Abs

Faszination Fankurve 07.05.2007 0 Kommentare

Foto: Ähäbedä

In vielen Partien dieser Tage geht es um Auf- und Abstieg, das Erreichen der Ziele und einige Wenige haben sogar noch die Hoffnung, am Ende einen Titel zu gewinnen. Der „Day after…“ verrät unter anderem, welche Entscheidungen gefallen sind.

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Für das verlorene Spiel in Frankfurt reiste ein Großteil der Anhänger Alemannia Aachens in vom Verein verteilten T-Shirts an. „Gemeinsam kämpfen Gemeinsam siegen“ stand auf der Vorderseite der gelben Kleidungsstücke im Gästebereich des Frankfurter Stadions. Mit der Unterstützung des 12. Mannes konnten die Profis der Alemannia bei der 0 zu 4 Niederlage eher wenig anfangen.

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Gelb ist die Hoffnung: Die Fans der Alemannia im Abstiegskampf.
Bild: Ähäbedä

Zu Verletzten kam es beim Aufeinandertreffen der israelischen Fußballvereine Beitar Jerusalem und Hapoel Petah Tikvah. Nach dem Sieg stürmten viele Heimfans in dem Glauben Meister geworden zu sein Richtung Spielfeld, dabei wurden andere Zuschauer an Zäune und Absperrgitter gedrückt. Insgesamt 50 Personen trugen teilweise schwere Verletzungen davon.

Gar nicht erst ins Stadion kamen Fans des Halleschen FC. Sie wollten ihr Team gegen Cottbus II unterstützen und sollten beim Eintritt mitgebrachte Taschen und Rucksäcke abgeben für die Dauer der Spielzeit abgeben. Als sie sich weigerten, wurde ihnen der Eintritt verwehrt.

In der neuen Heimat angekommen sind die Fans des SV Wehen. Der Aufstieg in die zweite Bundesliga wurde am künftigen Spielort in Wiesbaden gefeiert. 2.500 Fans Hatten sich auf dem Schlossplatz versammelt und sich auf den SV Wehen-Wiesbaden 2007 eingestimmt. Seit dem Wochenende ist ebenfalls sicher, dass mit den Fans der TSG Hoffenheim eine zweite Fangruppe das Neuland Profifußball betritt.

Eine andere Fangruppe, deren Verein möglicherweise bald nicht mehr in der angestammten Heimat spielt, sind die Anhänger des SV Pasching aus Österreich. Der Verein wird voraussichtlich in der neuen Spielzeit als FC Kärnten in Klagenfurt antreten. Anfang dieser Woche soll der „Umzugsvertrag“ unterzeichnet werden. Von Pasching sollen 15 Spieler übersiedeln. Mal sehen, ob die Fans den Umzug mitmachen.

Von Umzug in eine andere Stadt kann in Mannheim keine Rede sein: Wie Stadionwelt berichtete wurden am Rande des Stadtderbys gegen den VfR die Feierlichkeiten zum einhundertjährigen Geburtstag des Traditionsvereins begangen. Zum Einlauf der Mannschaften präsentierten die Fans von Waldhof eine 60 mal 35 Meter riesige Choreografie über die gesamte Osttribüne des Carl-Benz-Stadions. Das Spiel selber, der VfR gewann mit 1 zu 0, stand in der zweiten Hälfte kurz vor dem Abbruch, weil wiederholt Gegenstände aus dem Waldhof-Block auf den Platz geworfen wurden. Als ein Feuerwerkskörper in Strafraumnähe landete, ließ der Schiedsrichter durchsagen, dass er beim nächsten Wurf abbräche.

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100 Jahre Ruhm und Ehre: Die Fans des SV Waldhof.
Bild: Groundchecker

Ganz zum Schluß wandert der Blick auf den nächsten Spieltag in der Bundesliga: Nicht wenige erwarten, dass in der Meisterschaft eine Vorentscheidung fallen könnte. Weil Schalke nach 49 Jahren mal wieder Meister werden kann und das obendrein im Stadion des Erzrivalen aus Dortmund, ist das Interesse in Gelsenkirchen nachvollziehbar riesig. So wurde angekündigt, wie bereits beim Auswärtsspiel in Bochum geschlossen vom Hauptbahnhof zum Stadion zu marschieren. (Stadionwelt, 07.05.2007)

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Gelb ist die Hoffnung: Die Fans der Alemannia im Abstiegskampf.
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100 Jahre Ruhm und Ehre: Die Fans des SV Waldhof.
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