Rettung in letzter Sekunde. Beim Gastspiel von Alemannia Aachen gegen Zenit St. Petersburg in Köln hängen die „Aktiven Alemannia- fans“ ihr Banner an den Oberrang und bereiten derweil ihre Choreografie vor. Beim zweiten Hinsehen fällt auf: Es fehlt ein „N“, ausgerechnet beim Vereinsnamen hat sich ein Fehler eingeschlichen. Kurz vor dem Spiel wird aus „Alemania“ aber noch das korrekte „Alemannia“.
Alex Küsters, an der Herstellung beteiligt, erklärt die Umstände:
Stadionwelt: Wann habt ihr den Schreibfehler bemerkt?
Küster: Weil wir immer im Fanhaus malen und dort recht wenig Platz haben, wurde das Banner in mehreren Etappen gemalt. Die drei einzelnen Stücke haben wir erst in Köln zusammengenäht – und es dort erst festgestellt.
Stadionwelt: Wie ärgerlich ist so etwas? Schließlich würden viele behaupten, es sei unverzeihlich, den Namen des eigenen Vereins falsch zu schreiben…
Küster: Das war schon sehr ärgerlich. Einige haben dann noch versucht in Köln Material zu besorgen, um es dazwischenzusetzen. Glücklicherweise konnten wir rechts und links an den Wappen noch etwas Stoff abschneiden, und von einem der großen Doppelhalter ließ sich auch noch ein Streifen abtrennen. Das war Millimeterarbeit, aber es hat irgendwie gepasst.
Stadionwelt: Also ist das Schlimms-te noch vermieden worden.
Küster: Immerhin haben wir das vor Öffnung der Stadiontore hinbekommen und so das Beste daraus gemacht. Hätten wir daheim am Tivoli gespielt, wäre das keinem aufgefallen, aber so konnten die Kölner ein paar Bilder davon machen. Wir nehmen das aber alle mit Humor. (Stadionwelt, 01.01.2005)




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